Die unverzeihliche Sünde

Datum: 54-1024 | Dauer: 1 stunde 41 minuten | Übersetzung: BBV
doc
Jeffersonville, Indiana USA

E-1 ...?... Wir singen diese Lieder, und es leuchtet unseren Gesichtsausdruck; zu denken, nach 10.000 Jahre werden wir nicht weniger Zeit haben. Aber wissen Sie, jetzt ist die Zeit, dass wir für den Herrn zu arbeiten, nicht wahr? Die einzige Zeit, die wir haben, ist in diesem kleinen Spanne des irdischen Lebens, während wir hier sind. Und ich glaube, dass es unsere Pflicht, jede Minute gesetzt, das wir können in den Dienst des Herrn, etwas zu tun. Egal, was es ist, wenn es zu singen, zu bezeugen, etwas für die Ehre Gottes tun. Für nur denken, wir sind gerade dabei, singen 10.000 Jahre, nachdem wir dort sind. Das ist nur der Song-Service, ist nur das, ist nicht ganz über die, wissen Sie, 10.000 Jahre. So, das wird eine wunderbare Zeit.
Jetzt kündigen wir heute Abend, nur... Ich habe am Morgen für Idaho zu verlassen. Weg ein paar Tage sein, zurück zu sein. Und dann, wenn Gott will, wollen wir eine alte Mode-Wiederbelebung beginnen direkt hier bei der Stiftshütte. Die nächsten Wochen werden wir alle über sie, so der Herr will wissen. Und eine gute Lehre Erweckung, nur... Wir haben unsere Hände im Honigglas an diesem Morgen und hatten eine wunderbare, glorreiche Zeit. Und Sie wissen, Ihnen allen, die nicht hier war, Sie sicher sein, verpaßt eine lange Einstellung. Das ist eine lange Einstellung, zwei Stunden wurde ich hier unterrichtet. Und dann habe ich gerade fühlte sich so gut, ich habe gerade aus bis in Colorado zurück, und nur das Gefühl wunderbar.
Und so Ich-Ich wurde die Erweckung sofort starten. Und ein paar gute, teure Freunde von mir, welchen ich einfach nicht nein sagen konnte, Bruder Arganbright und viele von denen aus Kalifornien, die Christlichen Geschäftsleute, sie baten mich darum, dass ich mich mit ihnen in Idaho treffe. Und ich muss morgen früh nach Kalifornien reisen; am Dienstag muss ich dann nach Idaho hinauf fahren. Und sie fahren den Snake River hinunter und so weiter und wollten, dass ich mit ihnen fahre. Ich hatte keine Versammlungen auf dem Plan stehen, also... Ihr wißt ja, wenn jemand einem etwas Gutes tut, dann mag man ihn. Das stimmt. Sie sind gut zu mir gewesen. Also ging ich hinein und fragte den Herrn; und es schien so, als sagte Er mir, dass es in Ordnung wäre, wenn ich fahren würde. Also werde ich dann fahren.
E-2 So Gott will, komme ich dann wieder zurück, starte die Erweckung und verlebe eine gute, altmodische Zeit. Wir möchten nun, dass ihr daran denkt und dafür betet, dass Gott einfach die Fenster des Himmels öffnen und den Erweckungs-Geist auf uns herabgießen möge.
Wie wir heute Morgen sagten, ihr wißt schon, die Gewässer und der - den Fluß könnte ich als Beispiel nennen. Nun, wenn der... Und manchmal ist dieser Fluß einfach so stürmisch, springt hoch und stürzt herunter, aber hat nicht mehr Wasser in sich, als er es hat, wenn er gerade so ruhig ist, wie er nur sein kann. Aber bei ihm ist eine Erweckung im Gange, wißt ihr, und der Wind bläst auf ihn herab und läßt ihn hüpfen und frohlocken. Und das Gute daran ist, dass es - wie ich sagte - die ganzen Stöcke und die abgebrochenen Äste ans Ufer schwemmt.
Das ist es, was auch die Erweckung tut; sie läßt uns genauso durch die Gegend springen, bis es uns einfach dazu bringt,... Wir stürzen hier herunter, schnellen hoch und springen nach dort drüben: und herüber, um für diesen zu beten, und herunter zum Nachbarn, Sehen? Das erste, was ihr erfahrt, ist, dass der Herr uns erkennen läßt: „Du weißt ja, du hättest ohnehin nicht über diesen Nachbarn reden dürfen.”
„Gut, ich werde hingehen und ihn bitten, zur Versammlung zu kommen.”
Das stößt irgendwie ein bißchen Unrat heraus, wißt ihr. Das ist es also, was wir in dieser kommenden Zeit tun wollen.
E-3 Nun, ich möchte nicht zu viel von eurer Zeit in Anspruch nehmen, denn ich weiß ja, morgen ist Montag, ein Arbeitstag. Und während der Zeit der Erweckung brauchen wir - so Gott will - lediglich ungefähr gute eineinhalb Stunden, oder zwei Stunden je Abend; GesangsGottesdienst, und danach steigen wir direkt in die Belehrung des Wortes ein.
Und ich bin der Meinung, dass Lieder wunderbar sind, aber man kann eine Versammlung auch durch Lieder zugrunde richten, wißt ihr; durch zu viele von ihnen, Sehen? Wir dürfen singen, aber wozu das Haus Gottes da ist - es ist für die Korrektur, für das Wort, für das Verständnis und die Anweisungen, damit wir wissen, wie wir uns zu verhalten haben. Und ich bin der Meinung, ihr habt euer Singen jetzt wirklich gut hinbekommen, genauso wie es heute Abend war. Das war ganz ausgezeichnet.
Nun, während dieser Zeit werden wir natürlich ein paar einzelne Lieder haben. Man kann sie nicht alle auf einen Abend legen, aber Abend für Abend werden wir einzelne Lieder haben.
Und wir möchten, dass ihr die Leute dazu einladet hereinzukommen, und - weil... Vielleicht muss ich es einfach mal ankündigen, wenn wir zurückkommen. Haltet danach Ausschau. Wir werden eine kleine Annonce in die Zeitung setzen, und - und kommt alle mit raus. Nun, es wird kein HeilungsGottesdienst sein. Es wird eine Erweckung sein.
Nun, eine Erweckung bedeutet nicht, neue Bekehrte zu gewinnen. Eine Erweckung bedeutet, diejenigen wieder aufleben zu lassen, welche Bekehrte sind. Sehen? Es ist - eine Erweckung bedeutet „wiederzubeleben”, wißt ihr, „wieder auf die Beine zu bringen”, „wieder lebendig zu machen”. Und die Gemeinde - wir werden manchmal einfach ein wenig träge, und somit erwarten wir eine von diesen aus alten Zeiten, wie wir sie früher hatten, vor langer Zeit.
Gertie rief mich vor einer Weile an und sagte, dass sie und Schwester Angie kommen und dieses „Zeltmissions-Zeit” (vor 40 Jahren) für mich singen würden. Wir erwarten also... Und sagt den Geschwistern anderer Gemeinden, dass sie alle eingeladen sind.
E-4 Nun, heute Abend werden wir uns mit einem sehr tiefgehenden Thema beschäftigen, welches heute Morgen angekündigt wurde. Und ich weiß die Gastfreundschaft und Liebenswürdigkeit von unserem Bruder Neville ganz bestimmt zu schätzen. Er ist immer bereit, hinten zu sitzen und uns nach vorne gehen zu lassen, und all solche Sachen. Das ist ein echter Bruder. Er überläßt einem sofort seine Kanzel; einfach gerade so, als ob es nichts Besonderes wäre, das zu tun. Also wir - ich schätze Bruder Neville sehr. Und er ist immer bei allem kooperativ gewesen, was ich ihn jemals zu tun gebeten habe. Er machte sich sofort an die Arbeit, um es zu tun, einfach so; also solch einen Bruder schätze ich.
Heute Morgen... Wir beschäftigten uns ungefähr die letzten vier Monate oder so mit dem neunten oder zehnten Kapitel aus dem Buch Hebräer. Wir begannen mit dem achten Vers und kamen heute Morgen ungefähr bis zum fünfundzwanzigsten, glaube ich. Für heute abend hatte ich dann angekündigt, so der Herr will, euch über die unverzeihliche Sünde zu unterrichten. Was ist die unverzeihliche Sünde?
Nun, um einen Hintergrund zu bekommen, wollen wir wieder zum Bibelstudium übergehen und uns einfach eine oder zwei Aussagen von heute morgen noch einmal anschauen; und dann wollen wir in dieses Thema des fünfundzwanzigsten Verses einsteigen - oder vielmehr des sechsundzwanzigsten Verses, und es ist das zehnte Kapitel aus dem Buch Hebräer. Laßt uns damit anfangen, es uns ungefähr ab dem neunzehnten Vers noch einmal anzuschauen, und laßt uns ein paar Dinge feststellen.
E-5 Paulus, der hier spricht, versucht, das Gesetz und die Gnade voneinander zu trennen. Der Leitgedanke oder das Hauptthema ist das Trennen von Gesetz und Gnade. Und hier drin hebt er den Zugang zu Christus durch das Gesetz hervor, und den Zugang zu Gott durch Christus. Und er trennt sie voneinander und zeigt, wo ein jedes seine Rolle spielt. Und in den Evangelien spielen sie beide dieselbe Rolle, es war nur unter verschiedenen Regelungen.
Danach hatten wir, wo der Anbeter kam und seine Gaben auf dem blutigen Schlachtopfer darbrachte. Heute Morgen blätterten wir um zum Buch Hiob und fanden heraus, dass Hiob in der Zeit des Opfers und des Brandopfers lebte. Und er dachte sich, dass seine Kinder vielleicht auf irgendeine Weise gesündigt haben könnten und möglicherweise nicht erkennen würden, gesündigt zu haben; darum machte Hiob ein Brandopfer für seine Kinder, um sicherzugehen. Ich mag das. Ihr nicht auch? Das ist Interesse an euren Kindern! Ein Brandopfer zu machen; ein Gebet beim Schlachtopfer, das aus dem Tode eines Schafes besteht, darzubringen - damit seine Kinder nicht verlorengehen würden, falls sie gesündigt hätten; damit Gott ihnen ihre Sünden vergeben würde.
Dann verfolgten wir es durch das Buch Hiob hindurch und stellten fest, wie es sich am Ende auszahlte. Nachdem Hiob seine Zeit der Züchtigung und Versuchungen durchgemacht hatte, hat Gott... Am Ende zahlte es sich aus. Hiob hat nicht im Geringsten eines seiner Kinder verloren. Ihm wurden alle seine Schafe wiedergegeben, sein ganzes Vieh, seine ganzen Ochsen und seine ganzen Kamele - die doppelte Menge. Und dann gab Gott ihm seine Kinder wieder. Für die Welt waren sie alle tot; aber sie warteten in der Herrlichkeit auf den Zeitpunkt, da er dorthin käme. Keiner von ihnen war verloren, Sehen? Gott schenkte Hiob seine Töchter und seine Söhne. Was es doch bedeutet, in dem Licht zu leben und zu wandern, Welches man hat, um darin zu wandeln; gemäß allen Regeln und Regelungen zu leben; wenn Er regiert.
E-6 In der Bibel erfahren wir, dass Zacharias, der Vater Johannes des Täufers (welcher der Cousin zweiten Grades von Jesus war), dass er ein gerechter Mann war. Habt ihr das in der Schrift zur Kenntnis genommen? Ein gerechter Mann, der nach allen Geboten lebte. Und in seinem Haus wurde ständig gebetet. Und seine Frau, Elisabeth, war unfruchtbar. Und es war der Heilige Geist, Welcher ihm in der Gestalt... erschien - oder es war Gabriel, der Erzengel. Als er sein Opfer darbrachte, welches darin bestand, dass er mit Weihrauch wedelte, Weihrauch verbrannte, und während im Tempel Gebete gesprochen wurden, da erschien ihm der Erzengel Gabriel; weil er in dem ganzen Licht wandelte, Welches er hatte, um darin zu wandeln.
Das ist alles, was Gott von uns verlangen kann: dass wir in dem ganzen Licht, Das wir haben, wandeln.
E-7 Da liegt der Grund, weshalb die christliche Lehre, der - der Gegenstand des christlichen Denkens in den heidnischen Ländern Mißerfolg hatte; weil wir ihnen nur eine Theorie gebracht haben, oder vielmehr irgendeine Theologie, welche irgendein Mensch sich ausgedacht hat. Und darin, wie wir es ihnen präsentiert haben. Und es war kein bißchen wirkungsvoller als ihre eigenen Kulte, die sie hatten.
Mit anderen Worten, wenn ihnen gelehrt wurde, dass die Sonne eine große Gewalt sei und Macht über die Erde habe. In einem gewissen Sinne hat sie das; aber dann glauben sie, dass diese Sonne über eine Kraft verfügt, so dass durch die Sonne die Pflanzenwelt entsteht, dass durch die Sonne das Leben entsteht und dass durch die Sonne... Gut, das stimmt genau, aber die Sonne ist nur eine Schöpfung des Schöpfers.
E-8 Wir hatten dort einen auf dem Podium. Ihr habt jetzt wahrscheinlich Briefe darüber bekommen, viele von euch, die ihr die Missionare und die Leute dort kennt. Einer kam an... Sie sitzen da und schauen so lange in die Sonne, bis sie vollständig blind werden. Und sie glauben, wenn die Sonne ihr Augenlicht auslöscht, dann können sie die Sünde und die Dinge der Welt nicht mehr sehen, da sie der Welt gegenüber blind sind; und wenn sie das dann tun, nun, dann wären sie gerettet. Nun, das ist alles, was sie über Gott wissen. Das ist ihnen gelehrt worden, dass sie glauben, dies sei es, was sie tun sollten (ein Opfer zu erbringen, ihr Augenlicht von der Sonne auslöschen zu lassen, und somit wären sie gerettet).
Andere gehen durchs Feuer, legen sich auf Nägel, halten ihre Hände hoch und sagen, dass sie ihre Hände nicht eher herunternehmen werden, bis sie Frieden gefunden haben. Und ihre Fingernägel wachsen durch ihre Hände hindurch, bis sie aus den Handrücken wieder herauskommen, ungefähr so, seit vielen, vielen Jahren schon; und die Fingernägel wachsen herunter. Sie öffnen nie ihre Hände, halten sie hoch und gehen so durch die Gegend. Aufrichtig, vollkommen aufrichtig, aber sie haben nicht das Evangelium.
E-9 Nun, und das... Es ist unsere Pflicht, dafür zu sorgen, dass diese sterblichen Geschöpfe, genauso wie wir es sind... Und letztendlich sind sie für uns Brüder, was das Fleisch betrifft; denn Gott schuf alle Menschen durch ein Blut. Jeder Mensch, jedes menschliche Geschöpf stammt von dem einen Baum am Anfang ab, von Adam. Nun, dadurch ist es dann unsere Pflicht - als Christen-Brüder -, ihnen das wahre und lebendige Evangelium zu bringen. Wenn dort dann einer von dieser Sorte sein wird, ein kleines Tier anbetet, Insekten und so weiter, dann... Wißt ihr, sie beten das Geschöpf an, an Stelle des Schöpfers. Wenn sie dann einmal das Evangelium des Herrn Jesu hören... Sie haben Es oft gehört, durch missionarische Lebensweise, durch das Verteilen von Traktaten und so weiter. Sie sagen...
Ich sagte: „Wie viele von euch Herren wissen über den Herrn Jesus Bescheid?” Ein jeder von ihnen. „Wie viele von euch glauben, dass Er der Sohn Gottes war?” Keiner von ihnen, wißt ihr. „Gut, was denkt ihr, wer Er war?”
„Oh, Er war ein Lehrer, genauso wie unsere es waren,” und so weiter. Seht ihr?
Weil dies - weil es nichts gibt, was durch irgendeinen ihrer ganzen Götter irgendwelche körperlichen Auswirkungen hervorrufen wird. Aber das Evangelium des Herrn Jesu Christi wird ein jegliches Wort, das Er sprach, geschehen lassen. Und das stimmt. Das macht den Unterschied aus.
Als dieser arme Mann dort stand - er war blind und konnte schon seit vielen Jahren nicht mehr sehen -, da sagte ich: „Was kann eure Religion für diesen Mann tun?” Natürlich nichts. Ich sagte: „Aber Jesus Christus kann ihm jetzt sein Sehvermögen wiedergeben.” Und das tat Er. Also das - das ist die tatsächliche Existenz des Evangelium.
E-10 Nun, als Paulus hier in den Hebräerbriefen sprach, da versuchte er den Menschen mitzuteilen, dass der Zugang zu Gott durch das blutige Opfer des Herrn Jesu Christi erfolgte. Das ist es, wie man sich Ihm naht, durch Jesus. Denn Er ist das Lamm, Welches die Sünde der Welt wegnimmt. Und Gott erkannte es an. Und nun sagte er...
Wenn sie im Alten Testament das Lamm hinbrachten, dann machten sie ihr Opfer, ihr Schlachtopfer; sie hielten das Lamm an seinem Kopfe fest, während es zitterte und im Sterben lag; das Blut spritzte überall auf den kleinen Kameraden, sowie seine Halsader durchgeschnitten wurde; dann wurde ihnen klar, dass dieses Lamm an ihrer Stelle starb. Anschließend gingen sie mit derselben Herzensgrausamkeit, welche sie hatten, als sie hereinkamen, auch wieder hinaus. Mit demselben Verlangen, Ehebruch zu begehen, mit demselben Verlangen zu lügen und mit demselben Verlangen zu stehlen, zu morden und was sonst noch alles.
E-11 Aber ein Mensch, der seine Hand einmal gelegt hat auf... Du meine Güte! Ein Mensch, der seine Hand auf das Haupt Jesu Christi legt, seine Sünde bekennt und die Schmerzen und den Todeskampf von Golgatha verspürt, was die Sünde - was Er bezahlen musste, um einen Menschen von der Sünde zu erlösen - und wenn der Heilige Geist aus dem Blute Jesu Christi kommt und diesen Menschen reinwäscht, dann geht er als ein neues Geschöpf hinaus, und es ist für immer. Er geht als ein anderer Mensch hinaus. Er geht hinaus, und das ganze Problem der Sünde ist für ihn für immer erledigt. „Denn mit einem Opfer”, sagt die Schrift hier, „hat Er die, die geheiligt werden, für immer vollkommen gemacht.” Und er sagte: „Dasselbe bezeugt aber auch der Heilige Geist Sehen?
Mit diesem einen Opfer für immer; Er brachte Sein Opfer dar, indem Er Sein eigenes Leben gab, und setzte Sich zur Rechten der Majestät in der Höhe. Und wir haben einen Hohenpriester in der Majestät Gottes sitzen, in der Gegenwart des großen Schöpfers, Welcher auf unser Bekenntnis hin Fürsprache einlegt.
Dann sagte er hier im 19. Vers:
So wir denn nun haben, liebe Brüder, die Freudigkeit zum Eingang in das Heilige durch das Blut Jesu...
Denkt mal darüber nach - keine Furcht! Das ist die größte Plage, die es heute in der Christen-Gemeinde gibt (Angst). Und der Grund dafür, dass sie Angst haben, ist, dass sie nicht richtig gelehrt und auf dem Evangelium gefestigt worden sind.
E-12 Es gibt überhaupt keinen Grund, weshalb diese kleine Stätte hier kein Bienenstock von der Kraft Gottes sein könnte, wo sie vor lauter Herrlichkeit Gottes surren und von überall her angeflogen kommen. Diese kleine, alte Bruchbude in der Häuserseite hier ist fast - ist überall auf der ganzen Welt bekannt, dieses kleine Fleckchen, wo ihr heute abend sitzt; nicht wegen William Branham, sondern wegen Jesus Christus, dem Sohn Gottes, und wegen eines Evangeliums, um Das sie gerungen haben. Nein, mein Herr, ich hatte nichts damit zu tun, absolut nicht. Er war es, Der das tat und den Ort auf der ganzen Welt bekannt machte, da es nichts weiter als eine kleine 1.500-Dollar-Konstruktion war (oder irgend so etwas), die hier instand gesetzt wurde; und es hatte keinen Fußboden drin. Aber es ist der Allmächtige Gott, Der diese Dinge tut.
So wir denn nun haben, liebe Brüder, die Freudigkeit zum Eingang in das Heilige durch das Blut Jesu,
welchen er uns bereitet hat zum neuen und lebendigen Wege...
Nicht durch den alten Weg, durch einen „neuen und lebendigen Wege.” Jener war der tote Weg, eine Gesetzesordnung; aber jetzt treten wir durch Gnade ein, durch den Heiligen Geist. Oh, ich hoffe, ihr versteht das. Es ist nichts, was ihr tun könntet. Das Gesetz waren Werke: „Rühre nicht an, fasse nicht an, koste nicht von, iß kein Fleisch, halte die Sabbate, die Neumonde...”, alles Formen der Anbetung, was der Mensch tat. Aber bei diesem neuen und lebendigen Weg ist es nichts, was wir tun könnten. Es ist, was Er für uns aus Gnade tut. Wir nehmen es lediglich an. Christus nimmt die Sünde hinweg. Wir glauben es. Wir hören die Evangelium, glauben Sie und nehmen Sie an. Und wenn wir Sie wirklich annehmen, aus der Tiefe unseres Herzens, dann schenkt Gott uns den Heiligen Geist als Zeugen.
Dann bezeugt dir der Heilige Geist, dass deine Sünden nicht mehr da sind, und du bist unempfänglich für die Welt. Ihr erhebt euch in der Neuheit des Lebens, um in einem neuen Leben zu wandeln, um ein neues Leben zu führen und um in der Kraft und Gegenwart Gottes zu leben; um nie mehr von allem möglichen mitgerissen zu werden, sondern um nach dem Geiste zu wandeln, als Söhne und Töchter Gottes. Römer 8, 1 sagt: „Also gibt es nun keine Verdammnis für die, welche in Christus Jesus sind, welche nicht nach dem Fleische, sondern nach dem Geiste wandeln.”
E-13 Nun, für viele von euch Gästen hier, die ihr von anderen Gemeinden kommt... Ich möchte nicht, dass ihr denkt, ich regte mich über andere Gemeinden auf und versuchte, diese Gemeinde zu tätscheln. Was ich zu tun versuche, ist, die fleischliche Gesinnung aus dieser Gemeinde herauszubekommen. Und das ist das Wichtigste. Ich habe viel zu tun. Aber um zu versuchen - um dieses zu tun, kehren wir hier vor unserer eigenen Türe. Aber wir müssen dazu andere Beispiele verwenden. Und ihr wißt von eurer eigenen Gemeinde, Brüder, dass wir es alle nötig haben, überall gründlich aufzuräumen. Das versteht ihr.
E-14 Das Wichtigste dabei ist zu erkennen, dass Gott keine Organisation oder irgendwelche Gruppen von Menschen anerkennt. Wenn du Methodist bist, dann erkennt Er dich nicht an, weil du Methodist bist. Wenn du Pfingstler bist, dann erkennt Er dich nicht an, weil du Pfingstler bist. Er erkennt nur einen Einzelnen an, amen, der vom Heiligen Geist geboren, erneuert und zu einem neuen Geschöpf in Christus Jesus gemacht wurde.
Er erkennt keine Organisationen an. Er erkennt keine großen Versammlungen an. Gott erscheint nicht im Geringsten deshalb in großen Versammlungen, weil es große Versammlungen sind. Er kommt, weil alle Herzen miteinander im Einklang sind und damit rechnen, dass Er kommt. Seht euch Jesus an - zu der kleinsten Gemeinde: „Denn wo zwei oder drei in Meinem Namen versammelt sind...”
Nun, ich sagte heute Morgen - und ich möchte es jetzt einfach noch mal sagen -, dass unsere kleine Gemeinde hier, was uns betrifft, dass wir versuchen, beim unverfälschten Worte Gottes zu bleiben. Es muss von hier kommen.
E-15 Die Gemeinden - wenn sie ihre Gemeinden planmäßig festlegen, die Dinge, welche sie tun, dann schieben sie durch ihre Theologie einen Riegel vor die Segnungen Gottes, so dass Gott nicht durchbrechen kann, um Sein Volk zu segnen. Sie lassen ihre Gemeinde so formell werden, so steif und starr, bis der Heilige Geist nicht mehr in die Gemeinde hineinkommen kann. Und wenn der Teufel dann sieht, dass er das geschafft hat und dass ein paar trotzdem durchbrechen, dann läßt er sie andere Kanäle öffnen, welche nicht das Evangelium sind, und läßt sie in Fanatismus entgleisen. Das stimmt. Sehen? Entweder werden sie zu Fanatikern oder zu einem erstarrten Haufen. Aber in der Mitte des Weges, da befindet sich das Evangelium des Herrn Jesu Christi.
Wie ich heute morgen schon sagte, und um dies jetzt für diese große Frage, welche ich in wenigen Augenblicken zu stellen beabsichtige, zu festigen - es ist dies, dass ein Mensch den Geist eines anderen übernehmen kann. Gebt Acht, dass ihr nicht den Geist eines Menschen erhaltet anstatt des Geistes des Herrn. Geht in eine Gemeinde und schaut euch an, wie sich der Pastor verhält, so werdet ihr sehen, wie sich auch die Leute verhalten. Sehen? Wenn der Pastor so richtig steif und starr ist, dann werden die Leute genauso sein. Wenn du dort hineingehst, wo es wild und fanatisch zugeht, da werden die Leute genauso sein.
Also, Brüder, wir sollten hier im Tabernakel heute Abend dankbar sein für einen Pastor, der geistlich gesund und verständig ist, und welcher das Evangelium einfach, vollständig, unverblümt und in Seiner Kraft predigt. Jawohl.
E-16 Wenn ich irgendetwas auf dieser Welt richtig darstellen möchte - auch wenn ich das Menschsein nicht richtig darstelle, so möchte ich aber Jesus Christus in Seinem Leben darstellen.
Ich möchte ein Bibel-Christ sein. Was die Bibel sagt, das ist es, was ich glauben möchte. Es spielt keine Rolle, wer anderer Meinung ist, oder wer das nicht möchte, ich zanke mich nicht mit ihnen, aber ich möchte der Bibel glauben. Dies ist das Wort Gottes. Ich glaube, dass Dies wahrhaftig der Plan des Heils ist. Das Wort Gottes ist der einzige Felsen, Der den Zeitaltern immer standhalten und sie wogen lassen wird; das Wort Gottes. Jesus sprach: „Himmel und Erde werden vergehen, aber Mein Wort wird niemals vergehen.” Also glaube ich, dass Dies die Wahrheit ist. Hat Gott... [Bruder Branham klopft viermal auf das Pult.]
Ich sage es bescheiden vor meiner kleinen Gemeinde wie dieser. Ich könnte es nicht außerhalb in großen Versammlungen sagen, weil sie daran herumnörgeln würden und so weiter. Aber als ein Seher, welchem Gott Visionen zeigt - das hat kein bißchen mehr aus mir gemacht als das, was dieser Trinker ist, der vor zehn Minuten irgendwo bekehrt wurde. Das stimmt. Er ist genauso ein Christ, wie ich es bin; wir kommen in denselben Himmel; er erfreut sich an denselben Segnungen und Dingen, an denen ich mich oder irgendjemand anders sich erfreuen würde.
Im Königreich Gottes gibt es keine großen und hochstehenden Persönlichkeiten. Wir sind alle gleich viel. Das stimmt. Ein jeder spielt genau dieselbe Rolle, Brüder und Schwestern. Ob wir gelb, schwarz oder weiß sind, was auch immer wir sein mögen, in Christus Jesus sind wir alle gleich viel. Dort gibt es keinen Dr. Theologie Dr. jur. und den ganz kleinen Kameraden, Diakone, Hausmeister, oder was auch immer sie sein mögen. In Christus Jesus sind sie alle ein und dasselbe, gleich viel. Wir sind nicht einer über dem anderen. Das ist es, weshalb wir Brüder und Schwestern im Herrn Jesu Christi sind.
E-17 Und wenn wir dann zusammenkommen, einmütig in himmlischen Örtern sitzen und ein Herz und eine Seele sind, dann kann der Heilige Geist hereinkommen, uns segnen und uns das kostbare Wort Gottes geben. Dabei sehe ich dann oftmals durch Visionen bestimmte Dinge.
Als erstes, wenn mir jemand sagt - oder wenn ich es zufällig auf einer Tonbandaufzeichnung höre, dass ich eine Vision gesehen und etwas vorausgesagt habe, bevor ich auch nur irgend etwas über die Vision sage, überprüfe ich diese Vision zuerst anhand des Wortes. Und wenn sie nicht mit dem Wort Gottes übereinstimmt, so würde ich sagen, dass es... Bisher hat es - Gott sei Dank - immer mit dem Wort übereingestimmt. Aber wenn es jemals im Widerspruch zum Worte Gottes stehen würde, so würde ich sagen: „Hört nicht darauf, denn es ist falsch.” Dies ist die Wahrheit, genau hier, das Wort Gottes. [Bruder Branham hat dreimal geklopft.]
E-18 Wenn wir dann geistlich gesund und rechtgläubig zu Gott kommen, wenn wir ohne Boshaftigkeit, ohne vorgefaßte Meinung kommen, mit einem zugänglichen Herzen, gewillt zu lernen, dann kann Gott uns lehren. Wenn wir gewillt sind zu lernen! Aber wir müssen zuerst die Tradition beiseite legen, die Ideen beiseite legen, welche uns gelehrt worden sind. Nun, ich weiß, Mutter lehrte euch Dinge, die sehr gut waren, und so weiter; aber manchmal waren bei Mutter einige Dinge verkehrt.
Ich habe unmittelbar hier eine Mutter sitzen, welche ich... genau das Thema, auf das ich in wenigen Minuten zu sprechen kommen werde; sie sagte mir vor Jahren, dass sie der Meinung war, für eine Frau wäre die unverzeihliche Sünde abzutreiben; mit anderen Worten: einem Kind das Leben zu nehmen, bevor es geboren wird. Sie sagte: „Wie könnte ihr dies jemals vergeben werden?” Nach Mamas bestem Wissen und gemessen an all dem, was sie wußte, stimmte das. Sehen? Aber nach dem Worte Gottes stimmt es nicht; also das ändert die Sachlage.
Und so sagte irgendjemand: „Ich wurde als Katholik geboren. Mutter war Katholikin. Sie erzog mich zu einem Katholiken. Ich werde ein Katholik bleiben.”
Gut, ich wurde zu einem Baptisten erzogen, aber ich blieb kein Baptist. Als ich sah, dass das Wort Gottes etwas sagte, was im Widerspruch zu dem stand, was die Baptisten-Lehre war, da glaubte ich dem Wort Gottes und ließ jedes andere Wort eines Menschen eine Lüge sein. Das ist... Ich streite mich nicht mit dem Menschen. Ich sage: „Bruder, Dies ist, was ich glaube. Ich bleibe trotzdem dein Bruder, aber ich glaube, dass Dies das Wort Gottes ist.” [Bruder Branham klopft dreimal.]
Nun, und wenn du von Grund auf richtig gefestigt bist, dann besitzt du die Kühnheit einzutreten.
E-19 Nun, ich kenne Menschen - und ihr müßt alle zugeben, dass wir in den Gruppen der Heiligkeit Menschen haben... In den Pfingstler-Gruppen, in den Nazarener-Gruppen, in der Pilger-Heiligkeit, unter den Methodisten, unter den Baptisten und allen möglichen haben wir Menschen, die lediglich vorgeben, Christen zu sein, welche aber gar keine Christen sind. Tief in ihrem Herzen wissen sie, dass sie keine Christen sind. Aber ich glaube nicht, dass es einen Mann oder eine Frau in irgendeiner der Gruppen gibt, welche jemals mit einem ehrlichen und vollständig ergebenen Herzen Jesus Christus gegenübertreten und aufrichtig für ihre Sünden Buße tun könnten, indem sie sagen: „Herr, ich glaube wirklich”, auf welche Gott nicht genau in dem Augenblick die Taufe des Heiligen Geistes geben würde. [Bruder Branham klopft zweimal auf das Pult.]
E-20 Nun, du bist ein Gläubiger, aber Gott erkennt deinen Glauben erst dann an, wenn Er es dir beweist. Amen. Oh, Bruder, laß mich dir etwas sagen: Wenn dein Glaube... Es mag sein, dass er deiner Ansicht nach anerkannt wird; aber wenn er nach Gottes Ansicht anerkannt wird, dann besiegelt Gott diesen Glauben mit der Taufe des Heiligen Geistes. Abraham glaubte Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet; und Gott gab ihm das Siegel der Beschneidung als ein Zeichen, dass Er ihn akzeptierte. Halleluja! Und das Siegel des lebendigen Gottes ist heute (forschet in den Schriften!) die Taufe des Heiligen Geistes auf den Herzen der Menschen. Amen. Epheser 4, 30 sagt: „Betrübet nicht den Heiligen Geist Gottes, mit Dem ihr versiegelt worden seid auf den Tag eurer Erlösung hin.” Das Siegel Gottes - Gottes Anerkennung, dass du ein Gläubiger bist - versiegelt dich durch die Taufe des Heiligen Geistes in den Leib hinein.
E-21 Wenn du dann nicht in die Irre geführt worden bist, irgendeine Theorie zu glauben, irgendein Gefühl hast oder irgend etwas anderes - was in Ordnung ist, ich habe nichts dagegen. Auf welche Weise auch immer Gott Ihn euch schenken mag, das ist Gottes Sache, und eure, wißt ihr. Aber wenn ein Mensch jemals vom Geiste Gottes geboren wird, dann werdet ihr ihn so unerschrocken und demütig antreffen, wie er nur sein kann, wie er zum Thron der Gnade hinauf marschiert und weiß, dass er ein Recht dazu hat, vom Baum Des Lebens zu essen. Denn irgendetwas ist mit diesem Individuum geschehen, was er erlebt hat, was er noch nie zuvor irgendwo anders auf der Welt gefunden hat. Und jeder Mann oder jede Frau, welche vom Geiste Gottes geboren wurden, haben in ihrem Innern ein Erlebnis, so dass sie genau wissen, wann es passierte, wie es passierte und welche Art von Auswirkung es auf sie hatte. Jeder Mann und jede Frau, welche jemals vom Geiste Gottes geboren worden sind, bei denen hat irgendetwas stattgefunden, irgendetwas hat sich einfach verändert. Es ist... Was ist es? Es ist eine Bekehrung.
E-22 Wie wir heute Morgen schon sagten, du hast da so ein altes Blatt Papier, das einfach so schmutzig ist, wie es nur sein kann (voller Tinte und allem Möglichen). Mit nichts bekommt man es weg. Dann tauchst du dieses Blatt in eine mit Clorox gefüllte Dose ein, oder in einen Bottich mit Clorox, ziehst es wieder heraus, und es ist genauso weiß, wie es nur sein kann. Das ist es, was das Blut Jesu Christi mit dem Gläubigen macht, der seine Sünde bekennt. Es heißt:
Es gibt eine Quelle, gefüllt mit Blut
Gespeist aus den Adern Immanuels;
Wenn Sünder unter diesem strom untertauchen,
So werden sie all ihre schuldbeladenen Flecken los.
Wenn Gott dann das Blatt schüttelt und sieht, dass es durch die Heiligen Winde Gottes getrocknet ist, welche wie ein gewaltiger, brausender Wind vom Himmel herabkommen, dann nimmt Er den Heiligen Geist und versiegelt dieses Blatt auf diese Weise bis zum Tage der Erlösung.
Dann schaut der Teufel auf dieses Siegel; da kommt er nicht ran. Er kann es bestürmen, es anbrummen und viel Wirbel machen, aber er kann da nicht herankommen. Das stimmt. Er kann es nicht zu fassen bekommen, weil es dort ein Siegel Gottes gibt, welches ihm verbietet (Halleluja!) - ihm verbietet, es anzurühren. Das ist Gottes Privateigentum. Halleluja! Jawohl, mein Herr.
Das ist es, was die Menschen unerschrocken wandeln läßt. Sie haben keine Angst, auf die schiefe Bahn zu geraten. Absolut nicht. Sie fürchten sich nicht vor dem, was der Teufel sagt.
E-23 Es gibt dabei einen Punkt: Man kann hergehen und seinen Verstand befragen, und man kann sich auf seinen Verstand beschränken. Versuch nicht, es mit dem Verstand zu durchdenken. Du sagst: „Nun, laß mich mal überlegen. Vielleicht sollte ichdieses tun.” Denk nicht verstandesgemäß darüber nach. Glaub es. Gott wirkt nicht über den Verstand. Es ist alles völlig vernunftwidrig; niemand kann Gott mit dem Verstand erfassen. Das habt ihr nie gekonnt, und sie werden es auch niemals können. Ihr lernt Gott nicht über den Verstand kennen.
Man lernt Gott durch einen einfachen, kindlichen Glauben, um Sein Wort anzunehmen, kennen. Du sagst, dass Es die Wahrheit ist, und glaubst Es. Das ist es, wie du Gott kennenlernst: durch Glauben; nicht über den Verstand, deine geistige Verstandeskraft. Aber der Glaube kommt von Gott. Der Glaube ist etwas, was in dir geboren wird; etwas, was Gott dir schenkt. Und er ist die Substanz der Dinge, auf die man hofft, und der Beweis der Dinge, die man mit dem Verstand nicht erfassen kann. Halleluja!
Von Dort kommt er, hierdurch, durch die unverfälschte Kraft des Herrn Jesu Christi, welche einen Menschen zu einem neuen Geschöpf macht, ihn auf neue Art und Weise im Heiligen Geist tauft. [Bruder Branham hat fünfmal auf seine Bibel geklopft.] Sie wäscht ihn rein, hängt ihn zum Trocknen auf und versiegelt ihn in das Königreich Gottes hinein. Dann steht er da und weiß, wo er sich befindet. Die ganzen Teufel aus der Hölle könnten ihn nicht davon losbekommen. Man könnte ein Maschinengewehr auf ihn richten...
E-24 Man hat es bereits schon versucht. Vor ein paar Wochen ging ich in die Katakomben, in denen alte Knochen und Totenschädel herumlagen - das ist so ziemlich alles, was von ihnen übrigblieb. Wo die ersten Christen und die Märtyrer starben. Ich war in der Arena, wo man sie den Löwen als Fraß vorwarf und alles Mögliche mit ihnen anstellte. Und ohne mit der Wimper zu zucken, gingen sie in den Tod; dieses eine wissend, dass sie Ihn in der kraft Seiner Auferstehung kennengelernt haben, dass es eines Tages eine Erschütterung geben wird und sie von dort hervorkommen werden (im blute gewaschene Heilige des lebendigen Gottes). Oh, Bruder, ein Mensch, der einmal mit Gott in Berührung gekommen ist, kann nicht mehr derselbe sein.
Dabei fällt mir gerade diese Legion von damals ein, dieser alte Knabe in seinem schlimmen Geisteszustand, der dort hinauskam, um Jesus Christus entgegenzugehen. Und die Teufel hatten dermaßen Besitz von ihm ergriffen, bis er sogar eine Legion war. Aber als er einmal in die Gegenwart Christi kam, da ging er in sein Haus zurück, um seinen Angehörigen zu erzählen, welch großes Werk Gott an ihm getan hatte.
Sie sagen, dass Religion einen wahnsinnig macht. Das tut sie nicht. Du bist so lange nicht recht bei Sinnen, bis du Jesus Christus gefunden hast; denn Er ist der einzige Urheber des Lebens, Welcher dir einen klaren Verstand schenken kann.
So wir denn nun haben, liebe Brüder, die Freudigkeit zum Eingang in das Heilige durch das Blut Jesu, (Amen.)
welchen er uns bereitet hat zum neuen und lebendigen Wege durch den Vorhang, das ist durch sein Fleisch,
E-25 Was macht das Fleisch? Das Fleisch umhüllt nur das Blut; das Blut ist das Leben. Das ist die einzige Möglichkeit für die Haut, das Fleisch und die Gewebe (die Sehnen und so weiter), wie sie das Leben in meinem Körper halten können (indem sie das Blut in ihren Regionen festhalten, so dass sie diesem Leib, in dem ich wohne, Leben geben können). Ist das richtig? [Die Versammlung sagt: „Amen.”]
Das ist es, was Gott vor den Menschen verborgen hielt: das Blut, die Sehnen und die Häute von Jesus Christus, dem Sohn Gottes. Die reine Geburt Gottes, des Vaters, welcher die Jungfrau Maria überschattete und in ihr die Blutzelle Seines eigenen Wesens schuf; das Geschaffene. Und da drin - Seine Haut hielt Es vor den Menschen verborgen.
Aber eines Tages eröffnete die Sünde der Menschen Sein Herz mit einem Speer, und Sein Blut strömte heraus auf die Erde. Es wurde kostenlos für die Sünden der Welt gegeben. Und heute ist es offenbar geworden. Und sowie dieses Blut hervorkam, kam auch der Geist. Und durch das Waschen des Wassers vom Blute - durch den Geist wurden wir in das Königreich Gottes hinein geboren, als neue Geschöpfe in Christus Jesus.
Und Gott nahm diesen toten, reglosen Körper, der im Grabe lag, und ließ ihn für unsere Rechtfertigung auferstehen; und heute Abend sitzt Er zur Rechten Seiner Majestät und legt Fürsprache ein. Was für Menschen sollten wir sein? Uns feige zurückziehen? Angst davor haben, dem Chef zu sagen, dass man gerettet oder wiedergeboren ist? Angst davor haben, dem Trinker Zeugnis abzulegen? „Wir haben Kühnheit” (Halleluja!) „durch das Blut Jesu Christi zum Eintritt in das Heiligtum.”
E-26 Oh, es wird heißen... Sie werden einen „'Heiliger Roller'” nennen. Sie werden einen alles Mögliche nennen. Was bedeutet das schon? Wißt ihr, Ihn nannten sie „Beelzebub”. Aber was bedeutet dass schon, wie sie einen nennen? Es kommt darauf an, wie Gott einen nennt. Die Welt würde sagen: „'Heiliger Roller'! Ungebildet! Fanatismus!” Die Kirche würde sagen: „Er ist auf dem Holzweg gelandet. Er - er ist von Sinnen.”
Aber Gott würde sagen: „Dieser ist Mein Sohn.” Das wäre mir lieber als alles Lob von den Menschen. Ich bin nicht darauf aus, dass die Menschen mir auf den Rücken klopfen. Ich möchte, dass Christus mich bei der Hand nimmt. Amen. Ist dies euer Zeugnis?
E-27 Das erinnert mich an den kleinen, guten David, als die Bundeslade einmal unten bei den Philistern war, und so weiter. Das Wiederaufleben Israels war vorbei. Und David stand eines Tages da, schaute auf die andere Seite des Hügels und sah die Bundeslade ankommen. Er muss ein ‚Heiliger Roller' gewesen sein; denn er fing an, so ausgelassen zu tanzen und umherzutollen, wie er nur konnte. Und die, welche eigentlich seine Frau sein sollte, machte sich über ihn lustig. „Wie bitte,” sagte er, „das gefällt dir nicht? Was? Dann schau dir erst mal dies an!” Und schon lief er dort hinunter, und er lief immer wieder um die Bundeslade herum und tanzte dabei so ausgelassen, wie er nur konnte.
Seine Frau hatte Schande über sich gebracht. Sie wurde unfruchtbar gemacht. Und sie gebar niemals Kinder, die groß geworden wären. Und ihr Name starb aus in Israel.
Aber jetzt kommt, was geschah: Gott blickte aus dem Himmel herab und sprach: „David, du bist ein Mann ganz nach Meinem Herzen.”
E-28 Jawohl.
Das wäre mir lieber als alle Beliebtheit bei den Frauen, bei den Männern, oder wer auf dieser Welt es auch sein mag. Ich möchte lieber Gott gefallen, dass Gott sagt: „ICH habe einen Knecht, auf den Ich verweisen kann; welcher Mir glauben und vertrauen wird.” [Bruder Branham klopft zweimal auf das Pult.] Das ist richtig.
Man kann es nicht mit einem halbherzigen Glaubensbekenntnis tun. Man kann es nicht mit einem verstrickten Verstand tun. Man muss es mit einem reinen, unverfälschten Glauben durch das Blut Jesu Christi tun. Du bist dort oben eingetreten und weißt, dass du Gott an der Hand angefaßt hast; und du bist Sein Diener. Dann hast du vor nichts Angst. Wir sind durch den neuen und lebendigen Weg eingetreten, durch dieses Blut, durch Seinen Vorhang, welcher Es verhüllte. Nur noch ein kleines Stückchen weiter:
und haben einen Hohenpriester über das Haus Gottes: (Hört her!)
so lasset uns hinzugehen mit wahrhaftigem Herzen in völligem Glauben, besprengt in unsern Herzen und los von dem bösen Gewissen und gewaschen am Leibe mit reinem Wasser;
E-29 Wir haben es heute Morgen durchgenommen. Nun, das Wasser - das Wort „besprengt” bedeutet dort: losgeworden. Unser Gewissen ist das Problem der Sünde, das Böse und die Finsternis losgeworden. Und den Leib gewaschen mit reinem Wasser, durch die Wassertaufe auf den Namen Jesu Christi. Ich komme frei und furchtlos zu Gott, dieses wissend, dass die Sünde, welche ich einmal geliebt habe, gewichen ist; wissend, dass das Leben, welches ich einmal führte, jetzt aufgehört hat. Nicht weil ich es getan habe, sondern weil etwas in mich hineinkam und es selbst tat. Aus Gnaden hat Er mich errettet. Ich glaubte Ihm. Er schenkte mir den Heiligen Geist. Die Dinge, welche ich einst gehaßt habe, die liebe ich jetzt. Das Opfer; früher fiel es mir immer schwer, zur Versammlung zu gehen; jetzt liebe ich es hinzugehen. Die Menschen singen, jauchzen und Zeugnis ablegen zu hören - früher haßte ich es; jetzt liebe ich es. etwas hat mich verändert. Dann habe ich jetzt einen „neuen und lebendigen Weg”.
Hier drin hat sich etwas verankert. Ich weiß es, als ich in das Wasser hinabstieg und man mich auf den Namen des Herrn Jesu Christi taufte.
Er sagte: „Tut Buße und lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.”
E-30 Man hat mich angegriffen, sich über mich aufgeregt, mich schlecht gemacht und sich über mich lustig gemacht; aber das macht mir überhaupt nichts aus. „Gott hat das gesagt, und ich glaube es! Und es stimmt genau.” Ich hielt auch weiterhin genauso daran fest und trieb geradenwegs weiter über die aufsteigenden Wellen hinweg.
Sie sagten: „Du gehörst zu den ‚Nur Jesus'-Leuten”, „Du bist einer von der Einheit”, „Du bist dieses.”
Es ist mir egal, was sie sagen. Ich glaube, das Wort Gottes, die Wahrheit zu sein. Und ich weiß nicht, wie beliebt sie ist. Und es spielt keine Rolle, wie beliebt du hier wirst; es ist, wie beliebt du oben bist.
Eine der großen Persönlichkeiten ist vor kurzem dazu aufgefordert worden, dies zu predigen. Er sagte: „Das ist die Wahrheit; aber wenn ich das sagen würde, dann würde meine Versammlung hinausgehen.”
Ich sagte: „Ich würde lieber den vier Wänden die Wahrheit predigen,” (denn Gott ist imstande, dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken), „als beim Evangelium Kompromisse zu schließen.” Jawohl.
Denn eines Tages wird dieses Buch mich richten. Das stimmt. Die Worte Gottes dort werden am Jüngsten Tage mein Richter sein. Ich muss die Wahrheit predigen; ohne Rücksicht darauf, wie sehr es verletzt oder wen es verletzt.
E-31 Jetzt hört her. Wir lesen jetzt weiter:
und lasset uns halten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat;
und lasset uns untereinander unser selbst wahrnehmen mit Reizen zur Liebe und guten Werken:
E-32 „Reizen” bedeutet dort: zuzureden, einander zur Liebe und zu guten Werken zuzureden. Wenn du einen Bruder in der Gemeinde siehst, der etwas gegen den anderen Bruder hat, so sage nichts, was die Sache noch schürt, sondern sage etwas, was sie miteinander versöhnen wird. Einander zu guten Werken und zur Liebe aufzufordern, das ist es, was wir tun müssen. Was ist das? Das ist ein Mensch, der wiedergeboren ist.
Falls du, mein Bruder, heute abend nicht diese Gesinnung hast, wenn du siehst, dass deine Brüder sich streiten und boshafte Worte gegeneinander richten, wenn du es dann nicht auf dem Herzen hast, sie miteinander zu versöhnen, dann wird es Zeit, dass du zum Altar kommst. Das ist richtig. Irgendetwas hat da in deinem Leben stattgefunden. Da gibt es etwas, worin du dich getäuscht hast. Du hast noch nicht das Erlebnis gehabt, welches du nach dem Willen Gottes haben solltest.
Denn als Jesus verspottet wurde, da lästerte Er nicht zurück. Und als man schlecht über Ihn sprach, da erwiderte Er es nicht. Und als Er... Als sie Ihm Übles zufügten, da wandte Er Sich um und tat ihnen Gutes. Als sie Ihn quälten und an das Kreuz nagelten, da blickte Er herab und sprach: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun
Wenn dieser Geist nicht in dir ist, dann ist der Heilige Geist noch gar nicht in dich hineingekommen; denn Das wäre derselbe Geist, Der auf Christus Jesus ruhte. Die Bibel sagt: „Laßt Ihn in euch sein.” Christus ist in Seiner Gemeinde.
E-33 Nun, Branham Tabernakel, ihr freundschaftliche Gruppe hier, wir haben keine Organisation, haben keine - keine Mitgliedskarten und so weiter. Das einzige, was wir hier haben, ist Gemeinschaft. Und ihr, die ihr heute abend in Jesus Christus Gemeinschaft mit uns habt und jeden Abend und jedes Mal die Gemeinschaft pflegt, wir sind immer froh darüber, euch hier zu haben. Wir möchten, dass ihr hier seid. Dir braucht uns nicht beizutreten. Wir... Das einzige, was ihr zu tun habt, ist herzukommen und mit uns anzubeten. Und wir erwarten, dass jeder von euch das wahre Geheimnis Gottes in seinem Herzen festhält, ohne zu wanken. Kommt zu der Anbetung, und kommt zum Altar, und so weiter; liebet einander und seid miteinander in Harmonie.
Und wenn du siehst, dass ein Bruder vom Weg abkommt, dann geh zu ihm hin und versöhne dich mit ihm, wenn du kannst. Das ist richtig. Das ist es, was wir tun müssen. Und, Freunde, wenn ihr jemals... Was tust du, wenn du das nicht machst? Du machst dich nur zu einem armseligen Geschöpf, und nicht zu einem Christen. Das stimmt. Und alles, was du tust, ist vergebens.
Sagte Jesus nicht: „Dir betet Mich vergeblich an, indem ihr als Lehren die Gebote von Menschen lehrt?”
Du sagst: „Nun, ich bin in die Kirche eingetreten. Ich habe meinen Namen in das Buch gesetzt. Ich habe diese Dinge getan.” Das hat überhaupt nichts damit zu tun.
Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes eingehen.“
E-34 Seid aufmerksam, wir kommen jetzt zum letzten Vers, unmittelbar bevor wir schließen, oder bevor wir in mein Hauptthema einsteigen. Danach werden wir... Ich werde euch nicht zu lange aufhalten.
...indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen (zur Versammlung zu kommen), wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, je mehr ihr den Tag herannahen seht.
Die Menschen gehen nicht mehr zur Versammlung. Die Gemeinden werden jetzt so allmählich geräumt. Der Krieg ist zu Ende. Jeder ist wohlgenährt, hat Kleidung zum Wechseln, eine recht gute Arbeit und hat sich häuslich niedergelassen. Sie haben keine Zeit, auf einen zu warten, wenn man zum Laden geht. Ich rief neulich an, um meinen Ofen reparieren zu lassen. Sie fragten mich: „Haben wir den installiert?”
Ich sagte: „Nein, jemand anders; aber die haben kein Geschäft mehr.”
„Dann”, sagten sie, „gehen Sie zu den Leuten hin, die das Geschäft aufgegeben haben.” Jawohl. Einfach so uninteressiert. Noch vor kurzem, in den letzten paar Jahren, da hätten sie sich um jeden auch noch so kleinen Auftrag bemüht, den sie hätten bekommen können. Aber sie haben genug Geld. Sie sind nicht daran interessiert und lassen es sausen.
Aber laßt mich euch etwas sagen: Dieses Zeug wird krebsige Löcher in euch hineinfressen. Aber er sagte:
Trachtet nicht nach den nichtigen Reichtümern dieser Welt,
Welche so schnell vermodern;
Strebt danach, himmlische Schätze zu gewinnen,
Denn sie werden niemals vergehen!
E-35 Ich habe die Wirtschaftskrise miterlebt. Ich habe die Hochkonjunktur miterlebt. Ich habe beides erlebt. Aber die Hand Jesus Christi würde ich auch nicht für alles Geld und allen Reichtum loslassen, die ihr auf dem Angesicht dieser Erde aufhäufen könntet, auch nicht für alles andere. Er ist mein Freund, wenn ich kein Geld habe. Er ist mein Freund, wenn ich viel habe. Ich liebe Ihn, wenn ich hungrig bin. Ich liebe Ihn, wenn ich gesättigt bin. Ich liebe Ihn, wenn ich Sorgen habe. Ich liebe Ihn, wenn ich glücklich bin. Ich liebe Ihn, weil ich Ihn liebe - weil Er mich zuerst geliebt hat. Amen. Halleluja!
Als ich krank war und im Sterben lag, da war Er mein Freund. Heute abend, da ich mich gut fühle und glücklich bin, da ist Er noch immer mein Freund. Wenn ich irgendwo weit weg im Sterben liege und meine kalten Adern so auf meinen Armen hervorkommen, dann wird Er mein Freund sein. Und wenn diese spröden Fasern, auf denen ich laufe, zerbrechen und ich in die Ewigkeit eintauche, dann wird Er mein Freund sein. Wenn die Jahrhunderte vergehen, dann habt ihr nach zehntausend Jahren eure Jubiläumslieder gesungen, und Er wird noch immer mein Freund sein. [Bruder Branham klopft viermal auf das Pult.] Jawohl. Wenn es keinen Mond, keine Sonne und keine Erde mehr gibt, dann wird Er noch immer mein Freund sein, während die Jahrhunderte dahinziehen. [Bruder Branham klopfte zweimal auf das Pult.] Oh, wie sehr wir Ihn doch lieben sollten!
E-36 Was ist schon deine Arbeit? Was ist schon das, was auch immer du haben magst? Was ist schon deine Beliebtheit? Was ist deine...? Wer bist du überhaupt? Das ist richtig. Wer bist du, dass du Gott den Rücken kehrst? Wer bist du eigentlich, dass du ein Wort, welches Er sprach, ablehnst und nicht befolgst? Wer bist du, dass du bei Gottes Wort deinen Kopf abwendest, weil irgendein Prediger oder irgendjemand anders dir erzählt hat, Es wäre für eine andere Zeit? Wer bist du, dass du einem Menschen glaubst anstatt Gott? Ihr müßt Gott glauben statt einem Menschen. Das ist es, wie ihr Freunde Gottes werdet.
E-37 Nun beobachten. Sehen alles zusammen, dann gibt Paulus diesen großen Höhepunkt, diese große Antwort jetzt. Hier kommt es. Passt auf.
Denn so wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, haben wir fürder kein anderes Opfer mehr für die Sünden,
Denn so wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, haben wir fürder kein anderes Opfer mehr für die Sünden, [Bruder Branham klopfte zehnmal auf das Pult.]
Nun wir bringt es auf einen Punkt; nur eine Minute… hier in der Schließung. Ich werde es mit Ihnen zu verlassen. Und hier ist, wo ich stütze meine Wiederbelebung kommt, direkt an dieser Schrift.
…so wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, haben wir fürder kein anderes Opfer mehr für die Sünden, (Schauen Sie!)
sondern ein schreckliches Warten des Gerichts und des Feuereifers, der die Widersacher verzehren wird.
Wenn jemand das Gesetz Mose's bricht, der muß sterben ohne Barmherzigkeit durch zwei oder drei Zeugen.
Wieviel mehr ärgere Strafe, ja, wer das Blut Jesu Christi... der Bund, den ihr wurden mit geheiligt einem unheilige Sache beschritten hat... obwohl die Werke der Gnade getan?
Eine wieviel härtere Strafe wird das sein? Wenn jemand, der unter der Regelung mit dem sterbenden Lamm das Gesetz des Moses verschmähte oder sich darüber hinwegsetzte, ohne Barmherzigkeit sterben musste, weil das Lamm an seiner Statt gestorben war, wieviel weniger wird dann der Mensch erhört werden, der das Blut Jesu Christi verschmäht?
E-38 Nun, das erste, was wir wissen möchten, ist: Was ist die unverzeihliche Sünde? Einige von ihnen sagten: „Es ist Selbstmord.” Einige von ihnen sagten: „Es ist - es ist, wenn eine Mutter, ihr Kind abtreibt,” Schwangerschaftsabbruch. Andere haben dieses gesagt. Andere haben gesagt: „Wenn man einmal den Heiligen Geist hatte und dann vom Heiligen Geist abgefallen ist, das ist die unverzeihliche Sünde.” Das ist sie nicht. Absolut nicht.
Laßt uns es verständig betrachten. Laßt uns es uns anschauen, das Wort Gottes. Nun, weiter vom, im 12. Kapitel von Matthäus, da hatte Jesus einem Mann einen stumm und blind machenden Geist ausgetrieben, oder - ich glaube, es war ein taubstumm machender Geist. Und als Er ihn austrieb, da sprach der Taubstumme. Die Menschen drehten sich um und schauten Ihn an; sie sagten: „Nun, Er treibt die Dämonen durch den Beelzebub aus, den Obersten der Dämonen.” Und Jesus wandte Sich um und fragte sie...
Wie hätten sie glauben können, mit dem Herzen voller Ungerechtigkeit, und so, wie sie waren? Nun, warum verurteilte Er sie? Weshalb? Deswegen, weil das Wort Gottes selbst sie verurteilte. Denn Jesus...
Sagte Petrus nicht am Tage des Pfingstfestes, in Apostelgeschichte 2, ungefähr im vierundzwanzigsten - dreiundzwanzigsten und vierundzwanzigsten Vers...? Er sagte: „Ihr Männer Israels, Jesus, den Nazaräer, einen Mann, der von Gott euch gegenüber erwiesen worden ist durch mächtige Taten und Wunder und Zeichen, die Gott durch Ihn in eurer Mitte tat - die Sie auch Zeugen.”
E-39 Hier, das erste, worüber wir jetzt nachdenken müssen, wenn wir... Und Jesus sagte dort im 12. Kapitel zu diesen Pharisäern... Er sprach:
Und wenn jemand ein Wort reden wird wider den Sohn Des Menschen, dem wird vergeben werden; wenn aber jemand wider den Heiligen Geist reden wird, dem wird nicht vergeben werden, weder in dieser Welt noch in der zukünftigen.
Was ist „etwas Übles wider Ihn zu reden - wider den Heiligen Geist zu reden - wider Ihn zu reden”? Nun, man könnte es falsch verstehen und sagen: „Das Wirken des Heiligen Geistes; irgendjemand, der jauchzt - es könnte der Heilige Geist sein.” Das könnte sein; es könnte aber auch sein, dass Er es nicht ist. Du sagst: „In Zungen zu reden; wenn er in Zungen redet, spricht dann der Heilige Geist dadurch?” Das könnte sein; und es könnte auch sein, dass es nicht so ist. Das stimmt genau. Denn ich habe es selbst erlebt, so dass ich weiß, dass der Heilige Geist nicht auf jedem ruht, der in Zungen spricht.
Ich habe Teufel in Zungen reden sehen. Ich habe Zauberer in Zungen reden sehen. Ich habe sie Blut aus einem menschlichen Totenschädel trinken und in Zungen reden sehen. Ich habe gesehen, wie Bleistifte, die auf einem Tisch lagen, anfingen, in einer unbekannten Sprache zu schreiben; und Hexen lasen es. Das bedeutet nicht, dass sie Christen sind.
Ich habe gesehen, wie sie jauchzten, hoch- und runtersprangen und den Herrn priesen; und wie sie anschließend hinausgingen, stahlen, logen, betrogen und alles Mögliche taten. Ich weiß, dass das nicht von Gott kommt.
E-40 Aber ich sage dir, Bruder, da wo Göttliche, vollkommene Liebe Gottes im Herzen ruht, versiegelt, wo es gestern, heute und auch weiterhin ebenso ist, da kann man es schon so allmählich in Erwägung ziehen. Jesus sprach: „Daran werden alle erkennen, dass ihr Meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.”
„Seien es Zungenreden, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden; sei es Glaube, er wird weggetan werden,” und all diese Dinge hier. „Wenn aber das Vollkommene kommt,” (Welches die Liebe ist), „Es wird niemals vergehen.” Das ist richtig, die Liebe Christi.
Ich kann nicht anhand von irgendetwas, was du tust, urteilen. Der einzige Richter, den es gibt, ist der Allmächtige Gott. Aber Jesus sprach: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.
E-41 Nun, eines wissen wir. Schaut jetzt hierhin. Hier ist die vollständige Aufdeckung von jedem Vers aus der Bibel. Wir werden uns gleich in ein paar Minuten damit befassen und euch das zeigen; jede Stelle, an der davon gesprochen wurde - von der unverzeihlichen Sünde. Und dann kommt Paulus hier drüben an, um es aufzudecken; er sagte: „Wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, bleibt uns kein Schlachtopfer für die Sünden mehr übrig.” Das muss dann die unverzeihliche Sünde sein; es ist, mutwillig zu sündigen. Ist das richtig? Wer mutwillig sündigt.
Nun, was ist Sünde? Das nächste, was man herausfinden muss, ist, was Sünde ist. Sünde ist Ungehorsam. Sünde ist, sich zu widersetzen. Nun schaut her. Die erste Sünde...
E-42 Ich hatte hier eine Stelle, die ich euch zeigen wollte; die erste Stelle in dieser Scofield hier, was er hier in einer Fußnote geschrieben hat. Ich glaube, es steht im 3. Kapitel des Römerbriefes. Er sagt hier in einer Fußnote - natürlich so, wie er es nach Wehster auslegt -, er sagt: „Sünde ist, sich dem geoffenbarten Willen Gottes zu widersetzen.” [Bruder Branham zitiert hier die erste der drei von Dr. Scofield angeführten Bedeutungen des Wortes „Sünde”. Man findet diese in der Fußnote zum Wort „gesündigt” aus Römer 3, 23 in der englischen Scofield-Bibel.]
Sünde ist in ihrer Anfangsform, sich dem geoffenbarten Wort Gottes zu widersetzen, was Gott... oder dem Willen Gottes. Wenn Gott irgendetwas als Seinen Willen sichtbar werden läßt - und das abzulehnen, bedeutet, Gott zu lästern oder zu verschmähen.
Was war die erste Sünde? Laßt uns es uns anschauen. Blättert hier zurück zu 1. Moses 3. Ihr könnt es lesen, wenn ihr wieder zu Hause seid, und falls ihr das möchtet, 1. Moses 3, als Gott Adam und Eva in den Garten Eden stellte, da sagte Er ihnen Dinge, die sie... Das war Sein Wort, welches sie tun konnten; und Er sagte ihnen Dinge, die sie nicht tun durften.
Beachtet jetzt, was Satan sagte, als er zu Eva kam: „Gott hat gesagt: 'Ihr sollt nicht davon essen.' Aber sicher sollst du nicht sterben.” Erkennt ihr es? Dann tat Eva mutwillig... Begreift ihr es? Eva tat etwas mutwillig, obwohl sie wußte, dass Gott davon gesagt hatte, dass sie es nicht tun sollten. Stimmt das? [Die Versammlung sagt: „Amen.”]
Schaut es euch jetzt an. Als Eva mutwillig... Die erste Sünde, die jemals begangen wurde. Ist das richtig? [“Amen.”] Eva hat es bewußt abgelehnt, den Willen Gottes zu tun, da sie ihn kannte. Stimmt das? [“Amen.”] Das war die erste Sünde.
E-43 Was ist dann Sünde? Im 18. Vers des 3. Kapitels von Johannes, da sagte Jesus Christus selbst... es ist dies, dass... „Wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet.” Stimmt das? Dann ist Sünde tatsächlich Unglaube.
Satan erzählte Eva bei seiner Verführung: „Gott hat das zwar gesagt, aber Er hat das nicht so gemeint.” Erkennt ihr, wie er das Wort verharmloste? Gut, er sagte jetzt: „Nun, Gott hat das gesagt, aber Er meinte es nicht so.” Mit anderen Worten: „Ihr werdet sein... Eure Augen werden geöffnet werden. Ihr werdet eine weit größere Erkenntnis haben.”
Und dieselbe miese Lüge wird jetzt auch heute Predigern und Gemeinde-Mitgliedern von Satan erzählt; [Bruder Branham klopft zweimal auf das Pult.] zu sagen: „Das Wort Gottes sagt soundso, aber das will Es damit nicht sagen.” Gottes Wort meint ganz genau das, was Es sagt! [Bruder Branham klopft viermal auf das Pult.] Das stimmt.
E-44 Ich sprach hier vor kurzem zu meiner eigenen Gemeinde und zu meinen eigenen Leuten, wobei ein paar von außerhalb da waren. In den Heilung Gottesdiensten habe ich niemals irgendwelche Lehren dargelegt, weil es gemischte Gruppen waren. Aber in meiner eigenen Gemeinde, da predige ich, was ich glaube, was die Wahrheit ist. Und alles, was ich predige, ist die Wahrheit; aber ich gehe dabei nicht auf die Einzelheiten ein. Als jemand mich hier auf den Namen des Herrn Jesu Christi taufen sah, da sagte er: „Bruder Branham, ich dachte die ganze Zeit, du wärest ein Bekenner der Dreieinigkeit.”
Ich sagte: „Da irrst du dich aber gewaltig.” Ich sagte: „Die Bibel sagt... Und an keiner einzigen Stelle wurde jemals irgend jemand auf irgendeine andere Art und Weise getauft als auf den Namen Jesu Christi.”
„Gut,” sagte er, „aber, weißt du,...”
Ich sagte, die... Ich sagte: „Diese Sache wird dir genau vorgelegt.”
E-45 Ein Siebenten-Tags-Adventisten-Bruder, der - sein Bruder ist jetzt anwesend - hier einmal zu mir nach Hause kam, um mich in derselben Angelegenheit herauszufordern. Mein Bruder sagte zu ihm... Er sagte: „Nun, sieh mal, Bruder; du hörst auf etwas, was nicht richtig ist.”
Und er sagte: „Wer ist schon Bill Branham, dass er mir etwas zu sagen hat?”
„Gut,” sagte er, „komm hoch und hör dir an, was das Wort Gottes sagt.”
Der Knabe kam also hoch, und wir legten die BIBEL raus. Ich sagte: „Schau mal, Bruder, würdest du bitte mal dein Lehrbuch hinlegen und uns die BIBEL nehmen lassen?”
„Ja, die Bibel.”
Ich sagte: „Wenn Gottes Wort dann sagt, dass du unrecht hast, wirst du dich dann von mir auf den Namen Jesu Christi taufen lassen? Und falls du mir in der Bibel beweisen solltest, dass „Vater Sohn und Heiliger Geist' die Art und Weise ist, wie man sich taufen lassen soll, dann werde ich mich von dir taufen lassen.” Er war damit einverstanden.
Und seine allererste Bibelstelle war die einzige, die er überhaupt hatte; und er wurde gleich dort überführt; und dann weigerte er sich, sich von mir taufen zu lassen. Was bedeutet das jetzt? Er... „Wenn wir mutwillig sündigen,” (oder nicht glauben), „nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig.” Da ist eure unverzeihliche Sünde.
E-46 Wenn Sie wissen, was die Wahrheit des Evangeliums, und wenn es einem vorgelegt wird und Gott einen das erkennen läßt, und wenn man weiß, dass es die Wahrheit ist; man aber, nur um irgendeine Versammlung oder einen unbedeutenden Prediger zufriedenzustellen oder um beliebt zu sein, die Dinge beibehält, an denen man festhalten möchte, anstatt Gottes Wort anzunehmen - dazu sagte Paulus: „Wer mutwillig sündigt,” (oder nicht glaubt), „nachdem er die Erkenntnis der Wahrheit empfangen hat, dem bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig.” Da ist eure unverzeihliche Sünde; es ist, wenn man weiß, was die Wahrheit ist, und sich weigert, Darin zu wandeln. Amen. Nun, glaubt ihr, dass das richtig ist? [Die Versammlung sagt: „Amen.”] Das ist, was die Bibel sagt. „Wer sündigt!” Sünde ist Unglaube.
Gut, du sagst: „Ist Rauchen eine Sünde? Ist Trinken eine Sünde?” Nein, nein. Das sind die Kennzeichen des Unglaubens. Man tut diese Dinge, weil man nicht glaubt.
Wenn jemand sagt, dass er glaubt, dann muss er ein Christ sein und auch so wandeln, wie er sagt, dass er so sei. Sehen? Die Kennzeichen! Der Apfel ist nicht der Baum; er ist das Kennzeichen des Baumes. Und du lügst, stiehlst, betrügst, rauchst, tust alles Mögliche und nennst dich Christ, weil du nicht wiedergeboren bist. Das stimmt. Das zeigt, dass dies die Art von Leben ist, die du hervorbringst. Jesus sprach: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.” Sehen?
Und wenn ihr solche Dinge tut - Die Bibel sagt: „Wenn ihr die Welt oder die Dinge der Welt liebt, dann ist die Liebe Gottes gar nicht in euch.” Ihr seid dann einfach nur religiös und hattet gar keine Errettung. Religiös zu sein ist eine Decke, aber Errettung ist Freiheit. Halleluja! [Bruder Branham klopft sechsmal auf das Pult.] Errettung deckt auf, das stimmt, und zeigt, was du bist. Das ist wahr. Nun, der Grund dafür, dass wir verkehrte Dinge tun, ist, dass wir nicht glauben.
Aber wenn du von ganzem Herzen glaubst, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist, dann ist Gott dazu verpflichtet - wenn dein öffentliches Glaubensbekenntnis zutrifft -, dir die Taufe des Heiligen Geistes zu schenken, um dich bis zum Tage deiner Erlösung in das Königreich hinein zu versiegeln. Das ist richtig.
E-47 Und wenn du sagst: „Na, hör mal, ich habe den Heiligen Geist! Ehre sei Gott! Ich weiß, dass ich Ihn habe; ich fiel unter dem Einfluß des Geistes zu Boden.” Oh, das ist kein Zeichen dafür, dass du den Heiligen Geist hast; kein bißchen. Freunde, ich habe alles Mögliche unter dem Einfluß der Geister zu Boden fallen sehen. Das stimmt. Das läßt dich noch lange nicht den Heiligen Geist haben.
Aber wenn du die Liebe Jesu Christi in deinem Herzen hast, wenn Gott einen Christen aus dir macht, wenn Er dich in Sein Königreich hinein versiegelt! Es könnte sein, dass du auch unter dem Einfluß des Geistes zu Boden fällst. Es könnte sein, dass du dieses oder jenes tust; was auch immer es sein mag. Aber dann wird dein Leben auch mit deinem öffentlichen Glaubensbekenntnis übereinstimmen.
Dein Leben legt so laut Zeugnis ab… dass, egal was du auch sagst, die Menschen es nicht glauben werden, wenn du es nicht auslebst. Sie werden dir nicht glauben. Und du glaubst es selber nicht; und die Öffentlichkeit glaubt es nicht; du machst dich also bloß verachtungswürdig. Warum kommst du nicht mit einem aufrichtigen Herzen an und sagst: „Gott, ich bekenne meine Fehler, und ich glaube von ganzem Herzen an Jesus Christus Gott, schenke mir nun den Heiligen Geist?” Er wird es tun. Das stimmt. Er wird es tun. Danach bringst du die Früchte davon hervor, weil du glaubst!
E-48 Du sagst jetzt: „Gut, ich höre auf zu rauchen. Ich höre auf zu trinken. Ich höre auf, dieses und jenes zu tun.” Bruder, jeder Sünder kann das tun. Gewiß kann er das. Das macht keinen...
In einer Zeit des Krieges seht ihr einen Mann; sagen wir mal, er trägt eine amerikanische Uniform. Nun, Bruder Roberson, Bruder Funk und viele von euch Soldaten hier, ihr könntet einem Mann nicht bloß deshalb vertrauen, weil er eine amerikanische Uniform anhätte. Das könnte ein Spion sein. Er könnte ein Deutscher sein. Er könnte ein Feind sein. Nur weil er eine amerikanische Uniform trägt, macht ihn das noch lange nicht zu einem Amerikaner. Durchaus nicht.
Halleluja! Du magst jeder Kirche im Land angehören und zu jedem Neujahr eine neue Episode deines Lebens beginnen, aber das macht dich noch lange nicht zu einem Christen. Bruder, wenn du einen Ausweis mit Fingerabdrücken hast, dann bist du ein Amerikaner. [Bruder Branham klopft fünfmal auf das Pult.] Du hast einen Ausweis, um zu beweisen, dass du ein Amerikaner bist.
E-49 Und wenn du die Taufe des Heiligen Geistes hast und die Kraft Gottes in deinem Leben wirkt und dich in dieser heutigen Welt Tag für Tag bescheiden und friedlich leben läßt, Woche für Woche und Jahr für Jahr, dann wissen sie, auf welchem Kurs du bist. Das ist richtig. David sagte: „Er ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen. Alles was er tut, das gelingt ihm.” Er wird nicht verdorren in einer Dürreperiode, weil er an den Wasserflächen gepflanzt ist. Jawohl, mein Herr. Seine Frucht wird nicht verdorren. „Sein Laub wird nicht verwelken. Er wird seine Frucht zu seiner Zeit hervorbringen. Nicht so die Gottlosen; sondern sie sind wie die Spreu, die vertrocknet und vom Wind verweht wird,” das stimmt, von einer Erweckung zur anderen; und sie müssen ständig wiederbelebt werden. Aber ein Mensch, der einmal in Christo vor Anker gegangen ist, der weiß, wo er sich befindet. Das ist richtig.
E-50 „Wenn wir nun sündigen...” S-ü-n-d-i-g-e-n; sündigen! Was ist jetzt Sünde? Sünde ist Unglaube. Wie viele wissen das? Holt euer Websters Wörterbuch. Wo ihr auch hinschaut. Hier in der Bibel war die erste Sünde Unglaube. Ist das richtig? „Wer nicht glaubt, ist schon gerichtet.” Durch die ganze Schrift hindurch, es ist jedesmal: „Unglaube, Unglaube”.
Wenn ich sagen würde, draußen ist es Nacht, es ist dunkel, wieviel ist dann dunkel, nur welcher Teil davon ist dann Nacht? Es ist überall Nacht. Ist das richtig? Es ist dunkel, weil es Nacht ist. Stimmt das?
Wieviel in diesem Raum ist hell? Ist dieser Teil hell? Nun, der ganze Raum ist hell. Es ist hell, weil das Licht angeschaltet ist.
Und wenn du glaubst, dann bist du ein Christ. Wenn du nicht glaubst, dann bist du auch kein Christ. Das ist alles.
E-51 Denn du bist nicht durch irgendwelche guten Werke gerettet. Du bist nicht durch das Jauchzen gerettet. Du bist nicht durch das Tanzen im Geist gerettet. Du bist nicht durch das Zungenreden gerettet. Du bist nicht durch das Einhalten des Sabbats gerettet. Du bist nicht durch das Essen von Fleisch gerettet. Du bist nicht dadurch gerettet, dass du in die Kirche eintrittst. Du bist nicht durch die Wassertaufe gerettet. „Denn aus Gnade seid ihr errettet durch Glauben.” Richtig.
Und wenn du wirklich errettet bist, dann kommen diese anderen Dinge automatisch. Du redest in Zungen. Du könntest jauchzen. Du kannst Gott preisen. „Die Geister der Propheten sind den Propheten Untertan.” Wenn der Pastor etwas Verkehrtes sieht, dann sagt er: „Sieh mal, Schwester (oder Bruder), das ist verkehrt.”
Du bist gehorsam. Das ist richtig. Dir seid gehorsam. „Die Geister der Propheten sind den Propheten Untertan.” Du unterwirfst dich einfach und sagst: „Gott, vergib mir. Ich wollte nicht aus der Reihe tanzen. Ich bin bereit...” Oh, oh, wenn die Gemeinde weitergehen würde, dann würdet ihr eine Gemeinde sehen, die zur Ehre Gottes lebt. „Der Geist der Propheten ist den Propheten Untertan.” Alles ist ordentlich, die Gemeinde wird dann in Ordnung gebracht.
E-52 Aber wenn du dich aufbläst und sagst: „Ich glaube nicht! Ich sag's dir doch, ich glaube nicht!”, dann zeigt das genau in dem Augenblick, dass irgendetwas mit dir nicht stimmt. Das ist verkehrt. Irgendwas stimmt da nicht. Du kannst keine Korrektur ertragen. Ihr wißt, was ich meine.
Die Schrift sagt: „Marke diese,” zu. Das ist richtig. Wenn du keine Korrektur ertragen kannst, dann kannst du auch nicht ordentlich bleiben. Du kannst nicht in den Dingen Gottes bleiben, du gehst dann weg. Paulus sagte: „Sie sind von uns gegangen, weil sie nicht von uns waren.” Das ist richtig. Und er sagte: „All diese Lehren und die...” Und er sagte: „Wenn ich bei euch bin, dann gibt es hier dieses, und da gibt es jenes, und dort gibt es etwas anderes. Nun, ich höre, dass es sogar Streitigkeiten gibt, dass ein Mann mit seiner eigenen Mutter zusammenlebt und dass der nächste sich am Tisch des Herrn betrinkt.” Er sagte: „Ich höre all diese Dinge. Sie sollten nicht sein.” Und als sie hinausgingen, da sagte er: „Nun, sie gingen hinaus, weil sie nicht von uns waren.” Das stimmt. Er sagte: „Dir eßt an den Tischen des Teufels, danach eßt ihr am Tisch des Herrn, und dann versucht ihr, euch Christen zu nennen.”
Er schliff sie zurecht und beschnitt sie. Er liebte sie, aber er sagte ihnen die Wahrheit. Und wenn jene Generation aufsteht und Paulus vor ihnen steht, dann könnte Paulus sagen: „Ich bin frei von eines jeglichen Menschen Blut. Ich habe es nie gescheut, euch die volle Wahrheit Gottes zu verkünden.” [Bruder Branham klopft zweimal auf das Pult.]
E-53 Ich werde mich nicht für Paulus' Tag zu verantworten haben. Aber wenn diese Generation heraufkommt, dann werde ich als Zeuge dazustehen haben. Wenn ich von etwas weiß, dass es die Wahrheit ist, und ich mich weigere, es zu sagen, und die Beliebtheit wegen Kompromisse schließe, dann werde ich als Heuchler hinausgeworfen. [Bruder Branham klopft viermal auf das Pult.] Es mag sein, dass ich hier als „ein Betrüger” oder als „ein Fanatiker” verstoßen und alles mögliche auf der Welt genannt werde, aber an jenem Tag wird Gott sprechen: „Weil du an Meinem Wort festgehalten hast, werde Ich dich am Tage der Trübsal bewahren.” Das stimmt. Das ist es, was man tun muss.
E-54 Wenn die Bibel nicht die Taufe des Heiligen Geistes lehrte und sie damals vor langer Zeit geendet hätte, dann würde ich dasselbe lehren. Die Bibel lehrt: „Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und für immer.”
Wenn SIE sagen würde, dass die Wunder bei den Aposteln endeten, so würde ich es glauben. Aber Gott sprach: „Diese Zeichen werden ihnen folgen bis ans Ende der Welt.” Ich glaube es.
Wenn sie sagen, dass die Menschen nur damals im Apostolischen Zeitalter in Zungen reden konnten, und die Bibel sagen würde, dass es das einzige Zeitalter wäre, in dem sie darin reden würden, so würde ich es glauben. Er sagte aber: „Diese Zeichen”, (und das Zungenreden war darin enthalten), „werden ihnen die ganze Zeit hindurch bis ans Ende der Welt folgen.”
Wenn die Wassertaufe auf den Namen Jesu bei den Aposteln hätte enden sollen und in der Form der Katholischen Kirche (auf „Vater, Sohn und Heiliger Geist”) - wenn wir damals mit der einen dort hätten aufhören und mit dieser anderen hätten anfangen sollen, so täte ich dasselbe. Aber es wird gelehrt, dass es dieselbe ist. „Dieses Evangelium muss auf der ganzen Welt gepredigt werden, um Zeuge zu sein, und dann wird das Ende kommen.” Wenn das Besprenkeln in der Bibel stünde, so würde ich besprenkeln. Das ist richtig. Was auch immer dort steht!
Wenn die Fußwaschung nicht in der Bibel stünde, so würde ich sie nicht predigen. Aber die Bibel sagt: „Glückselig seid ihr, wenn ihr diese Dinge wißt und sie tut.” [Bruder Branham klopft zweimal auf das Pult.] Und ich habe die Wahrheit verkündet.
Wenn das Abendmahl geistlich wäre und nicht real eingenommen werden sollte, so würde ich das sagen. Aber Jesus sprach: „Selig...” Er sagte: „Tut dies und nehmt diese Stücke Seines Leibes, bis Er wiederkommt.” Ich bin dabei geblieben.
Wenn Er gesagt hätte, dass Göttliche Heilung - dass Er damit damals aufgehört hätte, dann würde ich es glauben. Aber Jesus sprach: „Den Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden wieder gesund werden; bis an das Ende der Welt.” Ich glaube es! Richtig. Ich glaube daran, dass den Gläubigen Zeichen folgen.
E-55 Ich stehe da und sehe viel Fanatismus aufkommen, dass die Menschen sich so verhalten wie... dass sie spotten und sich so darüber lustig machen; sie machen sich nicht lustig, aber sie gehen hinaus und bringen Schande, eine echte Schande. Sie sind in der Gemeinde und reden in Zungen, und dann gehen sie hinaus, sind schlechtgelaunt, machen viel Theater, fahren zur nächsten Erweckung und kommen wieder zurück. Das ist nicht von Gott gewirkt. [Bruder Branham klopft dreimal auf das Pult.] Richtig. Ganz sicher nicht. An deinen Früchten wirst du erkannt.
Es ist mir egal, ob du... Dann kann man ihnen die Wahrheit vorlegen und sagen: „Hier steht es, das sagt der Herr.”
Und jemand sieht sich das an und scheut es, das zu tun. Und er geht weg und sagt: „Ach, ich glaube es trotzdem nicht.” Bruder, du hast gegen den Heiligen Geist gesündigt. Du hast etwas getan, was dir niemals vergeben wird, bis du herkommst und diese Sache in Ordnung bringst.
E-56 Wenn ich am Ohio ankomme, dann ist da die Brücke; und wenn man mir sagt, dass dort die Brücke ist, über welche man auf die andere Seite gelangt, dann könnte ich sagen: „Gut, ich werde mit meinem Auto irgendeinen anderen Weg nehmen.” Dort ist die Brücke. Sie wurde dort errichtet. Man muss dort eine Gebühr für die Benutzung der Brücke entrichten. Ich muss über die Brücke rüber, wenn ich von Jeffersonville nach Kentucky gelangen will. Ich muss über die Brücke rüber. Ist das richtig? „Ach,” könnte ich sagen, „das will ich nicht. Ich werde einfach hergehen, mir ein Schiff kaufen und mit dem Schiff zur anderen Seite rüber fahren; oder ich werde jemanden anheuern.” Hört zu, es gibt eine Lizenz für diese Brücke. Wenn man drüben am anderen Ufer ankommt, dann werden die Behörden einem sofort entgegengehen und einen dafür festnehmen. Das stimmt genau.
E-57 Kein Wunder, dass Jesus sagte: „Es kam ein Mann herein, der nicht mit dem Hochzeitskleid bekleidet war. Und er sprach zu ihm: ‚Freund, was machst du hier? Wer hat dich hier hereingelassen?'” Und der Mann stand ratlos da. Wieso hatte er es nicht an? In den alt-... In dem Gleichnis dort.
In den östlichen Ländern richtet heutzutage der Bräutigam das Hochzeitsmahl aus. Und wenn er es organisiert hat, dann ist es seine Aufgabe, die Festkleider zu beschaffen.
Jesus Christus wird das Hochzeitsmahl am Ende des Lebens ausrichten; und es ist Seine Sache, für die Anfertigung der Festkleider zu sorgen.
Und an der Tür, da stand - wie es damals so üblich war - der Portier, oder einer von denen, die mit ihm engbefreundet waren. Und jeder, der mit einer Eintrittskarte ankam, erhielt das gleiche Festkleid. Sie zogen es ihm an. Ob er in Lumpen oder in feinem Wollstoff gekleidet war, er bekam genau das gleich; er trug das Festkleid, damit er ganz genau so aussah wie die übrigen von ihnen auch. Das stimmt genau.
Und, Bruder, wenn wir zum Hochzeitsmahl kommen, dann müssen wir dasselbe Festkleid anhaben, das Paulus damals anhatte. [Bruder Branham klopft mehrere Male auf das Pult.] Wir müssen dieselbe Taufe des Heiligen Geistes haben. Dasselbe Evangelium muss in unseren Herzen brennen, dieselbe Liebe, oder wir werden hinausgeworfen. Du sagst: „Nun, Bruder, ich war Pfingstler, ich...” Nein, mein Herr. Das wird dich kein bißchen schützen. „Ich war ein Methodist. Ich war ein Presbyterianer. Ich gehörte dem Branham Tabernakel an.” Das wird nicht von Bedeutung sein. Das stimmt.
E-58 Ihr seht die Evangelium Wahrheit! Wie hat Paulus getauft? Wie haben die ersten Christen getauft? Auf den Namen Jesu Christi. Was taten sie in diesem Namen? Sie lehrten Göttliche Heilung. Sie lehrten die Kraft Gottes. Sie lehrten die leibliche Wiederkehr. Sie lehrten die praktische Durchführung der Fußwaschung und das tatsächliche Einnehmen der Stücke des Abendmahl-Brotes, und solche Dinge; sie brachen das Brot hin und her in Häusern mit einfältigem Herzen. Stimmt das? [Die Versammlung sagt: „Amen.” Bruder Branham klopft mehrere Male auf das Pult.] Jawohl.
Sie glaubten an das Tadeln der Sünde, wo sie auch war; und daran, Personen hinauszutun (Ananias und Saphira). Es fiel ihm nicht leicht, aber Petrus sagte ihnen, was ihnen widerfahren würde.
Als Simon der Zauberer gläubig wurde, hereinkam und den Heiligen Geist kaufen wollte, oder eine bedeutende Persönlichkeit in der Gemeinde sein wollte, da sagte er: „Ich werde eine ganze Menge in den Schatzkasten hineintun, wenn ihr mich nur irgendwie durchgehen laßt.”
Petrus sagte: „Dein Geld fahre mit dir ins Verderben.” Und sie ließen es nicht zu, dass seine Ordnung angerührt wurde. Gott segne diese Menschen, welche eine wahre Schuldigerkennung vom Heiligen Geist hatten, so dass sie die Wahrheit erkannten und sprachen. Da ist es. „Simon, du bist verkehrt.” Simon wußte, dass er verkehrt war.
E-59 Wenn ihr euch jetzt weigert, darin zu wandeln, dann lästert ihr den Heiligen Geist. „Denn wer mutwillig sündigt, nachdem er die Erkenntnis der Wahrheit empfangen hat, dem bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig.”
E-60 [Freie Stelle auf dem Tonband.] „...sollst nicht stehlen. Du sollst nicht lügen.” Wir gingen das heute morgen durch und zeigten, dass die Sünde noch nicht bekannt war, bis das Gesetz sie mächtiger machte.
Genauso wie - wenn das Gesetz hier in der Stadt nicht bekannt wäre; dann wäre es nicht verkehrt, eine rote Ampel zu überfahren; es sei denn, es gäbe ein Gesetz dagegen. Wenn es kein Gesetz gäbe, so wäre es nicht verkehrt, mit 90 Meilen pro Stunde durch die Straßen zu jagen; es sei denn, es gäbe ein Geschwindigkeiten-Gesetz.
Und wir würden die Sünde gar nicht kennen, gäbe es kein Gesetz. Als das Gesetz dann kam und die Sünde mächtiger machte oder erkennbar werden ließ, da kam Jesu Gnade und nahm das Verlangen nach Sünde aus deinem Herzen heraus. Schaut, das nahm die Sünde hinweg.
E-61 Der Höchste im Himmel, Gott selbst, wurde zum minderwertigsten Geschöpf auf Erden, so dass Er sogar eine Schlange darstellte. Wußtet ihr das? In der Wüste war Er eine eherne Schlange. Stimmt das?
Vom höchsten Artikel alle Ewigkeit, zum minderwertigsten Geschöpf auf Erden; und vom Heiligsten, den es gab, zur Gottlosesten Kreatur, die es gab, denn Er nahm die Sünde jedes Menschen, jedes Tieres und jedes Sterblichen auf Sich und starb wie ein Sünder, beladen mit euren Sünden.
Der zweite Mann hätte nicht kommen können, die zweite Person der Gottheit hätte nicht kommen können, die dritte Person der Gottheit hätte nicht kommen können, auch die vierte Person nicht. Die Engel hätten auch nicht kommen können. Gott selbst kam herab, der Höchste, damit Er zum Geringsten gemacht würde, um die Sünde hinwegzunehmen.
Dann beachtet, ihr Männer und ihr Frauen, was Er sprach, und glaubt Ihm. Nun, die Bibel sagt: „Wenn sie mutwillig sündigten.”
E-62 Wenn der Mensch… im Alten Testament ankam und seine Hand auf das sterbende Lamm legte, dann sagte er: „Ich habe die Ehe gebrochen, Hohepriester. Und ich bringe dieses Lamm ohne Fehl dar,” eine vorausdeutende Darstellung Christi. Er legte seine Hand auf sein kleines Köpfchen. Dann schnitten sie die Kehle durch; und es zitterte, blökte, schüttelte sich und starb. Und er wußte, dass genau da drin seine Sünden lagen. Er hätte eigentlich selbst so sterben müssen. Er hätte sterben müssen, wenn nicht dieser unschuldige Stellvertreter für ihn gestorben wäre.
Danach wurde sein Name „Herr John Doe” auf die Liste gesetzt. Es wurde hier schriftlich festgehalten. Einer der Leviten hielt es fest (gut), der Schreiber. Er wurde hier verzeichnet, und dann „Er hat diesen Ehebruch begangen und hat dieses Lamm dafür dargebracht.”
Dann erkannte er an, dass das Wort Gottes verlangte: „Einmal im Jahr,” das war alles. Gut, er ging mit demselben Verlangen geradenwegs wieder hinaus. Er sah wieder das Weib und brach erneut die Ehe, hob am Sabbat Stöcke auf, oder was auch immer seine Sünde war. Er kam mit einem weiteren Lamm für die Befreiung von seiner Sünde durch das Heiligtum wieder zurück.
Und wenn er wieder zurückkam, fragten sie: „Wie heißt du?”
„John Doe.”
Sie sahen unter „John Doe” nach, und dann fragten sie: „Was hast du verbrochen?”
„Ich habe Ehebruch begangen.”
„Jawohl, wir entdeckten ihn - ertappten ihn bei der Tat.”
„Nun, du hast es schon einmal getan. Du hast ein Sühneopfer gehabt. Das Wort Gottes fordert, dass du gesteinigt wirst.” Und sie zerrten ihn von dort nach draußen vor das Lager und steinigten ihn erbarmungslos. Es spielte keine Rolle, ob er der Bürgermeister der Stadt war, oder wer er war. Wer es auch war, er starb ohne Erbarmen, das stimmt, weil er das Wort Gottes verschmäht hatte. Gott verlangte ein Lamm, und er verschmähte es.
E-63 Und nun sagte Paulus - das war unter dem Gesetz Moses -: „Wer das Gesetz Moses verschmähte, starb ohne Barmherzigkeit auf zwei oder drei Zeugen hin, die ihn bei der Tat ertappten. Wieviel Ärger wird es sein, wenn ein Mensch seine Hand auf das Haupt des Lammes Gottes, des Sohnes Gottes legt?”
Und Sein zerrissenes Herz! Er war zerschlagen. Und Seine Tränen liefen Seine Wangen hinunter. Die Dornen an Seiner Krone? Und das Blut lief über Sein Gesicht - vermischt mit salzigen Tränen - in die Striemen Seines Körpers hinein. Und ein Mensch, der ankommt und sagt: „Ja, ich bin davon überzeugt, dass Dieser der Sohn Gottes ist.”, sich dann umdreht und Seine Gnade, Seine Barmherzigkeit und Sein Wort…
Sagte Paulus: „Wer das mutwillig tut, dem bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, sondern ein furchtbares Erwarten des Gerichts und der Eifer eines Feuers, das die Widersacher verzehren wird.” Mein Bruder, wenn dir die Wahrheit vorgelegt wird!
E-64 Ich lege diese Sache als Fundament, welches die Basis für die nächste Erweckung bilden wird. Bringt an jedem Abend eure Bibel mit. Bringt euren Bleistift und euer Buch mit (zum Anstreichen). Und jedesmal wenn ihr irgendetwas seht, was ihr nicht versteht, „so kommt denn und laßt uns es miteinander erörtern.”
Ich möchte auch die Wahrheit wissen. Ich bin genauso offen für die Wahrheit, wie ihr es seid. Und ich möchte wissen, was richtig, und was verkehrt ist; denn ich möchte auch nicht einer einzigen Sache, die Er zu tun geboten hat, nicht gehorchen. Wißt ihr, ich möchte jedes bißchen davon in meinem eigenen Herzen haben, aber es muss vom Worte kommen. Denn wenn wir bewußt nicht glauben, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, bleibt uns kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig.
E-65 Lassen Sie mich fallen diese in Schließ, nur in einer Minute. Schauen. Jetzt, wo Jesus sagte ihnen, sie den Heiligen Geist, der nicht-verzeihlich-unverzeihliche Sünde war gelästert hatte...
Schaut, der Prophet Jesaja - alle: Jeremia,... die ganzen Propheten; sie sagten, wenn der Messias kommt, dann würde Er das sein. Gott... Jesus Christus war das Wort Gottes. Ist das richtig? [Die Versammlung sagt: „Amen.”] Ihn zu verschmähen, bedeutet, das Wort zu verschmähen. Stimmt das? [“Amen.”]
„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns.” Und Gottes geschriebenes Wort wurde hier sichtbar gemacht, als Gottes Wort hier auf Erden. Jedes Wort von Ihm, welches Er sprach, war aus der Bibel. Jeder Abschnitt, den Er dachte, war ein geschriebenes Wort. Er war Gottes Wort. Und als... Das geschriebene Wort hatte verkündet, dass Er das Wort war. Und als Er, sichtbar gemacht, hier auf die Erde kam und diese Menschen auf das Wort blickten und Es verschmähten (begreift ihr, was ich meine?), weil sie ihr Ansehen verloren hätten (denn sie hätten ihre Gemeinde aufgeben müssen)...
Irgendjemand sagte: „Wenn ihr so eine Ketzerei glaubt, dann werden wir euch eben aus der Gemeinde ausschließen.” Nun, sie konnten Ihm nicht glauben. In ihrem Herzen glaubten sie Ihm, aber sie wollten Ihn nicht. Sie konnten es sich nicht leisten, es öffentlich zuzugeben, weil - wenn sie das getan hätten, so hätte man sie aus ihrer Gemeinde ausgeschlossen. Sie liebten also die Ehre bei den Menschen mehr als die Ehre bei Gott. Sie sagten: „Gut, unsere Kirche lehrt es nun mal nicht so, also werden wir eben...”
E-66 Sehen sie euch an; dieselben alten Teufel leben auch heute noch. Gewiß. Sie leben auch heute noch. „Nun, meine Mutter war eine Katholikin.” Und: „Meine Mutter war eine Presbyterianerin. Und ich kann dir sagen, sie war eine gute Mutter.”
Mutter wandelte in dem Licht, das sie hatte; aber es ist der Tag gekommen, da das Evangeliums Licht scheint. Die Theologie der christlichen Kirchen erlischt. Sie ist schwächer geworden. Jetzt nimmt Gott euch, um Sich durch Seine Gemeinde, den auferstandenen Leib des Herrn Jesu Christi, noch einmal sichtbar werden zu lassen; auferstanden aus dem ‚Kirchentum', auferstanden aus kalten, formellen Gemeinden, auferstanden aus Fanatismus. Gott bringt in der Kraft des Heiligen Geistes einen Haufen Gebein hervor, welcher in diesen letzten Tagen bis ans Ende der Welt das Evangelium mit Zeichen und Wundem hervorbringen wird, und zieht ihm eine Haut über. Sie werden die Bibel lehren. Sie werden bei Ihr bleiben. Sie werden nach Ihr leben. Sie werden weder nach rechts, noch nach links irgendwelche Kompromisse schließen. Richtig. Sie werden genau am Worte festhalten und voranschreiten. Und Gott wird täglich bei ihnen sein und das Wort mit nachfolgenden Zeichen und Wundem bestätigen. Halleluja! All ihre Morgensterne, erheben euch und strahlen! Halleluja!
E-67 Der eine dort oben auf dem Wachturm, er sagte: „He, Wächter, was ist mit der Nacht?”
Er sagte: „Die Nacht kommt. Und der Morgen kommt auch.” Beachtet, die Nacht kommt immer vor dem Morgen. Das stimmt. Sie bestimmten die Zeit nach den Sternen. Und genau in dem Augenblick, da er kommt, unmittelbar vor Tagesanbruch, da kommt das Licht an und verdrängt die Dunkelheit, bis der allerfinsterste Augenblick, den es gibt, licht wird. Eine Finsternis unmittelbar vor Tagesanbruch.
Wenn du die Berge kennst... Jawohl. Es spielt keine Rolle, aus welcher Richtung der Wind kommt, wie er ankommt oder wie heftig er bläst, sobald der erste Lichtstrahl die Wolken dort oben durchbricht, wird der Wind geradenwegs entlang des Kanals ins Tal herunterkommen. Es spielt keine Rolle, was für ein Wind bläst; er wird genau bei Tagesanbruch aufhören und entlang des Kanals herunterkommen. Oh, halleluja!
Bruder Funk, Bruder Roberson, ich und noch ein paar, wir kampierten neulich abend dort. Ich ging da hinaus und zog mir meine Schuhe an. Ich fing einfach an zu schreien und lief wieder in das Zelt zurück. Ich bekam eine Göttliche Offenbarung, als ich dort stand. Ich ging in das Zelt zurück, und Bruder Woods lag dort drüben und schlief so fest, wie er nur konnte. Und ich saß da drüben, auf der Seite des Zeltes, und schrie einfach so laut, wie ich nur konnte, und schüttelte mich; denn ich hatte etwas gesehen. Ich sagte: „Ja, Herr, die Nacht kommt, und der Tag kommt auch.”
E-68 Wir erleben eine große Zeit der Bedrängnis, da Theologien und alles Mögliche von Gemeinden, welche sagten: „Kommt her, tretet bei uns ein. Kommt her, tretet uns bei. Kommt her, werdet bei uns Mitglied.” Aber sobald es anfängt, Tag zu werden, kommt dieser brausende, mächtige Wind wieder den Kanal entlang; Er kommt geradenwegs so in die Gemeinde hinein, genau bei Tagesanbruch. Oh, es muss der Tagesanbruch sein (Halleluja!), denn dieselbe Kraft des Heiligen Geistes verlangt dasselbe Evangelium, welches am Anfang war. [Bruder Branham klopfte mehrmals auf das Pult.] Sie hat Es heute noch einmal gefordert. Halleluja! Meine Güte! Ich bin froh, dass wir nach Zion marschieren (die Gemeinde des lebendigen Gottes). Halleluja! Ich glaube.
E-69 Ihr seid der Meinung, ich würde zu viel Lärm machen? Ich habe etwas, weswegen ich laut sein kann, das kann ich dir sagen, mein Bruder; wenn das Blut Jesu Christi einen von jeglicher Sünde reinwäscht. Ich habe jetzt dreiundzwanzig Jahre der Führung des Heiligen Geistes erlebt, so dass ich mich Ihm hingebe und nicht irgendeiner Sache Beachtung schenke, die irgendjemand sagt. Es hat mir etwas ins Herz gelegt, das sich dort verankert hat, welches ich da nicht selbst hineingelegt habe. Der Heilige Geist hat Es dort hineingelegt. Gott hat Wahrheit für mich. Ich will im Lichte wandeln, wie Er im Lichtete ist. Ich will Gemeinschaft mit Ihm haben, während das Blut Jesu Christi mich von jeder Ungerechtigkeit reinwäscht.
„Denn wer bewußt sündigt, sich bewußt widersetzt, nachdem er die Wahrheit erkannt hat, dem bleibt kein Schlacht-Opfer für Sünden mehr übrig.”
E-70 Hört jetzt her, ihr Männer und Frauen, meine Freunde und Christen-Freunde. Wenn das einzige, was ihr kennt, bloß ist, einfach zur Gemeinde zu kommen, dann hört gleich jetzt damit auf. Hört damit auf, bloß zu denken, ihr wäret schon in Ordnung. Wenn du nur gedanklich davon überzeugt bist: „Nun, ich glaube, ich bin gerettet,” und du siehst, dass du immer Streit suchst, oder dass du immer über irgend etwas meckerst, dann stimmt da irgend etwas nicht mit dir; wenn du siehst, dass du einfach immer wieder Feindseligkeit in dein Herz hereinläßt, wenn du siehst, dass es dort irgend so etwas gibt. „Irrt euch nicht, Gott läßt sich nicht spotten!” Das ist richtig. „Denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten.” Das stimmt. Was ihr tun müßt...
Du sagst: „Nun, ich denke schon, dass ich den Heiligen Geist habe,” und du siehst, dass es keine Frucht der Sanftmut, des Nachgebens, der Liebenswürdigkeit, der Freundlichkeit, des Vergebens und so weiter hervorbringt, dann wird es Zeit, dass du dich von dir selbst befreist.
„Denn wenn du mutwillig sündigst, nachdem du die Erkenntnis der Wahrheit empfangen hast, bleibt dir kein Opfer für Sünden mehr übrig,” bis du hergehst und die Sache in Ordnung bringst. Das stimmt. Wenn du weißt, dass du etwas Verkehrtes tust, dann geh sofort so demütig, wie du nur kannst, hin und überprüfe es.
„Gut,” sagst du, „ich werde es an einem dieser Tage nachlesen.” „An einem dieser Tage” könnte zu spät sein. Es könnte sein, dass du „an einem dieser Tage” nicht mehr lebst.
Was du tun musst, ist - überprüfe es sofort! Das ist richtig. Sieh es dir an und schau nach, ob es richtig ist. Und wenn es die Wahrheit ist, so wandle darin; und Gott wird dich segnen.
E-71 Laßt mich euch noch eine Sache erzählen, bevor... jetzt nur noch eine Minute, bevor wir schließen. Es tut mir leid, dass ich euch so lange aufhalte, aber laßt mich euch einfach ein paar von den Dingen erzählen, die ich weiß. Falls es etwas gibt, was ich zur Unerschrockenheit beitragen kann, um bestimmten Dingen gegenüberzutreten (Dämonen und finsteren Mächten); wo ich doch weiß, dass zur Zeit ganz bestimmte Dinge aufkommen, um einen herauszufordern. Es gibt eine Sache, auf die ich mich berufen kann, und somit fühle ich mich gut; in erster Linie sind es zwei Dinge. Das eine ist, dass ich aus der Tiefe meines Herzens weiß, dass ich versucht habe, das Wort ganz genau so zu lehren, wie Es geschrieben steht. Ich weiß, dass Gott versprochen hat, Er würde dieses Wort anerkennen. Es ist mir ganz gleich, wer Es predigt, von wem Es kommt; selbst wenn ES von einem Heuchler kommt, wird Gott die Wahrheit anerkennen. Glaubt ihr das? Es ist mir völlig egal, ob es der größte Heuchler auf der Welt ist; Gott wird die Wahrheit anerkennen. Das stimmt. Ich weiß, dass das wahr ist, denn ich habe es aus dieser Bibel. Ich weiß, dass das wahr ist.
Und die zweite Sache ist dann, dass ich weiß, dass dieser Engel, als er mir dort begegnete, sprach: „Fürchte dich nicht, ich werde mit dir sein.” Das stimmt.
E-72 Und deswegen schreite ich manchmal hinaus, ohne zu wissen wie, und ohne Visionen; und ich stehe vor bestimmten Dingen, ohne zu wissen, was ich tun soll. Wenn ich eine Vision habe, dann weiß ich, was ich tun muss. Aber wenn Er es mir nicht sagt und ich dort geradenwegs heraustreten muss - und es ist eine Herausforderung für das Negativ -, dann denke ich genau in dem Augenblick: „Herr, ich habe es nicht gescheut, sondern ich habe den ganzen Plan Gottes verkündet. Alles in dieser Bibel, was Du zu tun geboten hast, habe ich versucht zu befolgen. Darum, Herr, weil Dein Wort in meinem Herzen liegt. Du bist dazu verpflichtet, über Dein Wort zu wachen. Falls es irgendetwas gibt, was ich weiß, und was ich tun sollte, aber nicht getan habe, Herr, so ist es vor mir verborgen. Ich weiß, dass ich versucht habe, ein Dir wohlgefälliges Leben zu führen; und ich weiß, dass Du es gewürdigt hast, und all das.”
Und ich habe es den Menschen gesagt, obwohl es mir manchmal sehr wehgetan hat, es den Menschen zu sagen; aber ich habe es ihnen dennoch gesagt, denn es ist das Wort. Und ich werde nie sagen, es zu tun, weniger ich mache es mir. Ja.
Ich würde so dorthin schreiten. Dann würde ich etwas näher herangehen und mir denken: „Herr...” Da drüben siehst du schon diese Macht stehen, diesen Dämon, der bereit ist, dich zum Kampf aufzufordern; der deinen Mut auf die Probe stellt, indem er dich dazu auffordert, zu ihm zu kommen. Ich sage: „Herr, es ist nicht mein Wort, es ist dein stehe ich dauernd auf jetzt.”
Wandern auf da draußen, ging langsam, Ich schließlich dorthin und Ich denke mir: „O Engel Gottes, laß deine Gegenwart näher kommen, denn du bist Sein Diener, der gesandt wurde, um mich in solchen Stunden zu beschützen. Und du hast mir dort versprochen, wenn ich hinginge, so würdest du bei mir sein.”
Also schreite ich schnurstracks weiter dorthin und sage dann: „Im Namen Jesu Christi, ich sage die Wandern auf da draußen, ging langsam, Ich schließlich dorthin.” Und dann kann ich sehen, wie Dämonen aufschreien und wie bestimmte Dinge geschehen, weil Gott an Sein Wort gebunden ist.
E-73 Aber wenn ich wüßte, dass diese Dinge richtig sind, wie Taufen, die Taufe des Heiligen Geistes und all diese anderen Vorgänge und Dinge - und wenn ich wüßte, dass sie die Wahrheit sind, aber nur weil ich beliebt sein möchte bei... und irgend jemanden mir den Rücken tätscheln und sagen lassen möchte: „Doktor, Reverend, oder Bischof,” (oder was es auch sein mag), „du hast eine gute Predigt gehalten.” [Bruder Branham hat mehrere Male auf irgendetwas drauf geschlagen.] Das ist die Ehre bei den Menschen.
Es wäre mir lieber, sie kicherten, lachten mich aus und machten alle möglichen Witze über mich, und ich wüßte, dass ich Gott treu geblieben bin. Das ist richtig. Das ist wahr. Ich will keine Ehre bei den Menschen. Ich suche die Ehre, die von Gott ist. Ich möchte mir sicher sein können, dass ich es nicht gescheut habe, die Wahrheit zu verkünden. Wenn ihr Sie dann verschmäht, dann ist das eure Angelegenheit. Sehen? Das stimmt.
E-74 Aber laßt mich euch jetzt in der nächsten Erweckung die Evangeliums Wahrheit verkünden. „Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen,” das sind die Worte Jesu Christi, im 3. Kapitel des Johannes Evangeliums. Er sagte es zu dem Obersten [Nikodemus]. Das war ein religiöser Mann. Er war ein namhafter Mann. Er war ein frommer Mann. Er war ein Lehrer. Er war ein Schriftgelehrter. Er war all das, was man in ihm vermuten könnte. Aber Jesus sagte ihm, dass er kein Ewiges Leben hätte; denn er war nicht... Er verstand es noch nicht einmal. Er sprach: „Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.” Es spielte keine Rolle, wie religiös er war. Er gehörte der größten Kirche an. Er hatte einen der bedeutendsten Namen. Er war ein Lehrer der Bibel, aber er hatte dennoch nicht vom Erlebnis der neuen Geburt gezeugt. Habt ihr's heute Abend?
E-75 Ich möchte euch eine Frage stellen, geradeheraus und genau auf den Punkt gebracht. Ich sage es nicht, um euch in Verlegenheit zu bringen. Mir wäre es lieber, ich geriete hier in Verlegenheit, als dort. Wäre euch das nicht auch lieber? Es gibt hier viele unter euch, die die Taufe des Heiligen Geistes suchen.
Viele von euch hier beobachten mich schon, seit ich ein Junge war, als ich noch so ein netter, kleiner Bengel hier war; oder als ich ein Jugendlicher war und das Evangelium predigte. Und ich bin kein bißchen von dem Evangelium abgewichen, mit dem ich anfing. Ich lehre noch immer dasselbe. Denn Es wurde mir nicht durch irgendein Seminar vermittelt, noch wurde Es von einem Menschen gelehrt. ES kam durch Göttliche Offenbarung der Bibel. Das stimmt. Ich weiß, dass es von Gott kam; und deshalb bin ich bei demselben Evangelium geblieben.
E-76 Vor vielen Jahren predigte ich die Wassertaufe auf den Namen Jesu Christi. Vor vielen Jahren predigte ich das Reinigen von der Seele des Menschen durch das Blut Jesu Christi (durch die Heiligung). Ich predigte die Taufe des Heiligen Geistes als eine Bestätigung, oder als die Versiegelung vom Volke Gottes im Königreich. Ihr wißt, dass das richtig ist. Ich habe Göttliche Heilung gelehrt. Ich habe das zweite Kommen Christi gelehrt. Ich habe die Fußwaschung gelehrt. Ich habe das Abendmahl gelehrt. Ich habe Heiligkeit vor dem Herrn gelehrt. Ich habe all diese Dinge von Anfang an gelehrt.
Ich lehrte, dass das Zungenreden kein Beweis für den Heiligen Geist ist. Ich lehrte, dass das Jauchzen kein Beweis für den Heiligen Geist ist. Von keinem dieser Dinge kann man sagen, dass es der Beweis für den Heiligen Geist ist, oder dass es der einzige Beweis ist. Es könnte der Beweis dafür sein, dass der Heilige Geist dort ist. Singen könnte der Beweis dafür sein, dass der Heilige Geist dort ist. Sprechen könnte der Beweis dafür sein, dass der Heilige Geist dort ist. Jede dieser Gebärden könnte es sein, und trotzdem ist es kein sicherer Beweis. Es gibt nur Einer Der sagen kann, dass der Heilige Geist dort ist, und das ist Gott selbst. Er ist der Richter. Ich habe sie singen sehen, ich habe sie sprechen sehen, ich habe sie jauchzen sehen, ich habe sie in Zungen reden sehen, und all diese Dinge; und sie hatten Ihn nicht. Ihre Früchte bewiesen, dass sie Ihn nicht hatten.
E-77 Ich nehme an, ihr habt volles Vertrauen zu mir, so dass ihr glaubt, dass ich Ihn habe. Das glaube ich auch. Ich... Gott weiß es. Ich glaube, dass ihr Ihn auch habt. Ich habe volles Vertrauen zu euch, so dass ich es glaube. Ihr seid nett, liebevoll, lieb und alles Mögliche. Ich glaube, dass ihr Christenmenschen seid. Ich glaube, dass ihr den Heiligen Geist habt. Ich könnte es nicht beschwören. Gott weiß es. Das stimmt, wißt ihr; also wir können nicht aufgrund dieser Dinge urteilen. Man kann Gott nicht daran binden und sagen: „Dies ist Er.”, weil Er der Richter ist. Wir wurden nicht gesandt, um zu urteilen. Wir wurden gesandt, um das Wort Gottes zu predigen. Stimmt das? Das stimmt, zu predigen!
Und ich kann die Wahrheit darlegen; und wenn du Sie dann verschmähst und weggehst - ich weiß, dass die Bibel sagt, wenn du das tust, dann gibt es für dich keine Vergebung der Sünden mehr, bis du herkommst und das wieder in Ordnung bringst. Das stimmt genau. Wenn du also die Wahrheit erkennst, so wandle in der Wahrheit.
E-78 Und nun, da ihr gleich herkommen werdet, möchte ich euch etwas fragen. Wie viele sind hier, die sagen: „Bruder Bill, ich sage es geradeheraus und so deutlich wie nur irgend möglich vor der Öffentlichkeit - so dass ich sterben könnte, noch bevor ich das Gebäude verlasse -, ich möchte, dass Gott und die Menschen hier wissen, dass ich die wahre Taufe des Heiligen Geist möchte.”? Würdet ihr dann bitte eure Hand heben und sagen: „Ich möchte wirklich die wahre Tau-...”? Gott segne euch. Jetzt bietet sich uns eine günstige Gelegenheit für eine Erweckung.
Und hört zu. Freunde; kommt nicht her und sagt: „Nun gut, wenn mir dabei so richtig kalt wird, und - und wenn ich sie auf die Weise bekomme, wie Schwester sie bekam...” Die Art und Weise, wie Schwester sie bekam - erwartet nicht, dass sie auf diese Weise kommt.
E-79 Komm einfach her mit einem reinen Herzen und glaub, dass Jesus Christus der Erlöser ist und dass du Ihn angenommen hast; und glaube, dass Gott Sein Wort einhalten wird; und warte zuversichtlich darauf, die Taufe des Heiligen Geistes zu empfangen, so wird Er sie dir geben. Sprich: „Herr, ich möchte... Auf welche Art und Weise Du Ihn auch in mich hinein gießen magst, genau so bekomme ich den Heiligen Geist. Das ist alles, was ich möchte: die Taufe des Heiligen Geistes. Gib mir Etwas, Was diese Selbstsucht hinwegnehmen wird. Gib mir Etwas, was diese ganze Angst und das Zweifeln hinwegnehmen wird. O Herr, laß mich nicht... Wenn Du mich jauchzen läßt - ich habe andere jauchzen sehen, und sie lebten nicht danach. Laß mich nicht in Zungen reden; Herr, ich habe andere in Zungen reden sehen, und sie lebten nicht danach. Sondern gib Etwas in mich hinein, Herr, was in mir wohnen wird, was mich jeden Tag wie einen Christen wandeln läßt; was mich meine Feinde lieben läßt; was mich gut über diejenigen reden läßt, die schlecht über mich reden; was mich bereitwillig seinläßt, für alles Verkehrte, was ich tue, Buße zu tun, geradenwegs herzukommen und es einzugestehen, so dass ich sagen werde: 'Ich bin verkehrt. Vergib mir, Gott.'”
Das ist der Geist, den ihr haben möchtet, etwa nicht? [Die Versammlung sagt: „Amen.”] Jawohl. „Laß mich demütig sein, so dass ich, wenn mein Pastor etwas Verkehrtes in mir erkennt, herum kommt und sagt: 'Nun, Bruder,'” (oder Schwester), „'du solltest diese Dinge nicht tun.' - laß mich demütig sein, so dass ich dann sage: 'Ja, mein Bruder; hilf mir jetzt zu beten. Ich möchte solch einen Geist nicht auf mir ruhen haben. Ich möchte nicht...'” Ihr wollt nicht solch einen Geist, oder? [“Nein.”]
Ihr wollt nicht aufgeblasen durch die Gegend laufen und sagen: „Nun... Puh! Er hatte kein Recht dazu, mir das zu sagen. Ich weiß, was ich tue.” Oh, wenn ihr das macht. Freunde, dann kann man sofort erkennen, dass ihr euch außerhalb des Willens Gottes befindet. Das zeigt dann, dass ihr von Anfang an verkehrt gewesen seid.
E-80 Warum nicht demütig sein, sich dem Heiligen Geist unterwerfen und sagen: „Jawohl, ich werde jeden aus der Gemeinde des lebendigen Gottes in meine Arme schließen. Ich werde vorwärts schreiten. Wenn ich etwas Verkehrtes in meiner Schwester erkenne, so werde ich für sie beten. Wenn ich etwas Verkehrtes in meinem Bruder erkenne, so werde ich... Wenn er damit weitermacht, so werde ich rüber gehen zu ihm nach Hause und werde sagen: ‚Lieber Bruder, gib mir nur eine Minute deine Hand. Liebst du mich?' ‚Ja, ich liebe dich.' ‚Du weißt ja, wir werden langsam alt und wir...'” (Er möchte nicht in die Hölle eines Teufels fahren, wenn er aus dem Leben scheidet.) „'Und mir ist aufgefallen, dass du eine bestimmte Sache tust. Laß uns beide, dich und mich jetzt dafür beten.'” Schaut, irgend so etwas.
Und wenn der Bruder dich dann nicht empfängt, dann kannst du's nicht ändern. Dann holst du noch irgendeinen weiteren Bruder, der mit dir zusammen hingeht. Und wenn er dann überheblich wird, so habt ihr euren Teil getan; das ist alles. Dann geht hin und erzählt es der Gemeinde, und damit ist der Fall dann erledigt; Siehst du?
E-81 Nun, ihr kennt sehr wohl... Und diese kleine Gruppe von Menschen, die genau hier sitzt - ihr habt die Hand des Allmächtigen Gottes auf diesen Dingen gesehen. [Bruder Branham klopft elfmal auf das Pult.] Ihr kennt Leute, die genau hier ein und ausgegangen sind, welche behaupteten, den Heiligen Geist zu haben. Das wißt ihr. Und sie kamen hier an und wurden überheblich, gleichgültig und alles Mögliche und gingen hinaus. Als ich neulich abend zurückkam, da erzählte der Pastor es mir. Ich fragte: „Hast du ihn besucht?”
„Ja, habe ich.”
„Hattest du noch jemanden mitgebracht?”
„Jawohl.”
Ich erinnere mich daran, als Bruder Shelby mir davon erzählte - und auch die anderen, es waren mehrere, die zu den Leuten hingingen und versuchten... Ich ging zu den Leuten hin. Ich sagte... Ach, du meine Güte! Sie verspotteten mich und sagten alles Mögliche. Sie nannten mich alles Mögliche. Ich sagte: „Nun, sieh mal, mein teurer Freund, das wird nicht funktionieren.”
„Meine Güte, du bist bloß in die Welt abgewandert, und du bist auf die schiefe Bahn geraten. Und du bist wie dieses, und du schaffst es nicht, dass eine einzige Seele gerettet wird,” und all so was. „Und all das, was du denkst über...”
Ich sagte: „Denkst du nicht, dass ich der Führung des Heiligen Geistes folge?”
„Ach, du bist verkehrt! Du bist dieses und jenes. Du musst mir gehorchen! Ich bin derjenige, der dir sagt, was du zu tun hast!”
E-82 Und man erkennt sofort, dass es der Teufel ist. Ich sagte dann: „Sieh mal, künftig - von nun an musst du, wenn du dich nicht mit der Gemeinde aussöhnen willst... Sie lieben dich, aber wenn du nicht zurückkommen willst, so merke dir... Ich bin vier- oder fünfmal bei euch gewesen, bei jedem von euch. Danach habe ich es auch noch mal gesagt und andere mitgebracht, aber ihr wolltet euch nicht aussöhnen. Jetzt werde ich es vor der Gemeinde sagen, und von da an müßt ihr wie ein Heide und ein Zöllner sein.” Das sagt das Wort Gottes, egal wie geschmacklos das klingen mag. Das sagt das Wort Gottes.
Dann ging ich zu der Gemeinde und sagte: „Von nun an sind diese Leute nicht mehr unsere Geschwister, weil sie sich von uns getrennt haben und anscheinend nicht den Geist haben; und sie sind hinausgegangen.” Und ihr seht ja, was passiert ist. Das ist richtig. Das stimmt, ihr wißt, was geschah.
E-83 Am Wort Gottes kommt man nicht dran vorbei. Wenn Gott sagt, dass man eine bestimmte Sache tun soll, dann meint Er damit auch, dass genau das getan werden soll. Das stimmt.
So laßt uns denn zusammenkommen. Laßt uns hier eine Gruppe von Menschen sein, in diesem kleinen, alten Tabernakel; nicht weil... Wenn ihr diesen Namen von mir dort draußen an der Vorderseite abmachen wollt, so ist das... Sie haben das nun mal dort angebracht. Nennt es einfach so, wie auch immer ihr es nennen möchtet. Ich... Das ist mir egal. Ihr könnt es ganz einfach „Gemeinde” nennen, wenn ihr wollt Es muss kein „Branham Tabernakel” sein. Branham hat nichts damit zu tun, gar nichts, kein bißchen. Sie haben meinen Namen dort oben nur deshalb angebracht, weil die Übertragungsurkunde dort auf meinen Namen lautete, und sie gaben es so auf.
Und ich fuhr dort runter und arbeitete dort während der Wirtschaftskrise, und sie steckten ihren Zehnten hinein. Anstatt dass ich das Geld behielt und nicht arbeitete, steckte ich meinen eigenen Zehnten hinein, meine Opfer und das Geld; und wir bauten hier das Tabernakel. Und es wurde von den Almosen der Menschen gebaut, die sie mir gaben, damit ich davon leben könnte. Ich arbeitete und steckte es wiederum ins Tabernakel; und das ist der Grund, weshalb sie es „Branham Tabernakel” nennen. Aber darauf kommt es gar nicht an. Wenn es „Neville Tabernakel” heißen würde, oder wenn es so heißen würde, wie auch immer ihr es nennen möchtet, so würde es nichts daran ändern. Es ist bloß eine kleine Stätte, welche Gott uns gibt, damit wir ein Dach über dem Kopf haben.
Und wir kommen hier herein, beten den Herrn an und lehren die Bibel so unverfälscht, wie wir nur können. Bruder, es ist in allen Nationen an verschiedenen Orten in allen möglichen Angelegenheiten angefochten worden, aber dennoch bewegt sich Gottes Wort unbeeindruckt vorwärts, so rein, nichts auslassend und unverfälscht, wie Es nur sein kann. Kommt jetzt her und vereint euch mit uns; ihr sollt nicht der Gemeinde beitreten, ihr sollt nicht bei uns eintreten; sondern kommt her und tretet in Jesus Christus ein. Liebt Ihn!
Und wenn Gott Sein Wort so gewürdigt hat, dass Er die Kranken heilte, die Blinden und die Leidenden, und es überall auf der Welt wegnahm, dann würde Er mich mit Sicherheit nicht mit einem Irrtum hinausziehen lassen, oder? Und...? Wenn es genau hier im Wort Gottes geschrieben steht, so verschmäht es nicht, meine Brüder. Nehmt es an, denn Es ist der Herr Jesus.
E-84 Und empfangt alle die Taufe des Heiligen Geistes. Laßt uns eine große und glückliche Familie sein. Kommt dann nicht herein und sagt: „Gut, ich habe den Heiligen Geist empfangen; Ehre sei Gott, jetzt werde ich Gaben haben!” Kümmere dich einfach nicht um die Gaben; weißt du, sie werden schon für sich selber sorgen. Wenn Gott sieht - wenn Er dich für etwas benutzen möchte, dann wird Er dir sagen, was du zu tun hast; und dann geh hin und tu's. Bemühe dich nicht um Gaben. Bemühe dich um den Geber. Komm herein und empfange den Heiligen Geist. Ich glaube, wir werden eine wunderbare Zeit haben, ihr etwa nicht? [Die Versammlung sagt: „Amen.”]
E-85 Nun, was ist die unverzeihliche Sünde? Es ist, wenn man mutwillig sündigt, nachdem man die Erkenntnis der Wahrheit empfangen hat. Stimmt das? „Denn wer mutwillig sündigt...” Und was ist Sünde? Unglaube. Wenn man ES sich ansieht und sagt: „Das ist die Wahrheit.”, sich aber weigert, Es anzunehmen. „Wer mutwillig sündigt,” (oder nicht glaubt), „nachdem er die Erkenntnis der Wahrheit empfangen hat, dem bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig.” Da liegt die Wahrheit. Dort liegt Sie, dort. Und ganz genau so, wie man ankommt...
Hier ist dieselbe Sache in einer wichtigen Hinsicht. Laßt uns es uns ansehen. Danach werde ich schließen.
Da ist Jesus Christus, Er ist der Sohn Gottes. Ihn anzunehmen bedeutet Leben; Ihn zu verschmähen, bedeutet Tod. Macht, was ihr wollt. Du sagst: „Nun gut, ich glaubt's nicht. Nun, wenn ich's dir doch sage, ich glaubt's nicht. Ich glaubt's einfach nicht” Nun, wenn du's nicht glaubst, dann ist das deine Sache; dann hast du halt kein Leben, das ist alles. Denn dies ist die Wahrheit. Das stimmt. In Ordnung.
Bei jeder weiteren Wahrheit ist es dasselbe. Das ist richtig. Das Wort Gottes abzulehnen, zu verschmähen und nicht zu glauben, das ist die unverzeihliche Sünde. Dann hast du kein Anrecht mehr. Wenn du ankommst und sagst: „Nun, ich glaube nicht, dass Er der Christus war.”, dann wirst du niemals gerettet sein, erst wenn du dafür Buße tust und dich mit Ihm versöhnen läßt. Du sagst... Dies ist die Wahrheit Gottes; und wenn Sie dir vorgelegt wird und du sagst: „Oh, ich glaubt's nicht.”, dann bist du so lange von Gott abgeschnitten, bis du Buße tust und zu der Wahrheit kommst. Ist das richtig?
E-86 Möge der gütige Herr euch reichlich segnen. Möge Er eure Gesundheit erhalten.
Betet für mich, während ich weg bin (tut ihr das?), dass Gott mich beschützen und zur Erweckung wieder zurückkehren lassen möge. Und dann bauen wir auf diesem Fundament von Gottes geschriebener Wahrheit die kommende Erweckung auf. Möge Gott euch segnen, während wir unsere Häupter beugen.
Bruder Teddy, wenn du nur für einen Augenblick hier zum Klavier heraufsteigen möchtest und uns einfach irgend so ein kurzes Lied spielen würdest, während wir jetzt im Gebet sind.
E-87 Vater, diese lange, übermäßig lange, intensive und durchdringende Belehrung - und wir spürten anfangs, zu Beginn der Belehrung, wie der Heilige Geist in die Versammlung kam und uns den Segen schenkte, dass Er hier ist. Und wir wissen, dass Er hier war! Dann dachten wir nach und wandten uns dem Worte zu, der sehr guten Frage, was wohl die unverzeihliche Sünde wäre; nämlich dem Wort Gottes nicht zu gehorchen, oder Es zu verschmähen.
Dann, Vater, sehen wir uns das an und denken uns: „O Gott, reinige mich von allem Unglauben. Laß mich glauben, dass diese Bibel Dein Wort ist. Laß mich glauben, dass Es hier zur Bewunderung und zur Korrektur geschrieben steht, auf dass ein Mensch schuldlos vor Gott dastehen kann; da wir wissen, dass wir von genau diesem Buche gerichtet werden.”
Und Er sprach: „Selig ist, wer die Worte dieses Buches bewahrt und tut. Der wird ein Anrecht auf den Baum Des Lebens haben. Welche sie aber nicht tun werden, die werden zu den Hunden, den Zauberern und so weiter gerechnet werden; welche hinausgestoßen werden; deren Ende es ist, verbrannt zu werden. Selig ist, wer die Gebote hält. Und wer von diesem Buch hinwegnehmen und etwas anderes an Dessen Stelle setzen wird, dessen Name wird aus dem Buche Des Lebens herausgenommen werden. Wer aber all diese Gebote halten und diese Dinge tun wird, der wird ein Anrecht auf den Baum Des Lebens haben.”
Gott, gewähre uns, die wir heute Abend in dieser Versammlung sitzen, dass wir immer im Lichte der Bibel wandeln und genau die Dinge tun werden, welche die Bibel zu tun gebietet; dass wir nicht nach rechts oder links schauen oder nicht glauben werden. Was Dein Wort sagt, ist die Wahrheit. Hilf uns, Vater.
Da waren jetzt viele Hände (oh, ein Dutzend oder mehr), die nach oben gingen; vielleicht waren es noch mehr. Fünfzehn oder zwanzig, die die Taufe des Heiligen Geistes wollten. Das beweist, dass sie hungert, Herr. Und Du hast gesagt: „Selig sind, die da hungert.” Wieso? Weil der Heilige Geist schon zu ihnen gesprochen hat. Und sie sind gesegnet, dass sie wirklich hungert und sie wissen, dass Gott mit ihnen ist und ihnen diesen Hunger schenkt. Oh, zu wissen, dass es dort draußen Etwas für sie gibt, solange sie Danach hungert! So als ob jemanden nach Essen hungert; dann muss es Speise für ihn geben, welche er essen kann.
Nun, Vater, ich bete, dass Du einen jeden von ihnen erfüllen mögest. Gewähre es, dass sie mit dem Heiligen Geist erfüllt werden, sogar noch bevor die Erweckung beginnt Noch bevor diese Versammlung heute abend zu Ende ist, gewähre es, Herr, dass der Heilige Geist zu jedem Sterblichen hier kommen und jedes Herz mit Seiner Macht und Herrlichkeit erfüllen möge. Gewähre es, Vater.
Nun, heile die Kranken, die unter uns sind. Und, Gott, sei mit uns, segne uns. Segne unseren teuren Bruder Neville. Wir beten, dass Du ihn demütig halten mögest, Herr. Und schenke ihm solche wunderbaren und mächtigen Predigten und Belehrungen, wie er sie der Gemeinde bislang immer gegeben hat; da wir wissen, dass es das gesunde, vernünftige und unverfälschte Evangelium Jesu Christi ist. Gott, gieße die Segnungen förmlich auf ihn herab. Segne seine Frau und seine Familie. Segne uns alle zusammen, die Ältesten und jeden, denn wir bitten es im Namen Jesu. Amen.
Nun, Bruder Teddy, laß uns...
E-88 Hast du noch irgendeine Mitteilung zu machen, Bruder Neville? Irgendetwas bezüglich der Rundfunksendung nächsten Samstag? Ich denke, es ist alles... [Bruder Neville sagt: „Ja.”] ...für die Übertragung am nächsten Samstag. Wie viele hören Bruder Neville im Radio? Ich glaube, er hat jetzt eine halbe Stunde. Ist das richtig? [Bruder Neville spricht zu Bruder Branham.] Ja, nur zu! [Bruder Neville sagt: „Falls noch irgend jemand eine Spende für die Übertragung heute abend hat, so überreicht sie mir einfach nach dem Gottesdienst. Wir werden es zu schätzen wissen. Wir haben noch nicht ganz genügend Geld für die Übertragung am Samstag; aber es wird dasein, wenn es soweit ist; und somit danken wir dem Herrn dafür. Möge Gott euch jetzt segnen.”]
Bruder Neville, stell dich gleich dort an die Tür, wo die Leute hinausgehen und wo sie... falls sie etwas dafür haben - wenn du willst, Bruder. [Bruder Neville sagt: „Amen.”] Das ist ausgezeichnet; also - wenn du jetzt sichergehen willst, dass du es bekommst. Nun, es ist für seine Rundfunksendung. Er versucht, auf Sendung zu bleiben. Er erreicht damit Menschen, die außerhalb wohnen, und Menschen, die nicht zu diesem Tabernakel kommen wollen.
Oftmals habe ich es ausprobiert.
Irgendjemand sagt: „Nun, Reverend Branham, kannst du nicht mal rüber kommen und für mich beten?”
Und ich sage: „Komm rüber zum Tabernakel.”
„Nun - hu! Hu! Weißt du - hu! Hu! Ich habe einfach keine Zeit dazu.”
Soll ich euch was sagen? Sie sind die halbe Zeit zu verbohrt, um sich zu erniedrigen und hierher zu kommen. Das stimmt ganz genau. Vielleicht sagt ihr Pastor, dass, falls irgendjemand sie hier erwischt, sie befürchten würden, dass sie sich in der falschen Gesellschaft befänden. Wenn sie das denken, dann würde es ohnehin nichts nützen, für sie zu beten. Das stimmt.
Wißt ihr, was der Prophet zu Naaman sagte? Er sagte: „Gehe hin und tauche dich im Jordan unter,” (in dessen schlammigem und schmutzigem Wasser).
Er sagte: „Die Flüsse meines Landes sind aber sauberer als der.”
„Gut, dann zieh mit deinem Aussatz wieder von dannen,” das ist richtig, bis er sich erniedrigte, da hinausging, in den schlammigen Jordan stieg und sich siebenmal untertauchte, wie der Prophet es ihm gesagt hatte. Sein Aussatz verließ ihn. Das stimmt.
Wenn sie zu schwerfällig und zu formell sind, zum Tabernakel zu kommen, dann können sie ihren Aussatz ruhig behalten. Das ist ganz genau richtig. Gott, hab Erbarmen!
E-89 Meine Güte, Freunde, wenn ich den Tag herannahen sehe, wenn ich sehe, dass ich hier immer älter werde, und alles Mögliche, dann frage ich mich: „Was habe ich getan?” Oh, es kommt mir so vor, als hätte ich noch nichts getan. Ich muss irgendetwas für den Herrn Jesus tun. Ich - ich muss einfach irgendetwas tun. Oh, es kommt mir so vor, als ob mein Herz sich jetzt aus mir herausreißt. Ich fühle mich gut und stark. Und ich - ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich habe jahrelang nicht gepredigt, und ich werde jetzt damit anfangen zu predigen. Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll; aber ich möchte Seelen für Christus gewinnen. Das ist... Ich möchte irgendjemanden mit Gott in Ordnung bringen. Das ist alles. Und dennoch empfinde ich dabei so etwas wie den Dienst, den Er mir gegeben hat; und ich habe trotzdem für Ihn auf mehr als eine halbe Million Seelen Anspruch erhoben. Aber das erscheint so wenig im Vergleich zu den Milliarden, die es auf der Welt gibt, welche noch nicht zum Christentum bekehrt wurden, wißt ihr.
Seht euch bloß die Millionen und Millionen und Millionen an, zu denen man noch hingehen muss! Laßt uns hingehen, Freunde. Laßt uns hingehen. Du kannst vielleicht nicht das Meer überqueren, aber du kannst die Straße überqueren. Laßt uns irgendetwas tun. Laßt uns irgendetwas zur Ehre Gottes tun.
Gott segne euch, während wir jetzt aufstehen.
E-90 Ich möchte euch jetzt etwas fragen, während wir unser Schlußlied „Nimm den Namen Jesu mit dir” singen. Seht mal, nehmt den Namen Jesu mit euch, als einen Schutz vor jedem Feind. Das ist richtig. Wenn Versuchungen sich um euch zusammenbrauen, so haucht Seinen heiligen Namen im Gebet. Wie viele von euch werden ihn heute Abend mitnehmen und sagen: „Gott, ich werde Dich lieben. Herr Jesus, ich möchte, dass Du mit mir gehst?” Hebt eure Hände jetzt ganz weit nach oben. Das ist richtig. Gott sei mit euch, meine Brüder und Schwestern in Christo. Gut.
Nimm den Namen Jesu mit dir,
Kind von Sorgen und von Weh;
Er wird Freude und Trost dir schenken,
Nimm ihn überall mit hin, wohin du gehst.
Teurer Name, o wie wohlklingend!
Hoffnung der Erde und Freude des Himmels;
Teurer Name, o wie wohlklingend!
Hoffnung der Erde und Freude...
Während wir nun die nächste Strophe singen, dreht euch um und schüttelt euch mit dem, der neben euch steht, die Hände.
Beim Namen Jesu verbeugen wir uns
Und fallen unterwürfig vor Seinen Füßen zu Boden,
Zum König der Könige werden wir Ihn im Himmel krönen,
Wenn unsere Reise vollendet ist.
Teurer Name, (teurer Name!) o wie wohlklingend! (O wie wohlklingend!)
Hoffnung der Erde und Freude des Himmels;
Teurer Name, (teurer Name!) o wie wohlklingend!
Hoffnung der Erde und...
E-91 Ich möchte euch etwas fragen. Liebt ihr mich? [Die Versammlung sagt: „Amen.”] Dann sagt... Ich möchte, dass ihr etwas Bestimmtes tut. Hier am Tabernakel gibt es eine kleine Besonderheit. Wißt ihr, wir möchten eine große, freundschaftliche Gruppe sein. Laßt uns mit jedem die Hände schütteln. Bleibt nicht allzulange bei einer Person stehen. Langt einfach rüber und greift euch einen anderen, sagt: „Ich bin froh, dich zu haben, Bruder.”, kommt wieder zurück und sagt: „Ich bin froh, dich zu haben, Schwester. Gott segne dich.” Schüttelt euch mit jedem die Hände. Wenn ihr plaudern wollt, dann könnt ihr nach Hause gehen und plaudern. Aber laßt uns mit jedem die Hände schütteln. Sehen? Geht herum und schüttelt euch mit jedem die Hände, und dann geht aus dem Gebäude hinaus und freut euch. Möchtet ihr das nicht? Gott segne euch.
Während wir unsere Häupter beugen - Bruder Ruddell, da hinten, möchtest du uns im Gebet entlassen? Wenn du willst, Bruder Ruddell.

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