Nachahmung Des Christentums

Datum: 57-0120M | Dauer: 1 stunde 49 minuten | Übersetzung: BBV
doc
Jeffersonville, Indiana USA

E-1 Danke, Bruder Neville. Es wird gesagt, dass das Neville-Trio eines der besten Trios im Lande ist. Das stimmt sicher. Ganz bestimmt. [Bruder Neville sagt: „Ich bezweifle das.” Bruder Branham und die Versammlung lachen.] Und wieviele haben die Radiosendung gestern gehört? Ich bin ein alter erfahrener Prediger, seit über zwanzig Jahren, und habe jede Menge Predigten gehört. Doch ich glaube, ich habe eine der passendsten Predigten für den Tag, in dem wir leben, gehört, gestern durch unseren Pastor, Bruder Neville. Wer das verpaßt hat, dem ist ein großer Schatz entgangen. Das war kostbar in meinem Herzen.
Und als meine Frau das Geschirr abwusch... (Junie, ich habe ihr geholfen, es schadet also nicht. Delores wird dich auch dazu bringen, abzuspülen.) [Bruder Branham lacht.] Während ich ihr half, das Geschirr abzuwaschen, mussten wir beide aufhören, um gerade festzustellen, wie dass der Herr unseren Bruder gebraucht hat bei der gestrigen Botschaft im Radio. Und es war ein herrliches Meisterwerk, wenn ich je eines gehört habe. Und ich war so glücklich, zu wissen, dass ich mit demjenigen, den der Herr gebrauchte, die Botschaft zu bringen, verbunden bin im Werk des Herrn.
E-2 Und so war das Quartett... oder das Trio, gestern einfach herrlich; so wie sie immer sind, und so ist unser Pastor. Und wir schätzen dies von ganzem Herzen. Und beten, dass Gott weiter mit unserem Bruder ist und diese großen gewaltigen Botschaften sowohl im Lied als auch im Wort weiter gewährt, während die Zeit weiterläuft.
Und auch um eures Gebetes willen, das ihr für uns gebetet habt, als wir auf dem [Missions-] Feld waren, hat der Herr überströmend, außerordentlich gesegnet. Und wir sind sehr glücklich, das zu berichten, jene vielen Dinge, die unser Erlöser draußen in den Gottesdiensten getan hat: Er hat Seelen errettet, und der Glaube der Menschen entsprach den Anforderungen von Gottes Heilungskraft, und sie wurden geheilt.
Und nun, indem wir gerade eine Stufe weitergegangen sind, gehen wir wieder hinaus und stoßen hinaus in das [Missions-] Feld in dieser kommenden Woche, nach Lima, Ohio, zu den Baptisten. Wir wünschen sicherlich euer Gebet für die Versammlung in Lima diese Woche. Und dann gehen wir von dort, kommen zurück und gehen nach Evansville, Indiana, nur für einen Abend, (das ist der 3. Februar), zu den Christlichen Geschäftsleuten. Sie stellen gerade eine neue Ortsgruppe auf, und ich werde [dort] am Morgen sprechen. Und dann am Abend, wenn es nicht schneit oder schlechtes Wetter ist, kann ich zurückkehren, sonst muss ich für den Gottesdienst an jenem Abend bleiben. Wenn nicht, bin ich hier im Tabernakel an jenem Abend, so der Herr will, am 3. Februar. Dann vom zehnten bis zum siebzehnten bin ich in Minneapolis. Und am sechzehnten, vormittags am sechzehnten, ist das Frühstück der Christlichen Geschäftsleute. Und so erwarten wir eine große Zeit bei diesem Frühstück und auch bei der Versammlung.
E-3 Wir kommen zurück, um nach Shreveport zu gehen; dann nach Phoenix, Arizona, zu dem Madison Square Garden. Und dort in voller Zusammenarbeit aller Prediger der Maricopa Valley Association, im großen, wunderschönen Madison Square Garden dort in Phoenix, haben wir Gottesdienste. Und dann von dort [geht es] nach San Fernando Valley mit Bruder Espinoza, mit den ganzen mexikanischen Leuten.
Und dann hinauf zu einem See, (Ich vergesse) Lake Clear, für drei Abende lang dort. Und dann hinüber nach Oakland in die wunderschöne, große Stadthalle, die fast zehntausend Plätze hat, mit der Twin City Ministerial Association, welche die Versammlung trägt. Wofür wir Gott danken und beten, dass Er uns eine große Ausgießung Seiner Segnungen geben wird.
E-4 Gerade [bekomme ich] eine Notiz von meinem Sekretär, einen Moment bitte. Seht ihr, ich muss es von mir schieben. Gut. Ja, es ist jemand, den ich nach der Versammlung treffen soll. Ein paar Prediger sind zu uns gekommen, die Martin-Brüder. Gut, Bruder, wir werden uns unmittelbar nach dem Dienst treffen, im Diakonzimmer.
Nun, ich liebe das Wort, weil das Wort die Wahrheit von Gott ist. Und ich sprach gestern mit unserem Bruder Cox und Schwester Cox. Und ich denke, dass Bruder... Ja, er ist hier heute morgen, und ich weiß nicht, ob Schwester Cox hier ist oder nicht. Doch wir redeten über einige Dinge des christlichen Lebens, wie es Christen normalerweise tun, wenn sie zusammenkommen. Und in dem Gespräch kamen wir auf das Reden gegen andere Mitbürger des Königreichs. Wie wir manchmal Sendungen hören, die den anderen nur in Stücke schneiden und sie beschimpfen und sagen, dass sie keine Christen sind und so weiter; was einfach kindisch ist. Das ist alles. Sie sind einfach Kinder. Doch wir sollten erwachsen sein. Das stimmt. Und Erwachsene sprechen nicht in dieser Weise.
E-5 Doch wir redeten, Bruder Cox und ich. Und ich sagte: „Nun, ich habe in meinem Herzen beschlossen, gegen die Sünde zu predigen, nur [gegen die] Sünde. Und ich lege es nur dar. Und wo es auch hingehört, kann Gott es an seinen rechten Platz setzen.”
Ein kleiner Junge einmal, unten im Süden, man erzählte sich dort, dass er in einer [Acker-]Furche gekniet hatte, wo er gepflügt hatte. Und als ein Pfarrer vorbeikam und den kleinen Kerl hörte, wie er nur das Alphabet wiederholte, „A, B, C, D”, und so weiter, [während] er auf seinen Knien war, wurde der Pfarrer sehr verunsichert. So hörte er den kleinen Jungen das Alphabet wiederholen und dann „Amen” sagen.
Und als er aufstand, da sprach der Pfarrer ihn an und sagte: „Mein Junge, ich bin ein Diener des Herrn, und ich habe dich beten gehört, aber du hast nur das Alphabet hergesagt. Und ich verstehe nicht, warum du nur das Alphabet hergesagt hast.”
E-6 [Der Junge] sagte: „Mein Herr, i-ich kann nicht beten.” Er sagte: „Ich habe nie gebetet. Aber ich hatte eine betende Mutter und einen Vater, die bereits hinauf zum Himmel gegangen sind.” Und er sagte: „Mutter,... Sie starb, als ich noch so ein kleiner Junge war. Aber ich weiß noch, wie ich sie hörte, wenn sie in Schwierigkeiten war, ging sie zum Herrn, und sie betete. Und sie ist gestorben, als ich noch so jung war, sie konnte mir das Beten nicht mehr beibringen. Und ich kam in die Hände einer unfreundlichen Person, die mich geschlagen und mißhandelt hat. Und ich dachte, vielleicht, nachdem ich mein ABC gelernt hatte, wenn ich all die Worte nehmen könnte und all die Buchstaben sagen kann, vielleicht kann Er es zusammensetzen und verstehen, was ich gemeint habe.”
Das ist das Gebet der Aufrichtigkeit. Sicher kann Er es zusammensetzen. Es ist nicht, wie wir beten, mit unseren Lippen, es ist das Motiv unseres Herzens, was Gott hört. Manchmal hört Er nicht unsere Lippen; [sondern] Er hört unsere Absicht, was das Motiv unseres Herzens ist.
Während wir also gestern so [zusammen sprachen], war ich sehr getroffen zu dieser Zeit, und weil es im Tabernakel ist, möchte ich einige Dinge zum Ausdruck bringen, von denen ich dachte, dass sie eine Hilfe oder ein Nutzen sein könnten. Und wenn ich je etwas sagen würde, was unfreundlich ist, möchte ich es bestimmt nicht in dieser Weise meinen, wenn es im Gegensatz zu jemandes Glauben wäre. Doch ich wollte es nur als Liebe zum Ausdruck bringen und wollte vielleicht versuchen, es gerade zu rücken. Wie Menschen, die nicht an göttliche Heilung glauben und so weiter. Und [wenn] du nicht daran glaubtest, und ich habe gesagt, ich glaube daran, war es nicht, weil ich versuchte, dich aufzuregen, sondern ich habe versucht, es denen zum Ausdruck zu bringen, die daran glauben; wenn du nur verstehst, was ich meine.
Nun, ich bete, dass Gott verstehen wird; ich weiß, dass Er es tut. Er versteht, das wissen wir.
E-7 Nun, ich sprach mit einem sehr gelehrten Mann von Kanada. Und wie wir wissen, sind die Kanadier... Wenn du sie kennst, einmal persönlichen Kontakt mit ihnen hattest, sie sind Gelehrte, sehr tief, die meisten von ihnen. Und sie haben dort oben nicht die Schwierigkeiten, die wir hier haben.
Und dort fand ich, dass dieser Mann, obwohl er nicht viel älter ist als ich, wahrscheinlich ist er fünfzig, und er war völlig ergraut, und sein Schnurrbart war grau, obwohl er nicht über fünfzig Jahre alt ist. Und ich sagte zu ihm: „Mein Bruder”, als er in das Zimmer kam, wo ich mich aufhielt. [Er ist] der Pastor einer Gemeinde. Ich sagte... schaute ihn an. Und nur vor wenigen Jahren in Saskatoon, als wir eine große Versammlung zusammen in der großen Arena hatten, als ich zum ersten Mal mit den Evangelisations-Versammlungen anfing, da hatte er [noch] dunkle Haare. Sein Schnurrbart war schwarz. Und er hatte zwei junge Töchter, und sie sind jetzt verheiratet und haben Kinder. Und so sagte ich in meinem Herzen: „Oh, was ist nur geschehen?”
E-8 Er sagte: „Bruder Branham, vor ungefähr zwei Jahren dachte ich, dass der Herr mich vielleicht in die Vereinigten Staaten zur Arbeit gerufen hätte.” Er sagte: „Ich ging zur Westküste und kam mit einer bestimmten [Radio-] Sendung in Verbindung, die landesweit ausgestrahlt wird.” Und er sagte: „Als ich die Unehrlichkeit sah, wie sie die Finanzen, die hereingesandt wurden, falsch gebrauchten”, sagte er, „als Christ konnte ich dort einfach nicht mehr länger bleiben. Ich ging weg. Und ich schloß mich einer anderen an.” Und er sagte: „Ich kam vom Regen in die Traufe.” Und er sagte: „Dann hielt ich einmal inne und fand so viele Dinge heraus”, und sagte, „um die Schwäche der amerikanischen Kanzel festzustellen!”
Und ich sagte: „Bruder, das ist wahr. Wir haben keine Mittelklasse hier, von der man sprechen könnte. Wir haben entweder die ganz Kalten, Formellen und Gleichgültigen oder die extrem Fanatischen. Und wir haben kein Mittelfeld.” Und ich sagte: „Es ist zu schlimm.”
E-9 Und er sagte: „Dann komme ich hierher.” Und er sagte: „Bruder Branham, sobald ich hierher kam und meine erste Botschaft [predigte], stellte ich fest, dass sie [auslöste, dass man in] das Klavier schlug und die Stühle umkippten und...” Er sagte: „Dann fing ich an, mir Gedanken zu machen.” Und er sagte: „Dann, durch dies alles, habe ich versucht, das Evangelium zu predigen, nur in dem Wort. Und als es so war”, sagte er, „war da etwas anderes, dass der Herr mich nach einer Weile in die Salbung hineinbrechen ließ und brachte... Der Heilige Geist kam in unsere Mitte mit einer Liebe. Und der Friede Gottes fing an, über das Gebäude zu strömen.” Und er sagte: „Dann sagte ich: 'Jetzt ist der Heilige Geist hier, und wir werden jetzt den Herrn anbeten und unser Leben Gott weihen.'” Und er sagte: „Ein junger Bursche mit nicht genug Weisheit, um kaum zur Tür hereinzukommen, lief auf das Podium. Er sagte: 'Amen, Prediger! Das stimmt. Schau, Öl ist den ganzen Morgen aus meinen Händen getropft. Halleluja! Laß die Leute hier heraufkommen, und ich werde dieses Salböl für Heilung gebrauchen.'”
E-10 Er sagte: „Bruder Branham, ich sagte: 'Mein Junge, nimm dir einen Stuhl und setze dich.'” Und er sagte: „Weißt du, was passierte? Der führende Älteste sagte zu mir: 'Nimm du dir einen Stuhl und setze dich.'”
Er sagte: „Wie werden wir jemals... Wie kannst du, oder Prediger, die versuchen, diese Position zwischen den zwei Fanatikern zu halten, die Last im Gleichgewicht halten?”
Ich sagte: „Nur [durch] die Gnade Gottes!” Oh, welch ein Ort!
Und der Mann schlug seine Hände über sein Gesicht und weinte, bis - die Frau und ich standen dort - bis die Tränen auf sein Hosenbein herabliefen. Er sagte: „Bruder Branham, ich gehe nach Saskatoon, um aus diesem Durcheinander der bösen Geister herauszukommen.”
Und ich sagte: „Das ist wahr.” Die amerikanischen, gesellschaftlichen, intellektuellen Gruppen sind so gegen die andere Gruppe geworden. Und die andere Gruppe ist hinein in Phantastereien gelaufen, bis das wahre Evangelium kaum mehr einen Ort findet, sich zu nähern und die Vorherrschaft zu bekommen.
E-11 Aber als ich das Haus verließ, wo ich mit Bruder Cox gesprochen hatte, auf meinem Weg [nach Hause]. Er weiß nichts davon, während er hier sitzt. Auf der Straße sagte ich: „Herr, wie wahr das ist! Und wie schwer das gewesen ist, zu versuchen, das wahre Evangelium zu den Menschen zu bringen, von beiden Seiten zu ziehen, und zu versuchen, in der Mitte des Weges zu bleiben, wie wir darum gekämpft haben seit der Stunde, wo der Grundstein gelegt wurde.” Seht ihr?
Ich sagte: „Was wird mit diesen Amerikanern hier unten sein? Was wird mit ihnen geschehen?”
Und es schien, wie etwas sagte, gerade zu mir sprach und sagte: „Was tust du? Was hat dies mit dir zu tun? Folge du Mir nach.”
E-12 Und dann kehrte die Vision zurück in meine Gesinnung, von dem Tag, als ich den Grundstein legte. Auf dem Nachhauseweg zitierte ich es meiner Frau. Wieviele erinnern sich an die Vision von dem Morgen von dem Grundstein? Es liegt gerade dort im Grundstein jetzt, vor dreiundzwanzig Jahren war es, glaube ich. Ich war gerade über der Straße hier, wachte gerade auf eines Morgens ungefähr um sieben Uhr, im Juni, als der Grundstein gelegt wurde, ich glaube, oder Juli.
Und an dem Morgen, indem ich zu dem Aufgehen der Sonne im Osten hinausschaute, pries ich den Herrn, weil für das Tabernakel dann dieser Grundstein gelegt werden sollte. Herr Marcum und die anderen waren hier, und viele von ihnen hatten das Fundament gegraben und so weiter. Und ich sollte den Grundstein legen. Wir haben die Bilder und so weiter davon. Und jeder legte ein bestimmtes kleines Zeichen in diesen Grundstein, und sogar Katholiken kamen vorbei und lieferten ihre kleinen Rosenkränze und so weiter ab, was sie auch hatten, [legten sie] in den Grundstein hinein.
E-13 [aus 2. Timotheus 4:5]
Doch an jenem Morgen sprach der Heilige Geist zu mir, als ich dort lag. Ich ging... In jenen Tagen wußte ich noch nicht, es eine Vision zu nennen. Ich sagte nur, dass es eine Trance war. Und ich sah eine Vision, welche sprach und sagte, dass mein Werk zwischen den zwei Kräften von Pfingsten sein würde, den Trinitariern und den Einheitsleuten, und dass da eine leere Stelle auf jeder Seite war, die gefüllt werden sollte. Ich habe sie nicht miteinander gekreuzt. Ich habe nur von jedem Baum abgebrochen und es eingepflanzt. Und hinauf in die Himmel hinein gingen die großen Bäume, sie wuchsen schnell, und ihre Früchte fielen herunter, und sie waren köstlich. Ich habe von ihnen gegessen. Und am Kreuz, gerade vor mir, liegt alles bedeckt mit Früchten. Und als ich dann an den Ort kam, kam der Heilige Geist auf die Wipfel der Bäume herab und sagte, bebend und tosend, und Er sagte: „Tue das Werk eines Evangelisten!” Er sagte: „Wenn du aus diesem herauskommst, lies 2. Timotheus 4.” Und sagte: „Tue das Werk eines Evangelisten. Dies ist nicht dein Tabernakel.”
E-14 Und ich sagte: „Wo...” Und ich sah das Tabernakel so, wie es heute ist. Ich sagte: „Wo ist mein Tabernakel?”
Und Er setzte mich nieder unter den hellen blauen Himmel. Und Er sagte: „Tue das Werk eines Evangelisten, vollführe deinen Dienst. Denn die Zeit wird kommen, wo sie die gesunde Lehre nicht ertragen werden; sondern sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt, und werden von der Wahrheit zu den Fabeln hingewandt werden.”
Wenn das nicht geschehen ist, Wort für Wort! Deshalb habe ich versucht, ganz genau mit dem Wort zu bleiben. Und das ist mein Thema heute Abend: „Auf dem Wort!”
Nun, diesen Morgen möchte ich durch Gottes Gnade ein anderes Thema angehen. Doch bevor wir diesem nähern, während ihr Hesekiel, das 6. Kapitel aufschlagt, möchte ich dieses sagen, im Herannahen. Überall habe ich fest versucht, das Wort im Einklang zu halten. So betet für mich, dass ich immer treu zu dem Wort sein werde. Das ist es: zu dem Wort! Gut.
E-15 [Hesekiel 36:26-27]
Nun, in Hesekiel, dem 36. Kapitel, und wir möchten bei dem 26. Vers anfangen zu lesen.
„Und ich werde euch ein neues Herz und einen neuen Geist geben...”
Und dann in Vers 27:
„Ich will meinen Geist in euch geben; und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln...”
Laßt uns nun unsere Häupter beugen, gerade bevor wir uns diesem nähern.
Unser himmlischer Vater, heute ist es mit dankbaren Herzen, wie wir still und ehrfürchtig diesem heiligen Moment herannahen, dass wenn... Wie wissen wir, ob nicht gerade diese Stunde den ewigen Bestimmungsort einer Seele, die hier sitzt, entscheiden könnte? Und der Wert dieser Seele ist vergleichbar mit vielen Tausenden von Welten. So beten wir, Vater, dass Du uns ehrfürchtig, ernstlich und in der Einstellung des Gebets herannahen läßt.
Auch sitzen hier vielleicht kranke Menschen unter uns, die heute mit ihrer Einstellung, die sie durch dieses Wort empfangen, bestimmen könnten, wieviel länger sie auf der Erde bleiben. So erkennen wir den Ernst gerade dieses Moments.
[aus Prediger 12:7]
Und wir bitten, dass Deine große Gegenwart uns alle salben wird,
E-16 und sieht, dass wir irdische Menschen sind, Du hast uns von der Erde genommen und Erde werden wir wieder werden. Und nur während wir in diesem irdischen Gefäß leben, haben wir das Vorrecht, Dir zu dienen und andere für Dich zu gewinnen. So bitten wir, dass Du unsere Herzen Deinem Wort ergeben sein läßt, und möge der Heilige Geist das Wort nehmen und es uns austeilen, wie wir es brauchen. Denn wir bitten es in Jesu Namen, Deinem geliebten Sohn. Amen.
Wenn ich einen Titel... für wenige Augenblicke heute morgen. Meine Frau sagte mir neulich: „Billy, wenn du deine Predigten auf dreißig Minuten kürzen könntest, anstatt zwei Stunden und dreißig Minuten, denke ich, dass es wirkungsvoller wäre.”
E-17 [aus Matthäus 10:19 & Markus 13:11]
Und ich sagte: „So sehr ich dich liebe, und so sehr wie ich weiß, dass das die Wahrheit ist, doch siehst du, ich habe niemand anders, der mich leitet, als den Heiligen Geist.” Und ich weiß nicht mehr, als einfach weiter zu reden, wie Er mich weiter drängt.
So das ist die Weise, wie ich es tun muss. Und auch wenn ich aufhöre, wenn Er segnet; und wenn Er es nicht tut, dann bin ich eine elende Person und meine Zuhörer ebenso, und jeder andere Prediger, der durch Inspiration spricht.
Doch wenn mein Thema heute morgen, wenn ich es so benennen soll: Nachahmung des Christentums. Christentum nachmachen!
In der Schrift hier, die das Wort Gottes ist, lesen wir hier [von] dem Propheten, welcher von einem neuen Tag gesprochen hatte.
E-18 Nun, Hesekiel prophezeite oder sagte voraus, was in einem kommenden Zeitalter stattfinden würde, nicht in seinem Zeitalter. Doch ein Prophet ist ein Seher, und die Bibel spricht von ihm wie von dem Adler, der weit hoch in die Luft geht. Und je höher du gehst, desto weiter kannst du sehen.
So der Adler steigt viel höher hinauf als jeder andere Vogel. Es gibt keinen Vogel, der mit dem Adler gehen kann. Und es gibt kein Auge, wie der Adler [es hat]. Der Habicht hat aus seiner Sicht keine Chance. Und der Habicht könnte die Höhe gar nicht aushalten, wohin sich der Adler aufschwingen kann. Er würde sterben. Er hat nicht die Beschaffenheit, die der Adler hat.
Nun, der Habicht ist ein Vogel, und auch die anderen Vögel, doch der Adler wurde so gemacht, weil er ein hoch aufsteigender Vogel ist. Und er kann so weit hoch gehen, bis er Dinge sehen kann, die die anderen Vögel nicht sehen können, weil er höher ist. Und als Gott den Adler gemacht hat, machte Er ihn für jenen Zweck, weil sein Nest höher ist als die anderen. Seine Jungen sind oben in dem Nest, und sie fressen auf dem Boden. Also um den Sturm zu sehen oder kommende Schwierigkeiten, muss der Adler, um zu überleben, höher gehen, damit er seine Jungen beschützen kann.
E-19 Und Gott hat den Propheten mit dem Adler verglichen, der in der Beschaffenheit eines Propheten gehen würde. Er ist ein Seher, der im Geist über die Gefühlsbewegung der Gemeinde klettert. Er geht über den Rhythmus der Musik hinaus. Er geht über das Klatschen der Hände hinaus. Er geht über die Freude unter den Heiligen hinaus. Er geht über all das hinaus. Gott bringt ihn alleine hinauf in einen Bereich, allein. Dort öffnet Er seine Augen, und Er läßt ihn umherschauen und Dinge sehen, die kommen werden. Dann bringt Er ihn wieder herunter, unter die Glieder des Leibes, um ihnen vorauszusagen, was im Entstehen ist.
So hatte Gott Hesekiel hoch genommen, weit hinauf, und ließ ihn umhersehen, ungefähr fünfundzwanzig 600 Jahre. Denk einmal. Nun, und laß ihn... Ein Prophet ist auch ein Geschenk des Wissens. Eine Erkenntnis ist... wie ein Rechtsanwalt, der die Bücher studiert. Und wenn du dir einen Rechtsanwalt nimmst, um deinen Fall zu vertreten, nimmt er nur, was er weiß, und du bezahlst ihn für das, was er weiß, um deinen Fall vor dem Richter darzulegen.
E-20 Und nun ist eine Gabe der Erkenntnis in der Bibel Prophezeiung, welche hinaufgeht und diese Dinge herausfindet, die kommen werden, und bringt sie wieder herunter. Aber sie müssen mit der Bibel verglichen werden, mit dem Buch. Wenn sie außerhalb des Buches sind, dann werden sie nicht angenommen, denn der Richter richtet nach dem Buch. Siehst du es? So muss es auf dem Wort sein.
[aus 1 Petrus 1:20]
Denn [es ist] das Wort, das Gott vor Grundlegung der Welt gesprochen hat. Es ist nicht, dass Gott spricht und etwas zu dem Propheten zu jener Zeit sagt. Es ist, dass der Prophet erfaßt, was Gott bereits gesagt hat, denn das Wort war vor Grundlegung der Welt. Gott sprach das Wort, und es liegt ausgebreitet, ausgestreckt in der Zeit. Und der Prophet geht hinauf und sieht die Zeit kommen. So ist es nur eine Gabe der Erkenntnis, dass er es herunterbringt und aufs Papier bringt.
E-1 Mose 28:12]
Nun, Hesekiel, der Prophet, geht hinauf und sieht den Tag, in dem wir leben. Oh, welch ein Ausflug hinauf auf Jakobs Leiter! Vorherzusehen, was sein wird, und er bringt es herunter, und in diesen letzten Jahren, den letzten zweitausend Jahren, (wobei Hesekiel ungefähr sechs oder achthundert Jahre vor dem Kommen von Christus gelebt hat). Sie hatten ein steinernes Herz. Und deshalb konnte der Heilige Geist nicht in jenes Herz hereinkommen. Er hatte keinen Weg, in jenes Herz hineinzukommen, weil es sündig war. Und da war nur die Versöhnung durch das Blut eines Tieres, die zwischen jenem steinernen Herzen und dem Schöpfer lag.
E-21 [aus Hebräer 8:5]
Doch wenn dieses Tierblut, natürlich war es Ersatz, aber nur ein Schattenbild oder ein Typ des wahren Blutes, das kommen sollte. Das Leben in der Blutzelle war ein tierisches Leben, welches nicht mit dem menschlichen Geist übereinstimmen konnte, weil das tierische Leben keine Seele in sich hat. Doch menschliches Leben hat eine Seele in sich. Deshalb konnten sie sich nicht vermischen; wie Öl mit Wasser.
Aber als der Christus kam und starb, und jetzt das Blut von Christus, das auf Golgatha vergossen wurde, in dieser Blutzelle liegt nichts anderes als das Leben Gottes. Siehst du es? Beachtet. Dann kommt der Anbeter vor Gott mit diesem geeigneten Blut, passend, es ist das Blut eines Erlösers, der uns erlöst.
Du hast dich selber ins Pfandhaus gebracht, durch Sünde; Adam hat dich ins Pfandhaus gebracht. Aber Christus kam, und Er ist dein Erlöser, und du gehörst Christus.
E-22 Gott gab dich Christus als eine Liebesgabe für Sein Opfer. Und du bist durch den Heiligen Geist zu Christus gebracht, der dich durch das Blut des Herrn Jesus für Sich gewann, und Ihm als ein Geschenk überreichte. Und Gott liebt Seine Geschenke, und Er wird es nicht hinnehmen, sie zerstört zu sehen.
Ein Prediger fragte einen anderen vor nicht langer Zeit. Was nun, entschuldigt mich, dies hat ein wenig von meiner eigenen Lehre in sich, aber im Tabernakel tun wir das.
Nun, ein Bursche fragte den anderen vor nicht langer Zeit. Er sagte: „Glaubst du nicht, wenn ein Mensch einmal ein Kind Gottes gewesen ist, geboren vom Geist Gottes, gewaschen im Blut und von Grund auf erlöst durch Gott, durch die Erneuerung seines Herzens, durch die Waschung mit Wasser, durch das Blut, durch das Wort, und ein Kind Gottes geworden ist; denkst du nicht, dass jene Person sündigen und von Gott wegkommen könnte, so dass er verloren wäre?”
E-23 Und der Prediger, der mit ihm redete und ein sehr guter Bibelstudierter war, sagte: „Ich will deine Frage beantworten, wenn du meine beantwortest. Denkst du, dass ein Mensch so gut sein könnte, dass er nicht lügen, stehlen oder irgend etwas Schlechtes tun könnte, sondern er wäre so gut, dass Gott ihn in den Himmel aufnehmen würde ohne das Blut von Christus?”
[aus Johannes 6:37]
Nein, natürlich nicht. Du könntest nicht zum Himmel gehen ohne das Blut des Herrn Jesus, ganz gleich wie gut du bist. Es ist nur selbstgemachte Gerechtigkeit. Und wir gehen nicht zum Himmel durch selbstgemachte Gerechtigkeit, ganz gleich wie gut du bist. Es ist völlig unmöglich für dich, durch deine Güte zum Himmel zu kommen. Es ist die Gnade Gottes, die dich auf Golgatha erkauft hat, und du bist Gottes Liebesgabe für Christus. Und wenn Gott Christus ein Geschenk gegeben hat, behält Christus Sein Geschenk. „Alle, die Mir gegeben sind, alle, die der Vater Mir gegeben hat, werden zu Mir kommen, und keiner von ihnen ist verloren. Ich werde sie auferwecken am letzten Tage.”
E-24 Nun, du bist vielleicht emotionell aufgebracht. Du hast vielleicht Öl durch deine Hände, oder sprichst mit Zungen oder tanzt im Geist oder trittst der Gemeinde bei oder irgend etwas von den Phantastereien des Tages, und du kannst verloren sein, sicherlich. Das stimmt. Aber wenn du Gottes Liebesgabe für Christus bist, bist du sicher.
[aus Johannes 7:16-20] [aus Epheser 2:8]
Nun, dein Leben wird beweisen, was du bist. „Durch ihre Früchte wird man es erkennen.” Wenn du versuchst, dich selbst lieblich und demütig handeln zu lassen und so weiter, dann bist du noch außerhalb des Königreichs. Dann ist es dein eigenes Werk. Und das ist, wo die Gemeinde, die Leute, die sogenannte Gemeinde, so kläglich versagt hat, weil es in ihrem eigenen persönlichen Werk ist, dass sie fühlen, sie verdienen die Güte und Gnade Gottes durch das, was sie tun und wie sie leben. Aber das hat gar nichts damit zu tun. Es ist ein Geschenk von Gott.
Dein eigenes Gewissen, dich von der Hölle wegzuhalten, wird es dich versuchen lassen, oder vielmehr, wenn du von der Hölle wegbleiben möchtest, wird es bewirken, dass du versuchst, gut zu leben und richtig zu sein. Ein guter Bürger wird das tun, dafür braucht man kein Christ zu sein.
E-25 Ich habe viele Menschen gesehen, die sogar den Namen des Herrn Jesus verleugnet haben, und feine Menschen waren; das heißt menschlich. Schau, wieviel Esau ein besserer Mensch war als Jakob. Aber er hatte keine Vorstellung zu erkennen, dass er sein Erstgeburtsrecht verkauft hatte. Weil er es verachtet hat, wurde er in den Augen Gottes verworfen; welcher weit mehr ein Gentleman war, und ein Nachbar und ein Mann der Arbeit, als Jakob es war. Jakob, sein Name ist Überlister. Weißt du, was ein Überlister ist? Ein Betrüger.
Also das... Doch Esau war ein Gentleman in jeder Hinsicht. Doch Jakob wurde wegen diesem Erstgeburtsrecht belohnt. Und ungeachtet dessen, was irgendeiner ihn hieß, wenn ich sagen würde, entschuldigt den Ausdruck, sie könnten ihn „heiliger Roller, ein Fanatiker” nennen, oder was sie auch möchten, doch er hatte Respekt vor diesem Erstgeburtsrecht. Das ist sein ganzes Motiv. Es machte nichts aus, was es ihn kostete, er wollte das Erstgeburtsrecht.
E-26 Nun, wenn die Gemeinde nur aus - wenn der Leib Christi - ist nur von Intellektuellen, Theologie, Geistes Konzeption gesteuert werden, dann sind wir ganz abhängig von der geistigen Erkenntnis des Menschen (wenn es das klar ist). Wenn die Gemeinde nur auf dem Intellektuellen ausruht, oder wie jener Mann die Gemeinde einrichtet und große Plätze baut, die Sitze mit Plüsch und die Tausende-Dollar-Pfeifenorgel, und wie er seine Botschaft in solch einer Weise predigen kann, dass die Leute in die Gemeinde hineinkommen und der Gemeinde beitreten; und die mehr Mitglieder im Buch, je mehr... desto größer ist es im Himmel.
Nun, ich möchte, dass ihr dieses mitbekommt, und laßt es nie fallen. Wenn wir nur die intellektuelle Auffassung von Menschen brauchen, brauchen wir nicht den Heiligen Geist. Wenn die Gemeinde durch den Intellekt geführt und bestimmt werden soll, das Bildungsprogramm, und auf dem Intellekt der Menschheit, brauchen wir nicht den Heiligen Geist. Und wenn sie durch den Heiligen Geist geführt werden soll, brauchen wir nicht das Intellektuelle. Entweder das eine oder das andere.
E-27 Nun, geistige Gefühlsbewegung, nun, wenn wir nur [meinen]: „Je gescheiter der Mann ist, je intellektueller er ist, je geschulter er ist, je bessere Grammatik er gebrauchen kann, desto besser ist dann die Gemeinde dran, desto besser sind die Leute dran.”
Wenn er das Programm vorlegen kann und sagen: „Wir werden jetzt eine große Kirche bauen. Wir werden ihr einen bestimmten Namen geben. Wir werden die Aufmerksamkeit der Leute anziehen, durch die ganze Stadt, wenn wir die Glocken jeden Sonntagmorgen läuten können, auf unserem Turm. Wir werden die Aufmerksamkeit der armen verlorenen Sünder aus der Gosse anziehen, wenn er sieht, dass wir bessere Kleider tragen; wenn er sieht, dass unsere Frauen ihr Haar zurechtmachen können, die armen Frauen sehen können, wie unsere Frauen ihr Haar machen können, welche schönen Hüte sie tragen. Und wenn wir dies den Leuten vorstellen, werden die Armen und Hungrigen dann in unsere Versammlungen kommen und werden danach verlangen, so zu sein wie diese Frauen sind. Und die Männer werden sehen, welche schönen Anzüge wir tragen und wie wir uns kleiden und wie... in welchen Autos wir fahren und was wir tun, und wie wir bei den gesellschaftlichen Kräften der Stadt stehen, bei den Kiwanis und anderen Klubs und den Dingen, denen man beitritt. Sie werden das sehen, und dann werden die Armen und Ungebildeten kommen und wünschen, ihre Kinder zu bringen und sie auszubilden, so dass sie ein Mitglied dieser großen Gesellschaft werden können, genannt die Gemeinde.”
[aus Johannes 12:32]
Nun, wenn das Gottes Programm ist, hätten sie recht. Aber Jesus kann nie so zitiert werden. Jesus sagte: „Wenn ich erhöht bin, werde ich alle Menschen zu Mir ziehen.”
E-28 Also durch das Bildungsprogramm der Welt, welches in Ordnung ist, es ist in Ordnung, wenn es Dieses nicht ausläßt. Aber der Mensch wird nicht zu Christus gezogen durch Intellektuelles, durch Theologie. Der Heilige Geist allein ist Gottes Anziehungskraft. Die Armen werden es nie empfangen und die Reichen können nicht, bis sie arm an den Dingen der Welt geworden sind.
[aus Matthäus 23:12 & Lukas 14:11, 18:14]
Christus, der reich war, wurde arm, damit wir durch Seine Armut reich sein mögen. „Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; und wer sich selbst demütigt, wird erhöht werden.” Sie haben die Sache auf den Kopf gestellt. Sie versuchen, Menschen in die Gemeinde zu bekommen durch intellektuelle Reden. Was wir brauchen, sind keine intellektuellen Reden. Sondern es ist die Taufe des Heiligen Geistes mit Kraft und Demonstrationen und Manifestationen des Geistes, was wir brauchen, um Menschen zur Gemeinde zu bringen. Es ist die ziehende Salbung des Heiligen Geistes.
E-29 [aus 1 Korinther 1:27-29] [aus Apostelgeschichte 4:13]
Schulen und Seminare sind wunderbar, ich habe nichts dagegen, aber das ist nicht Gottes Programm. Gott hat die Unwissenden und Ungebildeten erwählt, Menschen, die nicht gut sprechen konnten, Menschen, die nicht einmal ihren eigenen Namen lesen konnten. Wie die Bibel sagt: „Sie waren ungebildet und nicht gelernt.” Doch sie waren in einer weit besseren Schule gewesen. Denn als sie den Mann an der Pforte, die man die Schöne nennt, heilten, da nahmen sie das Wissen, dass sie mit Jesus gewesen waren. Das ist die Schule.
Und darin, weil sie der intellektuelle Typ von Gemeinden sind, den wir heute in Amerika und über die ganze Welt haben, wenn wir zu jener Art von Schule kommen, dann sieht der Christ, der Gläubige, das Gemeindeglied, wenn er seine Bibel liest, dass er versuchen muss, demütig zu handeln, er muss versuchen, so zu sein. Aber wenn er es so tut, macht er nur eine fleischliche Nachahmung. Laß das tief einziehen. Ein fleischlicher Vergleich! Er versucht, etwas zu tun, was eigentlich gar nicht in seinem Herzen ist. In seinem Herzen denkt er eine Sache, und er versucht, eine andere zu tun. Was in echter, aufrichtiger Sprache ihn zu einem Heuchler macht.
E-30 Jesus sagte: „Ihr Heuchler, wie könnt ihr Gutes sprechen? Denn aus der Fülle des Herzens spricht der Mund.” Wenn du nicht gemäß dem sprichst, was in deinem Herzen ist, [wenn] dein Herz eine Sache denkt und du sprichst etwas anderes, macht dich das zu einem Heuchler.
[aus Matthäus 12:38]
E-31 Gerade das Wort Pharisäer bedeutet „Schauspieler”. Sie stellten ihre Religion zur Schau, denn sie hatten ein steinernes Herz. Sie kamen und sagten: „Guter Meister, wir würden gern ein Zeichen von Dir sehen, das beweist, dass Du bist, was Du gesagt hast.”
E-32 [aus Matthäus 19:17 & Markus 10:18 & Lukas 18:19]
Er sagte: „Ihr nennt Mich gut, wo doch keiner gut ist als Gott?”
E-33 [aus Matthäus 16:4]
Er sagte: „Das schwache und das ehebrecherische Geschlecht sucht danach. Und es wird ihnen ein Zeichen gegeben werden: Wie Jona im Bauch des Wales war, drei Tage und Nächte, so wird der Sohn des Menschen im Herzen der Erde sein, drei Tage und Nächte.”
E-34 Nun, um dieses neue Programm versuchen zu bringen, diese neue Ordnung, die Gott mit der Gemeinde hat, die an Pfingsten vorgestellt wurde; [es war] kein intellektuelles [Programm], überhaupt nicht. Sondern einhundertundzwanzig Fischer, Zeltmacher und Hausfrauen gingen hinauf in den Obersaal und warteten, bis Gottes Prophezeiung erfüllt wurde, und sie empfingen die Taufe des Heiligen Geistes.
E-35 Die Intellektuellen! Die alte Dame, sie machen ihr eine Gesichtsverschönerung; [doch] sie ist immer noch dieselbe alte Frau. Der alte Mann, sie machen ihm eine Gesichtsverschönerung; [aber] er ist noch derselbe alte Mann. „Ich werde für mich an Neujahr eine neue Seite aufschlagen und das Leben neu beginnen. Ich werde meine Pfeife wegwerfen”, und sie am nächsten Tag wieder aufheben. Seht? Das bist nur du. Es ist nicht eine Gesichtsverschönerung, [sondern] es ist eine Geburt, die die Gemeinde braucht.
Nun, du kannst dieses in der alten Gemeinde nicht predigen. Sie würde es nicht aushalten. Jesus sagte das in Lukas, um das 5. Kapitel herum, über den Wein in einem Schlauch. Er sagte: „Man kann neuen Wein nicht in alte Flaschen1 abfüllen. Wenn du es tust, werden sie verderben.” Die englische Bibel übersetzt in Lukas 5,37-38 „Flaschen” anstatt „Schläuche”.
Das hat mich lange gewundert, das hat meine jungenhafte Gesinnung früher verwundert, wenn ich früher dachte: „Wie könnte die Flasche verderben?” Nun, was wir eine Flasche nennen, wenn sie alt ist, macht es nichts aus, weil sie aus Glas ist. Aber zu Jesu Zeit, von was Er gesprochen hat, war die Flasche, die sie damals verwendet haben, welche aus einer Tierhaut gemacht war. Und eine Tierhaut war gegerbt. Und wenn die Tierhaut alt war, nun, wenn sie neu und jung war, und gerade gegerbt worden ist, war sie dehnbar. Aber wenn sie alt wurde, wurde sie trocken.
Nun, viele Leute wissen, wie eine Haut ist, wenn sie trocken wird. Sie wird alt und trocken und ist ganz zusammengeschrumpft und wirklich hart. Nun, wenn du darin neuen Wein hineintust, hat es kein Leben in sich; es wird platzen.
E-36 [aus Apostelgeschicte 1:4]
Jesus sagte: „Hört auf mit Predigen. Geht nicht weiter. Macht nichts darüber hinaus. Sondern wartet in der Stadt Jerusalem, bis, bis ihr bekleidet werdet mit Kraft aus der Höhe.”
[aus Markus 16:15-18]
Nicht: „Bis ihr euer Diplom oder euren Doktor der Theologie erhalten werdet, oder was es auch sein mag, bis ihr ein Doktor der Psychologie geworden seid.” Nicht: „Und werde ein intellektueller Lehrer, oder warte, bis du dein Diplom bekommst.” Nicht: „Warte, bis dir ein akademischer Grad gegeben wird.” Sondern: „Bis ihr bekleidet werdet mit Kraft aus der Höhe”, nicht aus der Schule, sondern „aus der Höhe. Dann werdet ihr Meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem, Judäa, Samaria als auch bis an das Ende der Welt.” Sein letzter Auftrag war: „In alle Welt; predigt das Evangelium jeder Kreatur. Wer glaubt und getauft ist, wird errettet werden, und wer nicht glaubt, wird verdammt werden. Und”, Verbindungswort, „diese Zeichen werden denen folgen, die glauben: In Meinem Namen werden sie Teufel austreiben; und sie werden in neuen Zungen reden, oder wenn sie etwas Tödliches trinken oder eine Schlange aufheben, wird es ihnen nicht schaden; und wenn sie den Kranken ihre Hände auflegen, werden sie sich wohl befinden.”
Genauso solchermaßen sollte das Zeichen des Gläubigen sein, an Stelle des Gebildeten und Intellektuellen, denn das Intellektuelle kann das nicht hervorbringen.
[aus Hesekiel 36:26]
E-37 [aus Hesekiel 36:26]
Nun finden wir
also heraus... Er
war dabei, eine
neue Gemeinde zu machen. Er wollte nicht... Du kannst nicht
die alte Gemeinde aufpolieren. Wenn du ihr nur eine Gesichtsverschönerung
gibst, wird es nichts Gutes bewirken. Es ist ein neues Herz. „Ich werde das
alte steinerne Herz wegnehmen.“ Nicht: „Du wirst es wegwerfen.”
Sondern: „Ich werde es wegnehmen.” Siehst du den Unterschied? Es ist ein
Gnadenakt.
„Ich werde.” Und ihr Leute, Baptisten, und ihr Presbyterianer, die ihr
ewige Sicherheit predigt und wie die Welt handelt; ihr solltet euch schämen!
Was predigt ihr? Bestimmt.
E-38 „Ich werde das alte steinerne Herz herausnehmen und ein fleischernes Herz hineinlegen.” Nun gebt acht. Er sagte, Er würde das tun. [Aber] du kannst das nicht tun, nicht davon reden, in der alten intellektuellen Gemeinde.
Und deshalb ist Amerika in dem Zustand, in dem es heute ist, weil es abgestumpft worden ist mit den alten intellektuellen Ideen. Das ist der Grund, warum es [so] weitergehen muss, und jede Person muss Papiere unterschreiben und so weiter, für ihre kleine kommende Hollywood-Erweckung. Und alle von ihnen kommen heraus wie glanzvolle, flotte Mädchen und Jungens und führen ein kleines Programm auf. Und wenn sie weggehen, wenn sie [einmal] zurückkehren, finden sie heraus, dass ungefähr neunzig Prozent, die Christus [damals] als Erretter angenommen haben, nicht mehr da sind. Was ist los? Es war keine Erweckung. Es war eine intellektuelle Täuschung. Das stimmt.
E-39 Es hat nur etwas präsentiert, wie die amerikanischen Leute närrisch und ihre Hände geklatscht haben, und ein Hollywood... ein Fernsehbeitrag. Wir haben es in ein Fernsehen umgewandelt. Das Kanzel ist zu einer Hollywood-Modekiste gebracht worden. Wo doch der altmodische Evangeliumsprediger gewöhnt war, Zisternenwasser zu trinken und die ganze Nacht bei Lampenlicht zu predigen; es hat sich geändert. Doch wir haben es geändert, und deshalb haben wir die intellektuellen Gruppen.
Und wie kann man je, an einem Ort, wo in jedes Haus „Wer liebt Lucy” über Sender und ins Fernsehen übertragen wird und all diese anderen ungöttlichen Programme und derartiges, wie können wir je dieses neue Evangelium in der Weise präsentieren, wie Christus uns gesagt hat zu tun, in derartigen [Umständen]? Wenn die Gesinnung immer noch fleischlich bleibt, wird sie durch Phantastereien und Fanatismus laufen. Sie wird das Wort Gottes übergehen und weglaufen hinein in Tropfen von Öl und alles andere. Nun, wie kannst du es stoppen? Die Bibel sagt, dass es so wäre, dass man es nicht stoppen kann. Stimmt. Gott sagte, dass es so wäre. Wo gehen wir jetzt hin?
E-40 Die Intellektuellen! Die alte Dame, sie machen ihr eine
Gesichtsverschönerung; [doch] sie ist immer noch dieselbe alte Frau. Der alte
Mann, sie machen
ihm eine Gesichtsverschönerung; [aber]
er ist noch derselbe
alte Mann. „Ich
werde für mich
an Neujahr eine
neue Seite aufschlagen und das
Leben neu beginnen. Ich werde meine Pfeife wegwerfen“, und sie am nächsten
Tag wieder aufheben. Seht? Das bist nur du. Es ist nicht eine
Gesichtsverschönerung, [sondern] es ist eine Geburt, die die Gemeinde braucht.
E-41 Nun, du kannst dieses in der alten Gemeinde nicht predigen. Sie würde es
nicht aushalten. Jesus sagte das in Lukas, um das 5. Kapitel herum, über den
Wein in
einem Schlauch. Er sagte:
„Man kann neuen
Wein nicht in
alte Flaschen1 abfüllen. Wenn du es tust, werden sie verderben.“ Die
englische Bibel übersetzt in Lukas 5,37-38 „Flaschen” anstatt „Schläuche”.#82 Das hat mich
lange gewundert, das
hat meine jungenhafte
Gesinnung früher verwundert, wenn ich früher dachte: „Wie könnte die
Flasche verderben?“ Nun, was wir eine Flasche nennen, wenn sie alt ist,
macht es nichts aus, weil sie aus Glas ist. Aber zu Jesu Zeit, von was Er
gesprochen hat, war die Flasche, die sie damals verwendet haben, welche aus
einer Tierhaut gemacht war. Und eine Tierhaut war gegerbt. Und wenn die
Tierhaut alt war, nun, wenn sie neu und jung war, und gerade gegerbt worden
ist, war sie dehnbar. Aber wenn sie alt wurde, wurde sie trocken.
Nun, viele Leute wissen, wie eine Haut ist, wenn sie trocken wird. Sie wird
alt und trocken und ist ganz zusammengeschrumpft und wirklich hart. Nun, wenn
du darin neuen Wein hineintust, hat es kein Leben in sich; es wird platzen.
E-42 Es ist gerade wie versuchen, die Taufe des Heiligen Geistes zu predigen, in der wirklich echten Kraft der Auferstehung, es versuchen, das vor die Menschen zu stellen. Wenn du es tust, was geschieht, wenn du es hineintust? Der neue Wein hat Leben, und der neue Wein gärt noch. Oh, ich hoffe, ihr seht es.
E-43 Das neue Leben ist am Gären. Der neue Wein gärt noch. Und wenn er in einem neuen dehnbaren Schlauch, wo das Öl des Tieres immer noch in der Haut ist, wenn der neue Wein anfängt hinauszutreiben, wird die Haut sich dehnen. In anderen [Worten], wenn die Bibel sagt: „Jesus Christus ist derselbe, gestern, heute und für immer”, die neue Haut wird sagen: „Amen” - stretch raus damit.
E-44 Und wenn der neue Wein sagt, „dass die Taufe des Heiligen Geistes [ist]: „Ich bin das Leben Gottes, das in dir wirkt”
Der neue Haut sagen: „Amen”, stretch raus damit.
Wenn der neue Wein sagt, dass „der Heilige Geist genügend für unsere Heilung heute ist”, wird der neue Wein sich selbst ausdehnen, der Wein, der das Wort ist. Und wenn es das sagt, dann wird der neue Schlauch sagen: „Amen”, stretch raus damit.
Doch was wird der alte Schlauch tun? „Die Tage der Wunder sind vorbei und vergangen.”
[aus Lukas 5:37 & Matthäus 7:6]
Was tun wir dann? Was führen wir aus? Wir sind... Er sagte: „Der alte Schlauch wird verderben, und der Wein wird mit ihm verderben.” Und es ist fast wie das Werfen eurer Perlen vor die Säue. Sie drehen sich um und zertrampeln [es] unter den Füßen. Siehst du es?
E-45 [aus Jesaja 55:11]
Nun, Christus salbt nicht Prediger, das Evangelium zu predigen, nur um es leer zu Ihm zurück kommen zu lassen. Sondern Er erwartet von dir, das Wort zu empfangen. Und wenn das Wort zu empfangen ist, sei bereit. Nimm diese alte Kuhhaut, in der du dort gelebt hast, diesen alten formellen Zustand, und tausche sie aus gegen eine Schafhaut, die dehnbar ist gegenüber dem Wort Gottes. Und zu allem, was die Bibel sagt, wirst du „Amen” sagen.
Doch es muss aus der Bibel kommen. Denn der neue Wein vergärt nur Wein. Es bestätigt nur die Elemente, die darin sind. Die Hefe bringt nur den Alkoholgehalt hervor, so dass sich Druck entwickelt, wenn die Hefe diese kleinen Blasen platzen [läßt], um ihn vollkommener zu machen; um ihm den besseren Geschmack zu geben, um ihm den besseren Gehalt zu geben, um ihn stärker zu machen, ihn so zu machen, damit er nicht schlecht werden kann. Amen.
E-46 Und wenn der Sauerteig des menschlichen Elements, der in den neuen Wein hineingekauft wurde, der danach sucht, die Blasen platzen zu lassen, um seine Stärke des Alkohols auszubreiten; es beseitigt so all die weltlichen Elemente aus der Gemeinde, und macht die Gemeinde haltbar. Traubensaft wird in vierundzwanzig Stunden sauer werden, aber Wein wird nie sauer werden, weil der Lebenskeim in dem Wein ist, der gärt und drängt und sterilisiert. Und je älter er wird, desto besser wird er. So viel dazu. Der neue Wein, er kann nur in neue pfingstliche Flaschen gefüllt werden.
[aus Apostelgeschichte 2:16]
Gott hatte einhundertundzwanzig davon im Obersaal versammelt; nachdem Er [sie] durch Sein Wort geölt und weich gemacht und erneuert hatte, und all das alte Orthodoxe aus ihnen herausbekommen hatte, des alten Systems. Und Gott hatte einhundertundzwanzig Flaschen im Obersaal liegen, mit ihrem Hals nach oben [gestreckt] und oben einen Trichter. Und als der Heilige Geist anfing zu regnen, wurden diese Flaschen so lebendig, bis sie begannen, nach draußen zu laufen und das Evangelium zu predigen, von Ort zu Ort zu springen. Und einer sprang auf einen [Baum-] Stumpf und sagte: „Dies ist das.”
[aus Apostelgeschichte 2:16-17]
Gerade zurück mit dem Wort. „Dies ist das, was durch den Propheten Joel gesagt ist: 'Es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, dass ich von Meinem Geist ausgießen werde, Meinen neuen Wein, in Meine neue Flasche.'”
E-47 [aus Apostelgeschichte 3:6-8]
Welch eine Erweckung sie hatten! Das ist Gottes Ordnung. Hier kommen ein paar von den Flaschen vorbei, nahe am Platzen, und dort lag ein leidender Mann. Und als dieser leidende Mann die Hand eines von diesen anrührte, da verließ ihn sein Leiden. Und er bekam etwas davon und fing an, zu springen und Gott zu preisen, und lief in den Tempel und rief und verherrlichte Gott.
Das ist Gottes Ordnung; nicht eine große Schule mit einem akademischen Grad, sondern ein lebendiges, handelndes Erlebnis des Heiligen Geistes; nicht Fanatismus, sondern der wirkliche, echte Heilige Geist in Aktion gesetzt. Mein Gebet ist, dass du es siehst.
E-48 [aus Hesekiel 36:26]
Nun beachtet die Ordnung der Schrift. Sie ist vollkommen. Gott sagte: „Zuerst werde Ich das alte steinerne Herz wegnehmen; du kannst nichts empfangen. Dann”, sagte Er, „werde Ich euch einen neuen Geist geben.”
Nun, das ist nicht der Heilige Geist. Und da ist es, wo der Fehler gemacht worden ist. Viele Leute kommen zum Altar, um zu beten, und sie fallen dort nieder, um zu beten, und während sie beten, fühlen sie sich ein wenig besser. Sie stehen vielleicht auf und gehen weiter und springen herum eine kleine Weile, und nach einer Weile findest du sie nur noch hüpfen, hüpfen, hüpfen und bumm... wieder das alte.
Sie haben nie den Heiligen Geist empfangen. Es macht nichts aus, wieviel sie gesprungen sind oder wieviel sie geschrien haben oder wieviel sie... Öl aus ihren Händen gelaufen ist oder sie blutige Gesichter gehabt haben oder wieviel sie in Zungen gesprochen haben oder wieviel sie laut gerufen haben oder was sie [auch] taten. Das hat überhaupt nichts damit zu tun. Das war nur menschliche Gefühlsbewegung. Sie haben einen neuen Geist bekommen, und sie freuen sich darin.
Ich werde jetzt etwas sagen, und ich möchte, dass es tief einsinkt, und möge Gott helfen. Es gibt die emotionelle Seite der sogenannten Heilig-Geist- Gemeinde heute. Sie bauen eine Menge von Fanatismus auf und laufen weg dort hinaus, weil sie das Wort mißachten. Sie gehen nur zusammen: „Oh, wir hatten eine großartige Versammlung! Halleluja! Halleluja! Halleluja!”
E-49 [aus Hesekiel 36:26]
Nun, wenn du das tust, und nicht die Frucht des Geistes trägst, dann... Du bist in dem neuen Geist. Du hast das früher nicht getan, das stimmt, doch Gott musste dir einen neuen Geist [dafür] geben. Nun, den Geist, den du hattest, du konntest ja nicht einmal mit dir selbst zurechtkommen, wie willst du dann mit Gott zurechtkommen?
[aus Hesekiel 36:26]
Deshalb musste Gott dir ein neues Herz geben, nicht ein zusammengeflicktes. Ein neues Herz; das ist dein Intellekt, mit dem du denkst, eine neue Denkweise. Dann wenn Er dir eine neue Denkweise gegeben hat: „Ja, das stimmt. Die Bibel sieht vernünftig aus. Ich habe das früher nicht geglaubt. Ich glaube es jetzt.” Nun, da ist deine große Erweckung. Seht?
E-50 Sie sagen: „Ja, sicher, ich möchte nicht in die Hölle gehen. Ich möchte Christus annehmen.” Das ist in Ordnung. Das ist gut. Das ist [aber] nur dein erster Schritt.
E-51 Dann sagte Er danach: „Dann werde Ich euch einen neuen Geist geben. ”Was ist das? Ein neues Verlangen. „Ich möchte das Richtige tun.”
„Nun, ich weiß, dass ich ein Christ bin. Ich sollte... Ich werde noch eine rauchen, und dann werde ich es wegwerfen.” Seht? „Und i-ich werde mal sehen. I-ich werde mal heute Abend zu Hause bleiben, weißt du. Ich werde mal...” Alle diese kleinen „Mals”, das ist es genau. Eva stoppte nur mal für einen Moment. Das ist alles, was sie tun musste.
E-52 [aus Hesekiel 36:26-27]
Doch nun, das ist der neue Geist. Dann beachtet die Ordnung der Schrift. Nachdem Er ein neues Herz gegeben hat, und einen neuen Geist, sagte Er: „Dann werde Ich Meinen Geist hineinlegen.” Was nun? Das ist, was die Schrift hier sagt. Das ist die Ordnung, die mathematische und zahlenmäßige Ordnung der Schrift: „Ein neues Herz; ein neuer Geist; und dann Meinen Geist.”Dann Gottes Heiligen Geist...
E-53 Gottes neues Herz, das Er in dich hineinlegt, sitzt gerade in der Mitte von dir. Das ist dein Antrieb, wo deine Gefühlsbewegungen herausgehen. Und der neue Geist sitzt gerade in der Mitte des neuen Herzens. Und Gottes Geist, der Heilige Geist, sitzt gerade in der Mitte deines neuen Geistes. Und dort kontrolliert Er deine Gefühlsbewegung.
Es ist genau wie die Antriebsfeder in einer berühmten Armbanduhr, und sie zieht sich selbst auf. Du musst sie nicht jeden Tag aufziehen. Gott hat sie einmal aufgezogen, ein für alle mal. Und sie befindet sich gerade in der Mitte deines Lebens, deines neuen Lebens. Und während die Antriebsfeder, wenn sie sich entspannt und die Uhr gehen läßt, steuert sie jedes kleine Teilchen jener Uhr genau in der Zeit.
E-54 Und wenn der Heilige Geist... Nicht der neue akademische Grad, nicht die neue Gemeinde, nicht der neue Gedanke, nicht die neue Gefühlsbewegung, nicht das neue Öl, nicht der neue Tanz, nicht die neue Lippe, nicht die neue Zunge, nicht das neue dies, nicht das neue jenes! Doch wenn Gott Seinen Geist in die Mitte deines neuen Geistes legt, dann musst du nicht mehr sanftmütig handeln, dann musst du nicht mehr handeln wie ein Christ. Es kontrolliert alles, was in dir ist. Es macht dich anständig, bewirkt, dass die Gemeinde sich ordentlich benimmt, dass die Gaben vollkommen wirken. Und wenn du von einem Ort, wo du denkst, dass du sein solltest, genommen werden musst, und woanders hingestellt wirst; Es kontrolliert dich. Du läßt dich nicht fallen: „Ich werde [dahin] nie mehr zurückkommen.” Nein, nein. Das zeigt [nur], dass die Antriebsfeder nicht da drin ist.
E-55 Wenn du wegen jeder kleinen Sache, die geschieht, gleich in die Luft gehst, vergiftet es die Wesensart. Und wenn der Pastor einmal etwas trifft, was in dem Wort ist, und du [sagst]: „Phff, das glaube ich nicht.” Schau an, alte Kuhhaut! Paß nur auf. Die neue Antriebsfeder ist noch nicht richtig dort eingesetzt worden. Doch sie kontrolliert. Sie bringt dich dahin zu glauben. Sie bringt dich dahin, dass du in solch einer Weise handelst, bis du salzig wirst. Und die ganze Welt dürstet danach, so zu sein wie du. Das ist der Heilige Geist, der in der Mitte deines Geistes sitzt. Es ist die Antriebsfeder. Dann ist es, dass das Joch, mit dem du verbunden bist...
„Oh, ich will mal nicht zur Gemeinde gehen heute Abend. Ich will nicht. Und dieser Prediger, wenn er nicht so langatmig wäre, könnte ich ihm ja ein paar Minuten zuhören. Aber ich sag' dir was: Das letzte Mal, als ich ging, als ich zur Kartenparty hinunterging, sagte Susie zu mir: 'Meinst du, mir diese Unverfrorenheit sagen [zu müssen], dass du dich selbst so herabläßt, deine Haare herunterzulassen? Du meinst, mir sagen [zu müssen], dass du diese Shorts nicht mehr anziehen wirst, Lydia?'” Nun, seht ihr, man kann daraus erkennen, dass wenn du nur einen neuen Geist bekommen hast, wird es dich umbringen. Das stimmt.
E-56 Aber wenn du Seinen Geist bekommen hast, macht Er, dass jede Gefühlsbewegung gerade richtig mit dem Wort Gottes tickt. Es wird richtig mit dem Wort ticken. Du sagst: „Also gut, Susie, einen Moment. Die Bibel sagt: 'Es ist ein Greuel vor Ihm, das zu tun. Und die Liebe Christi ist in mein Herz hineingekommen, und ich liebe Ihn zu sehr, als dass ich es tun würde. Sieh, ich liebe Ihn.'”
„John, meinst du, mir sagen [zu müssen], dass du mit diesem Haufen von Fanatikern verkehrt hast? Und du willst keine Zigarre nehmen, weil da ein neuer Junge in meinem Haus geboren wäre?”
„Aber siehst du, John, es heißt, dass wir... Der Heilige Geist in meinem Herzen sagt mir, dass wir uns von allem Schmutz der Welt enthalten sollten.” Seht?
Nicht: „John! Halleluja, John! Ehre sei Gott, John! Preis dem Herrn! Schau, das Öl auf meiner Hand! Ehre sei Gott! John, ich kann in Zungen sprechen, Halleluja!
E-57 Ich werde...“
Nein, nein. So wird sich der Heilige Geist nicht benehmen. Nein, nein. Sie tickt sich hin zum Anstand. Als Paulus vor Agrippa stand und das Wort brachte, sagte er: „O Agrippa...”
Und Agrippa sagte: „Paulus, du überredest mich beinahe, ein Christ zu werden.”
Er sagte: „Agrippa, ist es dir fremd, der du ein Jude bist, dass die Bibel schon von Jehova gesprochen und erzählt hat? Ist es dir etwas Fremdartiges, dass Gott die Toten auferwecken würde?”
Nicht: „Agrippa! Halleluja! Ehre sei Gott, Agrippa! Halleluja!” Nein, das wäre verrückt.
[aus Matthäus 10:19-20]
Sondern: „Agrippa, die Schrift sagt...” Seht ihr, wohin euch die Antriebsfeder ticken läßt? Gerade zurück [zum Wort]. Du brauchst dir keine Sorgen darum zu machen. Es ist alles in Gottes Programm. Es tickt dich gerade zurück. „Macht euch keine Gedanken, was ihr sagen sollt”, sagte Jesus. „Es bist nicht du, der redet. Es ist dein Vater, der in dir wohnt. Er übernimmt das Reden.”
E-58 [aus Apostelgeschichte 26:8]
„Agrippa, du, der du ein Jude bist und all die Gesetze im Alten Testament kennst, ist es dir etwas Fremdartiges, Agrippa, dass Gott die Toten auferwecken sollte?”
[aus Apostelgeschichte 26:24]
Agrippa sagte: „Paulus, zu viel Gelehrsamkeit bringt dich zum Wahnsinn.”
[aus Apostelgeschichte 26:25]
Er sagte: „Ich bin nicht wahnsinnig, Agrippa, sondern ich bin nur hier, um dir zu sagen, was Gott in dem Wort getan hat.” Seht?
„Oh, du bist ein heiliger Roller geworden, Paulus.”
„Nein, Agrippa. Ich sage nur, was Gott hier in der Schrift sagte, dass Er Seinen Sohn, Christus Jesus, auferwecken würde am letzten Tage. Und nun, Agrippa, wäre es dir etwas Fremdartiges, dass Jehova Gott, der das Rote Meer auftat, der die Wunder dieses Tages brachte, dass Er nicht auch heute Wunder vollbringen würde?”
[aus Apostelgeschichte 26:28]
Er sagte: „Paulus, du überredest mich beinahe, ein Christ zu werden.”
[aus Apostelgeschichte 26:29]
Paulus sagte: „Ich wünschte, du wärest, wie auch ich bin, ausgenommen diese Fesseln, die ich hier an meinen Händen und Füßen trage.”
Dort in der Mitte des neuen Geistes im neuen Herzen ist es, wo die Feder bewirkt, dass jede Gefühlsbewegung sich selbst kontrolliert. Seht ihr, was ich meine? Da habt ihr es.
E-59 Dann ist es, wo du deinen Kopf aus dem Joch der Welt herausziehst. [Du] sagst: „Ich gehe hinüber und trete [dieser Gruppe] bei, aber ich sage dir...”, und steckst deinen Kopf in das Joch mit Christus? Du sagst, dass du mit Ihm vereint bist?
Und dann fängst du an mit: „Oh, es scheuert meine Schultern wund. Es schadet meinem gesellschaftlichen Ansehen. Die Leute, mit denen ich einmal zusammen war, gehen an mir vorbei und sagen: 'Ja, da ist sie! Sie ist ein heiliger Roller!' - 'Da läuft er! Sieh doch, John kommt nicht mehr in die Spielhalle.'
Oh, es erniedrigt mich so, Bruder Branham.“
Nein. Du hast nicht die rechte Sache bekommen. Wenn jene Antriebsfeder die Mitte ist, und es richtig wegklickt, dann ist das Joch mit Federn gesäumt.
Oh! Ganz gleich, was die Welt dich heißt, es macht keinen...
E-60 „Oh, ich bin zurückgefallen, weil, sage ich dir, ich es einfach nicht ertragen konnte, wie sie mich dies, das und jenes geheißen haben.”
Nun, du hast nie die Antriebsfeder... Seinen Geist in die Mitte deines Geistes bekommen. Sieh, du hattest eine falsche Nachahmung. Du, du hast geweint. Du hattest eine falsche Vorstellung. Seht? Du hast nur die gefühlsmäßige Seite angenommen und hast nie die richtige Seite gehabt. Du hast nur die Uhr ticken gehört und den Lärm mitbekommen und hast mitgemacht, und auch angefangen zu ticken. Aber wenn die Antriebsfeder das Ticken übernimmt, wenn sie jede Gefühlsbewegung kontrolliert, dann wird das Joch leicht.
Sie können sagen: „Weißt du was? Da geht sie. Sie war früher eine Puppe. Doch schau sie jetzt an, ihre Haare hängen glatt zurück, ihr Make-up ist weg. [Jetzt] hat sie diese unauffällig aussehenden [Kleider] an.” Ich meine nicht, sie sollte wie etwas aus der Arche sein; aber ich meine... Ich meine dies, dass du dich anständig anziehen solltest. „Ja aber, sie war früher das süßeste kleine Ding. Wir haben sie draußen im Hof liegen sehen, mit ihren Shorts an, wie sie ein Sonnenbad nahm, aber sie tut es nicht mehr.” Etwas ist geschehen.
Die Antriebsfeder ist an den Platz gekommen, wo sie sein sollte. Das stimmt.
E-61 „Oh, er ist früher [immer] heruntergekommen. Er war ein Poker-Hai. Er konnte Karten spielen, [der hatte] ein Händchen dafür. Und er konnte von hier nur so abkassieren und so weiter. Er war ein... Aber er tut es nicht mehr.” Die Antriebsfeder! „Oh, er ist [jetzt] ein heiliger Roller.” Doch das Joch ist leicht.
Weißt du, was du damit tust? Du trägst es einfach gern. Es ist gerade wie bei Simson, als er das bronzene Tor von Gaza nahm. Das große Bronzetor, er hob es einfach auf seine Schultern und trug es weg. Das stimmt.
Und wenn das Joch mit der Freude und Frieden und Lieblichkeit von Christus in deinem Herzen verbunden ist, dann hebst du einfach all die Lasten, die die Welt auf dich wirft, auf und trägst sie zu einem gewissen Hügel, genannt Golgatha, und dort kniest du nieder und betest für denjenigen, der dich verfolgt hat. Nicht Feuerregen vom Himmel und die Gemeinde auseinanderreißen, sondern du bringst Frieden zu ihnen. „Gott, sei ihnen gnädig.”
E-62 Nun, die Bibel sagt, „dass wenn der unreine Geist aus einem Menschen ausgefahren ist, durchwandert er neue Orte und kehrt zurück.” Und wenn der Teufel, der dich einst auf die Straße hinuntergebracht hat, und wenn er zurückkommt und seine alte Behausung verändert vorfindet; meine Zeit, Gott sandte Seinen großen Bulldozer herab. Weißt du, was Er getan hat? Er hat die Erde umgegraben. Er hat alles umgedreht. Er hat einfach einen anderen Anblick daraus gemacht. Und wenn der Teufel zu seinem alten Blechdosen- Gang zurückkehrt, wo er früher überall Bierdosen herumliegen hatte, alles mögliche, und Karten auf dem Tisch und Zigaretten überall im Haus liegen und Liebesgeschichten und Magazine. Er kommt zurück und findet ihn gekehrt und geschmückt. Halleluja!
Gott sandte Seinen Bulldozer herab und hat es alles weggewaschen. Hier ist Sein Bulldozer, Bruder. Vergleiche dich damit. Er kehrt alles heraus, planiert es alles zusammen, und Er fängt an, einen Garten zu pflanzen. Und er findet dort, wie ein großes, neues modernes Haus dort gebaut ist. Amen.
E-63 Der Heilige Geist ist eingezogen. Und der Heilige Geist hat den Platz der Bierdosen eingenommen. Die Bibel hat den Platz der modernen Literatur eingenommen. Der Geist Gottes hat den Platz von moderner Theologie eingenommen. Die Gebetsversammlung ist ins Haus zurückgekehrt, als der Heilige Geist hereinkam. All die anderen Dinge sind herausgegangen.
Und höre, Freund. Am Anfang, die Bibel sagt... Schaut. Ich möchte euch vorstellen... All unser Intellektuelles und all unsere menschengemachten Glaubensbekenntnisse... Indem ich schließe, möchte ich euch in etwas einführen.
Am Anfang, als diese Welt dort lag, leer, war sie nichts als ein großer Ball von Wasser, worauf die großen Eisgletscher [sich ausbreiteten]. Und von der Hitze der Sonne, als das Flimmern von der Erde so ausging und sich in den Weltraum hineinbewegte, bis zu Millionen [Grad] unter Null; es bildete sich Feuchtigkeit. Hitze und Kälte zusammen schaffen Feuchtigkeit. Man kann es an den Fenstern sehen, und so weiter, von dem Haus, hier drinnen und draußen.
E-64 Und als die Erde herausgewirbelt wurde, aus welcher Umlaufbahn sie auch kam, wo von der Sonne behauptet wird, dass sie die Mutter aller sei, und diese Flugkörper, die herausflogen. Als sie von dort ging, fror sie zu einem großen festen [Körper]. Dann als sie anfing, sich hineinzubewegen, und Gott einen Gedanken faßte... Hört jetzt gut zu. Als Er anfing, sie hineinzubewegen, nahe zur Sonne, begann sie aufzutauen. Dann beauftragte Gott den Heiligen Geist... Die erste Person, die vorgestellt wird, ist Gott. Gott! „Am Anfang war Gott”, in 1. Mose.
Und dann der nächste, der vorgestellt wird, ist der Heilige Geist, oder der Logos, der von Gott ausging. Dennoch war es Gott in der Gesamtheit, der in eine Person ausging. Und die Bibel sagt: „Er fing an, über der Erde zu brüten.” Brüten heißt 'zu lieben', gurren wie eine Taube. Er fing an, über der Erde zu brüten. Was geschah? [Du] sterbliches Wesen, Mitbürger, Männer und Frauen, Menschen, wie ich es bin heute morgen; menschliche Wesen, die eine Seele haben, eine unsterbliche Seele in dir, wer seid ihr? Woher seid ihr gekommen und wohin geht ihr? Denkt jetzt einmal eine Minute.
E-65 Vor einiger Zeit Abends, als mein... Ihr habt es in der Zeitung sehen [können]; einer meiner Vettern, der ein Drogist war, oder ein Arzt, in Louisville. Als er hinunterging zu seiner Arbeit und heimkam und legte sich nieder [bis] zu seinem Abendessen. Und er bat seine Frau, ihm eine Orange zu bringen, erstarrte und starb an einem Herzanfall - Raymond Branham.
Und sein Bruder Georgie - beide meine eigenen Bluts-Vettern; die Kinder des Bruders von meinem Vater - ging, um seinen Bruder zu besuchen. Und auf seinem Weg zurück, fünf Minuten, nachdem er seinen Bruder verlassen hatte, bemerkte man, wie das Auto Schlangenlinien fuhr und langsamer wurde, und sie sahen einen Mann über seinen Sitz gesunken. Und er starb an einem Herzanfall.
Und ich ging am anderen Abend in das Trauerhaus, und ich schaute zu Bruder Doc dort, und wir gingen hinein. Und ich schaute über die Zimmer, auf die [an ihn erinnernden] Zeichen und die Blumen, die an den Wänden und umher hingen. Und ich schaute herab und Erinnerungen kamen in meine Gesinnung, als ein kleiner Junge, wo ich mit diesen Jungen gespielt habe, als ich noch ein ganz kleiner Junge war.
E-66 Und ich dachte, dort sind die Leute, da sind viele Leute im Haus, und in der ganzen Straße kann man nicht einmal sein Auto parken, weil Freunde und Verwandte gekommen sind. Und ich ging hinein, und da fiel mir meine Kusine Agnes um den Hals und fing an zu schreien. Und als ich von ihr loskam, um sie zu trösten, kam hier Dorothy, das Kind, und sie fing an, mich zu umarmen und zu schreien und sagte: „Billy, was sollen wir tun?”
Und als ich sagte: „Wo ist Tante Lizzie?”
Sie sagten: „Sie hatte einen Herzanfall, ganz schlimm, und kann jeden Moment sterben”, die Mutter.
So dachte ich: „Was geschieht mit dieser großen Branham-Generation?” Ich dachte das gleiche, als ich meinen Papa sah, als ich ihn in meinen Armen hielt, und seine lockigen Haare fielen über meinen Arm, und ich sah ihn dort, wie er mich anschaute und lächelte, als ich für ihn betete, und er ging aus, Gott zu begegnen.
E-67 Ich dachte das gleiche ein paar Tage davor, als Doc, mein Bruder dort, seinen eigenen Bruder aufhob, die Kehle durchgeschnitten, wo ein betrunkener Kerl auf einen Pfosten fuhr und das Auto zerstörte und ihn tötete. Und er starb in meines Bruders Armen. Und man sah meinen Papa die Straße herabkommen mit Frau Kelly... [bei] Herrn Kellys Haus dort drüben weinte er, mit seinem alten schwarzen Hut in seiner Hand.
Ein paar Tage später hielt ich ihn in meinen Armen, als er am Sterben war. Ich stand dort und schaute den alten Schaukelstuhl an, ohne jemand darin [sitzen], wie er anfing, vor und zurück zu schaukeln, als Ruth, meine Schwägerin, ging, Gott zu begegnen. Und ich sagte [zu ihr]: „Liebes, soll ich das Bild von Jesus hier drüben aufhängen?”
Sie sagte: „Billy, nein. Er ist vor mir allezeit.”
E-68 Dann als ich an der Seite meiner Frau Hope stand, der Mutter von meinem Jungen Billy und meines kleinen Mädchens Sharon. Und sah sie meine Hände halten, während ihre dunklen Augen mich anschauten, und von dem Ort sprechen, von dem sie gerade zurückgekehrt war, und [wohin] sie verlangte, zurückzugehen, und sie sagte mir: „Versäume nie, dieses Evangelium zu predigen, Billy. Du verstehst nicht, was für eine Freude es ist, so zu gehen.”
Und ein paar Stunden danach, als ich meine Hände auf den Kopf meines kleinen, sterbenden Babys dort legte, und ich legte es in die Arme der Mutter, als ich sagte: „O Gott, ich weiß, dass Du den Saft in den Bäumen bildest, im Frühjahr, und die Knospe und die Frucht hervorbringst, und sie versteckst im Boden, während Winter ist. Du musst Gott sein. Und ich glaube mit meinem ganzen Herzen, dass dieser phänomenale Junge, der in Galiläa vor zweitausend Jahren geboren wurde, als Er umherwanderte, gemäß der Schrift, für mich war Er der verheißene Messias. Ganz gleich, was sie sagen, ich glaube es.
E-69 Und ich weiß, dass dort Etwas in mir ist, das mir Dinge zeigt, die kommen werden; dass ein übernatürliches Wesen erscheint und ich Dinge sehe, bevor sie kommen. Und Er warnt mich vor solchen. Aber hier bin ich, ohne Warnung dieser Sache hier gegenübergestellt. Dort liegt die Mutter, tot. Und dort ist Papa, liegt dort draußen. Und nun wirst du mein kleines Baby aus meinen Armen nehmen, Gott? Wirst du das tun, meinen kleinen Liebling nehmen?“
Und das schwarze Tuch fing an, sich vor mir zu entfalten. Ich wußte, dass Er es tat. Wenn da nicht die Antriebsfeder gewesen wäre! Satan sagte zu mir: „Nun, was meinst du dazu? Sogar dein liebes kleines Baby wird Er aus deinen Armen nehmen. Wie grausam!” Das war der neue Geist, das war alles das Intellektuelle. Dort stand ich und meine Knochen schlugen zusammen.
Ich dachte: „Wohin soll ich gehen?” „Ich werde hinausgehen und mich betrinken.
„Du hast zwar nie in deinem Leben getrunken.”
„Aber ich werde es trotzdem tun.”
Er hat dir zwar gesagt, dass du es nicht tun sollst.“
„Aber ich werde es trotzdem tun. Ich werde Ihm zeigen, wer Boß ist.”
Ich sagte: „Satan, ich kann nicht. Er ist der Boß.”
E-70 Es war alles wegen der Antriebsfeder. Ich bin so froh, dass es da eine Antriebsfeder gibt. Als ich die Straße hinaufging, und Herr Isler... Meine Familie war weg, ich ging hinauf... Ich konnte nicht zum Grab gehen. Ich ging nur die Straße hinauf. Die Flut nahm gerade ab, noch nicht lange [zuvor]. Und Herr Isler kam die Straße herauf. Er sprang aus dem Auto, und er sagte: „Billy, ich möchte dich etwas fragen. Ich habe dich hier in jenem Zelt ausrufen sehen. Ich habe dich predigen gehört. Und wie du so begeistert über die Botschaft warst, die du gebracht hast und die du zu den Leuten gebracht hast. Nun, was bedeutet es dir jetzt? Liebst du Ihn immer noch? Würdest du immer noch sagen, dass du Ihm dienen willst?”
Ich sagte: „Herr Isler, wenn Er mich in die Hölle schicken würde, liebte ich Ihn immer noch. Denn da ist Etwas hier hineingelegt worden, dass es nicht mehr länger ich bin, sondern dass Er es ist.”
E-71 Ich war damit zufrieden, sie liegen in den verschiedenen Gräbern von hier, dort drüben in Richtung Walnut Ridge, zerstreute meine Familie, mein Papa, mein Bruder, meine Frau, mein Kind, und sie gehen zurück zum Staub der Erde, von dem sie kamen.
Doch ich erkenne dieses, dass sie hier gewesen sein müssen, als die Welt gemacht wurde, weil sie von der Erde genommen waren. Sie waren hier, als die Erde gemacht wurde. Unsere Leiber waren hier, bevor die Erde gemacht wurde, denn wir sind von der Erde. Alles, wovon wir gemacht sind, ist Calcium, Pottasche, Petroleum, kosmisches Licht, Atome, die uns zusammenhalten. Und irgendwie, durch einen genialen Kopf, sind wir so gemacht worden, wie wir sind. Nicht einfach ein Zusammenschütten von Pottasche und Calcium und Petroleum, sondern Etwas kam an die Innenseite und fing an zu schöpfen, und ich wurde so gemacht.
E-72 Am Anfang begann der Heilige Geist, über einer trostlosen Wüste zu brüten - verzeiht meine Gefühlsbewegung - aber als da nichts war und nie etwas gewesen war. Doch der Heilige Geist war von Gott gesandt; nicht ein Intellektueller. Sondern der Heilige Geist war von der Gegenwart Gottes gesandt, um Liebe über der Erde zu verbreiten.
Und als Er kam, streckte Er Seine großen Flügel um die Erde herum und fing an, Liebe zu verbreiten, oder zu brüten, gurren über der Erde. Ich kann sehen, wie Calcium und Pottasche zusammenkommen, und eine kleine Osterlilie steht auf. Der Heilige Geist brütete sie aus der Erde. Und Er brütete weiter. Und wie Er gurrte und brütete, fange ich an zu sehen, wie Bäume heraufkommen, Vögel beginnen, von der Erde zu fliegen, Tiere fangen an zu laufen. Und dann gurrte Er weiter, und ein Mensch kam herauf, genannt Adam.
Und Adam sah einsam aus, deshalb machte Er ein Nebenprodukt für ihn, und nahm eine Rippe aus seiner Seite und machte ihm eine Liebste, Eva.
Und Er liebte Adam und Er liebte Eva.
E-73 Und Er nimmt sie... Und ich kann die kleine Eva sehen, wie sie ihren kleinen Kopf gegen die Schulter von Adam legte. Und sie war alles, was eine Frau je erwarten konnte, und mehr. Und als sie sich gegen die große, starke Schulter ihres Liebsten Adam lehnte, und sie durch den Garten gingen, vielleicht brüllte da der Löwe. Sie konnte sich nicht fürchten, weil da keine Furcht war.
So sagte er: „Liebling, das ist der Löwe. Ich werde ihn rufen: Leo, der Löwe, komm hervor. Cheetah, der Tiger, komm her und leg dich nieder.” Und sie folgten ihnen wie junge Kätzchen. Die Winde fingen an zu blasen, und die Haare der kleinen Eva begannen zu wehen.
Und sie sagte: „Oh, dieser Wind.”
„Ruhig, werde still!” Und die Winde gehorchten ihm. Er war der Sohn Gottes. Sie war seine Liebste.
E-74 Und dann kann ich ihn sagen hören: „Liebes, siehst du die Sonne untergehen? Es ist Zeit, dass wir mit dem Vater sprechen.”
So gingen sie hoch zu der Kathedrale, dem großen Baum. Und als sie niederknieten, ganz plötzlich kam ein himmlisches, glühendes Licht herab, der Logos. Der Heilige Geist, der sie aus der Erde herausgebrütet hatte, kam herab; Vater, Gott. Und Er sagte: „Kinder, habt ihr euch heute erfreut?”
„Ja, Vater.”
„Ich bin herabgekommen, um euch einen Gute-Nacht-Kuß zu geben und euch heute nacht zur Ruhe zu legen.” Er küßte sie auf die Backen und legte sie nieder. Nichts konnte ihnen schaden. Er war gerade in den Büschen mit ihnen. Den Löwen, Er legte den Löwen nieder. Er legte Cheetah, den Tiger, nieder. Er legte sie alle nieder, um zu ruhen. Und es gefiel dem Vater so.
Dann [kam] Sünde durch intellektuelle Erkenntnis. Ich hoffe, ihr bekommt es mit. Durch Intellektuelles kam Sünde in die Welt, dadurch dass man probierte, mehr Licht zu finden, etwas zu bekommen, was nicht im Wort Gottes war. Gott sagte: „An dem Tag, da du davon ißt, wirst du sterben.” Doch Eva wollte etwas Neues.
E-75 Oh, kannst du aus meinem Herzen sehen, dass ich nicht versuche, jemanden durcheinanderzubringen? Ich versuche nur, vor euch [das] SO SPRICHT DER HERR darzulegen, das Wort, nichts als das; nicht Phantastereien oder große Gemeinden oder Intellektuelle, sondern demjenigen zuzuhören, der uns aus der Erde gebrütet hat. Sünde kam herein.
Und nun, Freund, wenn der Heilige Geist das einzige Werkzeug war, das Gott benutzte, um uns aus der Erde zu brüten. Und wir sind von der Erde gekommen. Und wir waren hier, bevor da eine Erde war. Denkt daran, hier ist Ermutigung für euch Menschen, für die wir [noch] beten werden. Wenn der Heilige Geist durch Brüten das körperliche Wesen gemacht hat, wer ist [dann] der Architekt unseres Leibes? O Gott, laß die Leute es sehen!
[aus Jesaja 53:5 & 1 Petrus 2:24]
Der Heilige Geist hat dir deinen Blinddarm gegeben, deine Augen, deine Nase, deinen Mund, dein Herz. Und [Er] legte einen neuen Geist in dich hinein und kam dann, um in dir zu leben. Nimm unter keinen Umständen intellektuelle Dinge an, Theologien, die im Gegensatz zur Bibel sind, sondern bleibe nur bei dem SO SPRICHT DER HERR. „Er ward verwundet wegen unserer Übertretung. Durch Seine Striemen sind wir geheilt.” Der Heilige Geist brütete Seinen eigenen Leib [hervor], um darin zu leben, Jesus Christus.
E-76 [aus Apostelgeschichte 7:56]
Als Er Maria überschattete und eine Blutzelle in dem Schoß erschuf oder erbrütete, die den Sohn, Christus Jesus, hervorbrachte; worin Gott Selbst dreiunddreißig und ein halbes Jahre lang auf der Erde wohnte. Und [Er] wurde eine Versöhnung für unsere Sünden, uns zu erlösen, und Aussöhnung zwischen verlorenen Menschen und einem heiligen Gott zu bringen, sie zu küssen und sie zusammen zu versöhnen. Dass in der Kühle des Abends, wenn die Sonne über unserer Stirn untergeht, wenn meine Lebensreise zu Ende ist und mein Lauf vollendet, möchte ich, dass Er mich zum Schlafen küßt, wie Er es bei Stephanus tat, als er von einem zum anderen geworfen wurde. Er sagte: „Ich sehe die Himmel geöffnet und Jesus stehen zur rechten Hand Gottes.” Da seht ihr es.
E-77 Nun, wie kann das passieren? Und wenn Gott uns zu dem gemacht hat, was wir sind, ohne dass wir wissen, was da vor sich geht. Wenn Gott mich gemacht hat, einen Menschen, und mich zu meinem richtigen Alter gebracht hat, bevor der Tod einsetzte... Mit ungefähr dreiundzwanzig Jahren war ich stark und gesund. Und wenn Satan nicht dazwischen gekommen wäre... Er hat versucht, mich zu verkrüppeln und mich niederzuschießen und viele [andere] Dinge.
[aus Matthäus 6:27 & Lukas 12:25]
Aber Gott hat [es] so gesehen... Und du, als du jung warst, und als du hübsch warst, ihr Frauen, die ihr alt geworden seid. Und ihr Männer, die ihr jung und stark und gesund wart. Und wie du dich erfreut hast, ein Mann zu sein, und [mit] deiner kleinen Begleiterin. Wenn Gott das gemacht hat, ohne dass du etwas darin zu sagen hattest; du hast nie gesagt: „Mache mich so.” - „Wer kann mit Sorgen seiner Körpergröße eine Elle zusetzen?” Doch wenn Er dich so gemacht hat, ohne dass du etwas zu sagen hattest, wieviel mehr kann Er durch Sein Brüten dir eine Wahl überlassen.
E-78 Und du bist auf die Grundlage der freien moralischen Willensentscheidung [gestellt]. Du kannst dieses [Wort] ablehnen, oder du kannst es annehmen. Es abzulehnen, ist verloren zu sein und Pottasche, Calcium und Petroleum zu bleiben. Aber es anzunehmen und ein neues Herz, einen neuen Geist und Seinen Geist zu haben, ein Teil von dem Logos in dir, der deine Gefühlsbewegungen kontrolliert! Und wenn Er durch Sein Wort gurrt, gurrst du zurück als Antwort zu Ihm.
[aus Hebräer 13:8]
„Jesus Christus derselbe, gestern, heute und für immer.”
„Amen, Herr.”
[aus Psalmen 103:3]
„Ich bin der Herr, der alle deine Krankheiten heilt.”
„Amen, Herr.”
[aus Hesekiel 37:7]
Wieviel mehr wird Er dich auferwecken, obwohl dein Leib durch den Wind vom Osten zum Westen geblasen wird! Wieviel mehr kann [das] dieser Heilige Geist nach der totalen Vernichtung durch diese Atombombe [tun], die an einem dieser Tage auf diese Erde fallen wird und Löcher sprengt und [sie] aus ihrem Stand herausbringt. Doch das Calcium und die Pottasche werden hier bleiben. Und dann wird der Heilige Geist wieder brüten. Jedes Gebein wird an [sein] Gebein rücken, jedes Glied wird zu [seinem] Glied gehen. Und da wird eine Gemeinde des lebendigen Gottes sein, die aufsteht an dem letzten Tag.
E-79 Freunde, nur durch das Brüten oder das Gurren des Heiligen Geistes kannst du es je schaffen, wird Gott je dir verheißen, dich aufzuerwecken, so wie du Seiner Stimme zuhörst, jene stille, kleine Stimme, die in den Tiefen deiner Seele spricht.
Und Freunde, während ich schließe, nur einen Moment noch. Und ich möchte, dass ihr tief und aufrichtig nachdenkt. Wir werden eines Tages [von hier] gehen. Und warum, o bitte sag mir, warum willst du versuchen, irgendeine Fälschung anzunehmen, irgendeine Kirchentheologie, irgend etwas Intellektuelles, irgendeine Gefühlsbewegung, irgend etwas Gegensätzliches, wo doch die pfingstlichen Himmel voll von echten Segnungen sind.
Der echte Geist Gottes, der dich kontrolliert und dich zu einem echten Christen macht. Du brauchst nicht etwas nachzumachen. Sei nur ein Kind des lebendigen Gottes. Warum, sag mir, warum willst du versuchen, etwas anderes anzunehmen, wo doch Gott möchte und wartet und dich so weit gebracht hat, und dann versucht hat, dir [Seine] Liebe zu zeigen durch den Heiligen Geist. Willst du nur eine Erklärung von Glaubensbekenntnissen und so weiter annehmen, um zu probieren, dich zum Himmel zu bringen, oder etwas Phantastisches, eine geistige Gefühlsbewegung, welche nicht einmal in der Bibel gekannt wird? Willst du es nicht empfangen?
Oh, Volk Gottes, auf deine Knie und zu deinem Gott! Möge Gott gnädig sein, ist mein Gebet, während wir beten.
E-80 Und mit unseren Häuptern gebeugt, gerade in diesem ernsten Moment, wo vielleicht genau in diesem Augenblick [der Heilige Geist] auf dir ruhen könnte, auf dieser Gemeinde, auf vielen hier. Gehe tief in dich. Laß es kein oberflächliches Denken sein. Erweist du Liebe dem Heiligen Geist? Und tickt dieser Geist, der in deinem Leben ist, deine Gefühlsbewegung genau gemäß der Bibel? Hast du Langmut, Freundlichkeit, Güte?
Material wird nicht.... Hört, während ihr betet. Material wird nicht nach seiner Quantität beurteilt, wie groß es ist; (wie groß eine Gemeinde ist, meine ich hier), seht. Es wird nicht nach seiner Quantität beurteilt, sondern nach seiner Qualität. Metall wird beurteilt nach seiner Stärke. Und die Gemeinde wird nicht danach beurteilt, wie groß eine Gemeinde ist oder wieviel Mitglieder [sie hat]. Sie wird nach ihrer Stärke beurteilt, durch die Bibel. Wie kann sie „Amen” sagen zu jeder Verheißung, die Gott gegeben hat?
E-81 Wie bewegt sich dein Leben? Mit Freundlichkeit und Sanftmut, Güte, Geduld? Was ist, wenn dich etwas ärgert? Da ist ein kleines Rad, das sofort tickt, dich unter Kontrolle hält. Seine Liebe bewegt sich gerade hinunter durch dein Herz. Versuchst du nur, dir das aufzusetzen?
Oh, denkt jetzt. Und während du ernstlich denkst und der Heilige Geist sich mit dir beschäftigt, über dir brütet und sagt: „Mein Kind, ich rede zu dir.”
Nun, in Christi Namen, mit gebeugten Häuptern vor Gott, nicht vor mir, willst du deine Hand erheben? Sage: „Gott, lege Deinen Geist in mich hinein. Hier ist meine Hand.”
Gott segne dich. Da sind viele, viele Hände.
E-82 Und Vater Gott, im Namen des Herrn Jesus, Deines Sohnes, dem immer brütenden, werbenden, gurrenden Heiligen Geist, bitte ich, dass Du heute Deinen Platz im Herzen jeder Person einnehmen wirst, die ihre Hand erhoben hat. Sie haben Dir angezeigt, dass sie Dich brauchen. Oh, wie sie Dich brauchen! Und wenn sie es jetzt erkennen, was ist mit der Stunde, wo das Herz nicht mehr schlagen will? Was ist mit der Stunde, wo sie den kalten Todesdunst hereinströmen fühlen? Wieviel mehr werden sie es dann erkennen! Und was sind wir? Woher sind wir gekommen und wohin gehen wir?
Und Vater, wir sind müde der Nachahmungen des christlichen Lebens. Erschaffe in uns, Herr, heute ein neues Herz, einen neuen Geist. Und gib Deinen Geist, gemäß Deines Propheten Wort, in die Mitte unseres neuen Geistes. Und kontrolliere uns durch Liebe, Freude, Frieden, Langmut, Güte, Freundlichkeit, Geduld und Glauben. Und all die Früchte des Geistes mögen in uns gefunden sein, wie wir uns demütig Dir ausliefern, unsere Seelen, den innersten Teil. Das Leben, das all diese irdische Pottasche, Calcium und Petroleum zusammenbringt und es so zusammenhält; wenn es hinausgeht, werden wir wieder zu Staub. Und wir liefern unseren Geist aus; wir liefern ihn Dir aus.
E-83 Und erschaffe in uns die rechte Art von Geist. Und laß den Heiligen Geist, Deinen Geist, uns kontrollieren und uns leiten und uns führen, wenn wir weiterziehen. Segne diesen lieben Menschen. Heile auch die Krankheit in unserer Mitte, Herr.
Und laß uns sagen, wenn wir dieses Gebäude heute morgen verlassen haben: „Es war gut für uns, dort gewesen zu sein. Der Heilige Geist hat ein Werk in uns getan, das unsere Gefühlsbewegung verändern wird, das aus uns eine andere Person machen wird, als wir waren, als wir hereingekommen sind.” Erneuere die Hoffnung, die in den Heiligen ist. Stärke sie, Herr, gegenüber dem Tag, der kommt.
Oh, das Korn ist voll ausgereift. Jesus wird bald kommen zur Ernte. Und ich bete um diesen Segen in Jesu Namen. Amen.
[Die Schwester am Klavier spielt Ich brauch' Dich allezeit, und Bruder Branham hält inne.] Ich denke, es wäre gut, einfach still zu bleiben für einen Augenblick, während sie spielt.
Ich brauch' Dich, o wie ich Dich brauche!
Ich frage mich, was Georgie wohl an dem Abend gedacht hat, als er gerade seinen toten Bruder verlassen hat; als er die Straße hinabfuhr und er sein Herz weggehen fühlte, wie es vor ihm schwarz wurde; als er in den Sitz vor sich fiel und seine Frau und Lieben verlassen [musste].
Jede Stunde brauch' ich Dich;
o segne mich jetzt, mein Heiland, ich komme zu Dir.
Wir wollen es zusammen singen.
Ich brauch' Dich allezeit, Du gnadenreicher Herr.
Dein Name ist mein Hort, Dein Blut mein Freudenmeer. Ich brauch' Dich, o ich brauch' Dich.
Jede Stunde brauch' ich Dich.
Laßt uns unsere Hände zu Ihm erheben. O segne mich jetzt, mein Heiland!
Ich komme zu Dir.
O großer Jehova, bewege dich jetzt. Versiegle jeden einzelnen durch Deinen Geist. Lege in unsere Herzen dieses Etwas, das so lange gefehlt hat. Gib uns diesen Sieg, Herr, diesen überwindenden Sieg, den wir so gnädig brauchen. Willst Du es tun, Vater? Wir warten auf Dich. Und nun beten wir in Jesu Namen. Amen.
Ich möchte nun gerne wissen, ob jemand hier ist, für den [wir] beten sollen? Eine Frau rief mich an von New Albany, und jemand... War da eine Frau von New Albany, die mich anrief? Das ist gut. Gut, gerade hier, um für sich beten zu lassen, wenn ihr gerade... während wir...
Spiele weiter dieses Lied, das du gespielt hast, Schwester.

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