Heute ist diese Schrift erfüllt

Datum: 65-0125 | Dauer: - | Übersetzung: BBV
Phoenix, Arizona, USA

E-1 Danke dir Bruder Demos, Bruder Shakarian oder Demos Shakarian und Bruder Carl Williams und Abgeordneten, alle. Ich denke einfach, dass dieser Bruder Pflugmann hier, einfach ausdrückte, was ich ausdrücken wollte heute Abend, dass er gerade mir die Worte aus dem Mund genommen hat. Denn ich habe mich an diesem mehr erfreut, glaube ich, als an anderen Versammlungen, in den ich je gewesen bin. Ich habe niemals an irgendeiner anderen Versammlung mehr Harmonie und solch eine echte Gemeinschaft und brüderliche Liebe gesehen.
Etwas anderes, was ich getan habe: ich habe viele neue Abgeordnete vom Himmel getroffen. Neue Brüder, mit denen ich das Vorrecht hatte, Hände zu schütteln und zu sprechen.
E-2 Vor ein Paar Abenden nur hörte ich den Baptistenbruder zu, der hier drüben sitzt. Ich kann mich nicht an seinen Namen erinnern. [Bruder Shakarian sagt: „Irvin.” - Verf.] Irvin. Und er bracht mir eine Karte von... ich glaube es ist von seiner Tante, die hier heute Abend sitzt. Sie hat diese Gebetskarte für etwa 20 Jahre aufgehoben.
Sie war in die Versammlung gebracht worden, im Sterben liegend an einer Krankheit, die vielleicht ein Doktor erklären könnte, was es ist. Es ist etwas wie Lepra, aber es ist nicht Lepra. Du hattest einfach... Dort ist ein Operation - sie konnten eine Art Strang hier oben schneiden oder soetwas - aber sie würde einfach sein wie eine Pflaze, sie hätte dort sitzen müssen. Und während sie dort saß - vielleicht wurde ihre Karte nicht aufgerufen und sie kam vielleicht nicht in die Gebetsreihe - leitete mich der Heilige Geist zu ihr. Und sie ist heute Abend zurückgekommen. Es geht ihr gut und wir sind sehr dankbar dafür.
E-3 [Bruder Shakarian sagt: „Bruder, ich denke Howard Irvin war dort drüben und sprach mit dir. Aber ich glaube, die Tante ist hier. Vielleicht können wir sie aufstehen lassen.” - Verf.] Möchtest du aufstehen, die Tante von... Dort ist sie. Winke mit deiner Hand. [Das Publikum applaudiert. - Verf.] Gott segne dich, meine Schwester, wegen deines tapferen Glaubens in den Sohn Gottes. Möge Er dich gesund erhalten bis zu der Zeit, wo Er dich nach Hause ruft, wenn dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird.
Ich bin so dankbar dafür, zu wissen, dass sie ihre Karte für all die Jahre jetzt aufbewahrt hat, dann zu mir gebracht worden ist und sie mir gezeigt wurde. Wißt ihr, wie ich gesagt habe, es ist wie Brot auf dem Wasser, es kommt zu euch zurück, wenn ihr versucht etwas für jemand anders zu tun.
E-4 Nun, ich hatte ebenfalls das Vorrecht gehabt, viele dieser feinen Prediger zu treffen und sicherlich schätze ich ihre feine Gemeinschaft, ihre Zusammenarbeit. Bruder Carl hat angekündigt, dass ich nächstes Jahr zurück sein werde, so der Herr will und wir hier auf Erden sind. Und nun, ich hoffe jeden von euch nächstes Jahr hier wiederzusehen und ein jeder bringe einen weiteren Abgesandten mit sich oder mit ihr.
Nun, da ist gerade eine Sache, über die ich gerne etwas sagen möchte, vielleicht nur für einen Augenblick. Denn Doktor Reed wird als Nächster sprechen und ich bin den ganzen Weg heute Abend hier herauf gekommen - 250 Meilen - dass ich... um Doktor Reed zu hören. Und irgend etwas passierte vor kurzer Zeit, dass ich... aber Doktor Reed - ich würde tausend mal hinfahren, um ihn zu hören. Aber etwas ist geschehen seit ich hierher gekommen bin. Ich würde tausend Meilen fahren, um zu hören, was ich gerade dort gehört habe. So eine wunderbare Sache. Etwas, was Fleisch und Blut nicht offenbaren können. Es benötigt den Heiligen Geist dies zu tun. Und jemand zu sehen, der mein Leben ermutigt in solch einer Weise, gewiß werde ich den ganzen Rest meines Lebens sehr dankbar sein. Was ich sagen wollte, war, wenn ich jemals operiert werden müsste, einen Arzt aufsuchen, könnten Sie sofort Dr. Reed zu mir kommen. Ich kann darauf vertrauen, dass der Mann operiert, wenn ich einen haben muss. Hände, die in Gott glauben, die würden diejenigen sein, von denen ich möchte, dass sie an mir arbeiten. Und so wir... ich vertraue, dass ich niemals eine [Operation] haben werde. Aber wenn ja, dann möchte ich ihn oder - wenn er nicht hier sein könnte - einen Mann wie er, der diese Arbeit macht.
E-5 Gestern Abend geschah etwas, das... oder vielmehr gestern Nachmittag, was wirklich ein wenig fremd für mich war. Und ich will mich kurz fassen, denn ich möchte nicht die Zeit meines Bruders nehmen, wo er doch sprechen wird. Aber ich vermute, es ist eine Art höfliches Kompliment meinem Dienst gegenüber. Ich beobachte kleine Dinge. Einfach jede Kleinigkeit hat eine Bedeutung für mich. Ich glaube nicht, dass irgendetwas einem Christen gegenüber passiert durch Zufall. Ich denke, es ist von Gott bestimmt, denn Jesus sagte, dass alle Dinge zum Guten mitwirken denen, die Ihn lieben. Darum glaube ich, dass jede Kleinigkeit in dem kleinen demütigen Dienst der Herr mir gegeben hat, um euch Leuten zu helfen, um jedem einzelnen zu helfen. Und ihr alle seid mir gegenüber ein Hilfe, einander zu helfen zur Herrlichkeit zu gelangen. So hat jede kleine Sache eine Bedeutung für mich.
Aber es war schwer für mich dieses gestern Nachmittag zu glauben, als ich meinen Text hier oben verlor. Ich sage euch, ich war niemals so geschlagen in meinem Leben. Denn meine Frau gab mir eine neue Bibel zu Weihnachten.
E-6 Meine alte war einfach abgenutzt. Ich hatte sie fast 20 Jahre schon, sie wurde mir vor vielen Jahren von den Houstoner Evangeliums-Tabernakel-Leuten gegeben, als ich begann mit den Feldzügen hinauszugehen. Ich habe mich so an sie gewöhnt... Die Blätter und Seiten fallen - vom Reisen nach Übersee und hier herum - regelrecht heraus, bis ich... Wißt ihr, ich nehme vielleicht eine Sache aus 1. Moses und muss dann irgendwo drüben in 5. Moses, wo ich [die Seite] einfach zurück in die Bibel gesteckt habe, nachsehen, um es zu finden. So besorgte sie mir eine zu Weihnachten. Und ich haßte es, das alte Buch zur Seite zu legen, sie war mir so lieb geworden. Ich sagte: „Wenn ich ginge bevor Jesus kommt, legt sie auf mich und laßt dieses mit mir hinuntergehen. Ich werde mit ihr aufstehen, wenn wir auferstehen.” Nun denn, das ist meine Meinung, sowieso.
E-7 Wie ich gewöhnlich ein kleine Geschichte erzähle und hoffe, dass ist nicht lästernd wirkt. Aber ich ging nach... Ein Mann sagte mir einmal - ich glaube es war Bruder Earl Prickett, in einer Versammlung oben in New York - und er sagte: „Sage, was tust du mit den Geschäftsläuten, wo du ein Prediger bist?”
Ich sagte: „Ich bin ein Geschäftsmann.”
Er sagte: „In welcher Art von Geschäft bist du tätig?”
Und ich sagte: „Sicherheit [assurance - Verf.].” Nun, er dachte ich sagte „Versicherung [insurance - Verf.]”, seht ihr. So sagte ich „Sicherheit”. [im Englischen stehen beide Worte auch für „Versicherung”. - Verf.]
Er sagte: „Oh, welche Art von Versicherung verkaufst du?”
Ich sagte: „Ewiges Leben.” Ewig! Ich sagte: „Ich verkaufe es nicht. Ich selbst bin nur ein Versicherungsnehmer und ich versuche es andern zu verordnen.”
E-8 Ich erinnere mich an einen Jungen, mit dem ich eines Tages zur Schule ging, und er war ein Versicherungsverkäufer. Nun, Versicherungen sind in Ordnung, aber ich habe keine. So kam er dann zu mir nach Hause und sagte: „Billy, ich möchte dir gerne eine Versicherung verkaufen.” Er sagte: „Ich kenne deinen Bruder” - mein Bruder verkauft für „Metropolitan” - „und ich möchte dir gerne eine Versicherung verkaufen.”
Ich sagte: „Oh Wilmer, ich danke dir.” Und du wirst... er mag heute Abend hier sein. Sein Bruder schreibt die Artikel in dem Buch „Der Obersaal” [“The Upper Room” - Verf.]. So, er...
Ich sagte: „Ich habe Sicherheit.”
Er sagte: „Bitte?” Und meine Frau sah mich an, als wenn ich ein Heuchler wäre.
So sagte sie: „Billy?”
Und ich sagte: „Ja, äh-äh, ich habe Sicherheit.”
Und sie sagte: „Oh, es tut mir leid, ich wußte nicht... ich hörte, dass du keine Versicherung hättest.”
Und ich sagte: „Nein, ich habe Sicherheit.” Und er bekam mit, was ich sagte.
Er fragte: „Was hast du gesagt?”
Ich sagte: „Sicherheit.”
Und er sagte: „Nun, was meinst du?”
Ich sagte:
„Gesegnete Sicherheit, Jesus ist mein;
Oh, welch ein Vorgeschmack göttlicher Herrlichkeit!
Ich bin ein Erbe von Heil,
erkauft von Gott;
Geboren von seinem Geist, gewaschen in Seinem Blut.“
„Billy, du weißt, ich schätze das.” sagte er, „Das ist eine gute Sache, Sohn, aber das würde dich nicht hier draußen auf den Friedhof bringen.”
Ich sagte: „Aber es wird mich herausholen. [Br. Branham und die Versammlung lachen. - Verf.] Ich bin nicht darüber besorgt, dort hineinzukommen; es ist das Herauskommen. Seht ihr? Ich denke, das ist die Art, wie wir darüber empfinden.
E-9 Letzten Abend nahm ich diese Bibel und konnte den Text nicht finden. Ich nahm dann die neue Bibel. Ich las aus der alten, nahm dann die neue unter den Arm und eilte hier herauf. Ich blätterte zu der Stelle und ich dachte: „Gut, hier, ich glaube es war in Johannes 16:21”, aber es war nicht annähern die Schriftstelle.
Ich sagte zu Bruder Moore: „Ist das, wo es ist?” „Ja”
Ich sah zurück und es war nicht da. So dachte ich: „Nun, sie haben eine Seite dort falsch eingeordnet. Dann kam mein Bruder hier, Bruder Stanley, vielmehr Bischof Stanlay. Ich wußte nicht, was der Mann beabsichtigte. Es war dennoch solch ein Trost. Er kam herauf an meine Seite und sagte: „Bleibe ruhig, Bruder, Gott ist vielleicht dabei etwas zu tun.” Seht?
Daran zu denken, dass er dieses sagen würde, hat mich einfach ermutigt. Ich frage mich, ob er bemerkte, dass er weissagte? Aber als ich vor einigen Augenblicken, bevor ich hier herauf kam, mit ihm sprach, bin ich sicher, dass er es tat.
E-10 So brachte ich es in meiner Botschaft über die Geburtsschmerzen und so weiter. Und in meiner etwas ungehobelten Art sprach ich über die Lilien und wie sie unten geboren und gezeugt wurde; wie sie heraufkommt und hinaufzieht zur Sonne und über den Tautropfen und so weiter. Und dann die Fäulnis, aus der es heraussterben, vielmehr herausgeboren werden muss, um herauszukommen. Ich versuchte eine Illustration von der Gemeinde zu machen. So wie der Doktor hier, wenn er geht um einen Patienten zu behandeln. Heutzutage gibt es Doktoren, die sagen: „Du kannst dein Fuß an der Ferse reiben und damit den Krebs in deinem Gesicht heilen.” Aber ein guter Doktor würde auf solche Sachen nicht hören. Er behandelt den Patienten gemäß dem Buch, dass er in der medizinischen Forschung liest.
Das also die Art, wie ich versuche die Patienten zu behandeln. Wenn ich die Gemeinde krank sehe, dann versuche ich nicht ihnen zu sagen, dass sie ein erneutes Händeschütteln brauchen oder soetwas wie eine neue Organisation. Ich muss sie behandeln gemäß dem Buch, das ich kenne. Wenn ich also die Gemeinde sehe, die so aussieht, als ob dort die Masern ausgebrochen sind, dann möchte ich, dass sie genau das Rezept nimmt, das für diese Masern richtig ist, um sie wegzubekommen. Wenn ich Sünde in ihr ausbrechen sehe, ist es derselbe Weg.
E-11 Ich versuchte einen Vergleich zwischen Esau und Jakob zu ziehen und die Zeitabschnitte zu behandeln. Ich wollte [eigentlich] nicht darauf eingehen, aber in dem letzten Teil meiner letzten Schriftstelle hineinbringend, verglich ich es nicht unschriftgemäß, sondern wie Jesus sagte, dass es sein werde.
Was der sagte Chefarzt über die Gemeinde, wie sie sein würde in diesen letzten Tagen: „Es würde ein Laodizea sein; Eine reiche, blinde, nackte und arme Gemeinde”, und sie würde mit den Tagen von Sodom verglichen werden. Nun, wir wissen, das ist die Wahrheit.
Wenn ihr es geschichtlich bemerkt, brachte Er die Tage von Noah zuerst hinein und dann die Tage von Sodom. Das ist genau die Art wie es hervorgekommen ist, genau derselbe Weg. Die Geschichte hat sich viele male selbst wiederholt. Die Geschichte tut es und so tun es auch die Verheißungen in der Bibel.
Zum Beispiel, wie in Matth. 3, wo es steht: „Aus Ägypten heraus hab ich Meinen Sohn gerufen.” Wenn ihr durchgeht, worauf es sich bezieht, war es Jakob sein Sohn, den Er aus Ägypten herausrief. Dieser war sein geringerer Sohn aber Sein großer Sohn, Jesus, war auch aus Ägypten gerufen worden. So hatte es eine zusammengesetzte Antwort.
E-12 Indem ich sah, wie sie umhergingen und darüber sprachen, da brachte ich meine Gedanken darüber. Ich ging herunter von der Plattform und ging hinaus. Während der Heimfahrt wollten meine Kinder hier draußen irgendwo anhalten, um ein Sandwich zu bekommen.
Meine Frau sagte: „Billy, ich war so nervös. Ich wußte nicht, was ich tun sollte. Ich gab dir diese Bibel.”
Ich sagte: „Du hast sie nie geschrieben und du hast sie auch nie zusammengesetzt, Liebling.”
Sie sagte: „Aber nur daran zu denken, dass ich dir eine Bibel mit einem Fehler gebe.”
Ich sagte: „Liebest war es vielleicht nicht.” Und so nahm eines der Kinder es auf, und wir fühlen die Seiten und alles. Es sah gut aus, aber ganz unten waren es zwei zusammenklebende Seiten. Und das sechzehnte Kapitel war auf dieser Seite und dann die Fortsetzung des 16. Kapitels auf der anderen Seite und der 17. begann auf der .... Sehen Sie, es ist einfach genau das gleiche über und das indische Papier, echte dünne zusammenkleben.
Und ich las die ganze Zeit statt des 16. Kapitels aus dem 17. Kapitel.
E-13 Und ich dachte: „Gott, warum hast Du dieses getan? Warum sollte da solch eine Sache sein?” Wißt ihr, das ist mein Empfinden, zu sehen, was es auf sich hatte, denn ich denke nichts geschieht aus Zufall.
Und ich dachte an den Trost dieses Bruders hier, der ein Priester ist, der kam und mir sagte: „Bleibe ruhig, vielleicht ist Gott dabei etwas zu tun”, oder etwas in der Art.
Und ich dachte: „Wie konnte das sein?” Und dann, dort sitzend, wie ein Donnerschlag aus dem Himmel kam es zu mir. Nun, das mag für euch keinen Sinn ergeben aber für mich tut es. Seht ihr?
E-14 Ich erinnere mich daran, in Lukas dem 4. Kapitel, dass Jesus die Synagoge von Nazareth betrat, wohin Er gebracht worden war, wie es Seine Gewohnheit war am Sabbat in die Synagoge zu gehen. Als Er das also tat, bemerken wir, dass der Priester Ihm die Bibel gab, die Schriftrolle. Jesus, die Schriftrolle durchsehend, fand die bestimmte Stelle, Jesaja 61, und las diese Schriftstelle. Dann übergab Er die Bibel zurück zu dem Diener. Als Er sich dann zu Zuhörerschaft drehte, waren alle Augen auf Ihn gerichtet und Er sagte: „...Heute ist diese Schrift erfüllt...”
Und wir wissen wie eigenartig dieses Schriftzitat war, denn Er nahm einfach einen Teil des 1. und 2. Verses aus Jesaja 61. Aber Er las soweit, wo [stand:] „der Geist des Herrn ist auf Mir, um die zerbrochenen Herzen zu verbinden, die Kranken zu heilen, die blinden Augen zu öffnen und um das angenehme Jahr des Herrn zu verkündigen,” und dann hielt Er an. Denn das nächste war, Gericht zu bringen; das würde auf Sein zweites Kommen zutreffen und nicht auf Sein erstes. Und Er hielt an, drehte Sich herum und sagte: „Heute ist diese Schrift erfüllt.” Wie genau das war!
E-15 Und welch eine Aussage war es für die Lehrer und für das Volk, das anwesend war, dass Er dieses dem Volk darlegen konnte: „Heute ist diese Schrift erfüllt.” Denn hier war Er, der Messias, dennoch glaubten sie es nicht. Hier war Er, der Gesalbte für jene Stunde. Jedes bißchen Seines Dienstes, von Seiner Geburt an, hatte bewiesen, dass Er das war, was Er war und dennoch konnten sie es nicht glauben. Welch eine Aussage! Immer noch könnte Er heute sagen... Und wenn eine Person ihre Augen aufgemacht hätte, hätten sie erkennen können an welchen Tag sie lebten. Denn es war Seine Stunde und Er tat genau das, was die Schriften, alle Propheten, gesagt hatten, was geschehen würde an jenem Tag. Und hier tat Er genau das, was Gott vorausgesagt hatte, das geschehen würde! Wie konnten sie es nicht sehen? Sie hätten [es] sofort wissen müssen, nachdem sie sahen, was Sein Dienst war. Dort ist der Messias. Sie müßten es erkannt haben, denn Er sagte: „Die Schrift ist erfüllt.”
E-16 Ich denke an heute. Und beachtet was es war, als der Priester das Wort übergab. Das Wort wurde gelesen und an den Priester zurückgegeben. Und das letzte Zitat aus meinem Text, den ich hatte und meine niedergeschriebene Schriftstelle war Lukas 17, 30, wo Jesus sich bezog auf den Tag, in dem wir leben: reiches Laodizea-Zeitalter und doch verdorbene Politik, Gemeindepolitik und Nationalpolitik, so verdorben, wies es nur sein könnte. Dann sagte Er: „Wie es war in den Tagen von Lot, so wird es sein in der kommenden Endzeit,” beachtet was Er dort sagte, „an dem Tag, wo der Sohn des Menschen geoffenbart werden wird.
Seht, „In den Tagen, da der Sohn des Menschen geoffenbart werden wird!” Seht, in den Tagen, da der Sohn des Menschen offenbart werden wird.
Ich möchte eure ganze Aufmerksamkeit. Seht, Er kam in drei Namen. Er kam als Sohn des Menschen, der ein Prophet war. Und das ist was Er tat, Er bestätigte Seinen Dienst dadurch, dass Er ein Prophet war. Wir alle wissen das. Jeder einzelne von uns weiß das. Er sagte niemals, dass Er der Sohn Gottes sei; Er sagte, Er sei der Sohn des Menschen. Nun, heute ist Er der Sohn Gottes, als welcher Er zurückkehrt. Nun ist Er, in der Form des Heiligen Geistes, die unsichtbare Person aber immer noch Gott, der Sohn Gottes. Im Tausendjährigen Reich sitzt Er auf Seines Vaters Thron, wo Er der Sohn Davids sein wird. Zuerst offenbarte Er sich als Sohn des Menschen, einem Propheten; während dieses Zeitalters als Sohn Gottes und in einem anderen Zeitalter als Sohn Davids - drei Söhne!
E-17 Aber ihr bemerkt hier wie Er sagte, dass es am Ende dieses Zeitalters zu solch einem Durcheinander kommen wird bis Er wieder als Sohn des Menschen geoffenbart werden wird: „...wenn der Sohn des Menschen geoffenbart sein wird.” Wie passend war dieses Durcheinander gestern und ich hoffe ihr verpaßt es nicht. Wir haben die Offenbarung des Sohnes Gottes gehabt. Aber die letzte Verheißung, die Abraham hatte, bevor der Sohn gemacht oder in Existenz gebracht wurde, derjenige der verheißen wurde, bevor der verheißene Sohn erschien, tat God sich selbst kund dort zu Sodom als ein Prophet, indem Er ein Mensch aus Fleisch [und Blut] war. Gott Elohim, wie ich es jemanden vor Kurzem aussprechen hörte, welches die körperliche Gottheit in Ihm war. Er war die Fülle. Elohim ist die Fülle der körperlichen Gottheit. Und wir bemerken dort, als Abraham ihn kommen sah, sagte er: „Mein Herr.” Da waren drei von ihnen. Und unten in Sodom sah Lot zwei und sagte aus Mangel an Offenbarung: „Meine Herren.”
Beachtet was hier stattfand, als Er heraufkam, wie Er Sich selbst bekannt machte.
E-18 Könnten wir nicht, könnte ich nicht dieses sagen, wenn ich nur einfach auf meinen Zehen gewesen wäre. Seht, der Bruder weissagte, als er mir das sagte. An diesem Tag! Beobachtet, was Er tat nachdem Er diese Schriftstelle gelesen hatte. „In den Tagen, wenn der Sohn des Menschen,” nicht ein Mensch, nicht ein Menschliches Wesen, „der Sohn des Menschen Sich wiederum offenbaren wird unter Seinem Volke.” Heute ist diese Verheißung für diese Stunde, in der wir jetzt leben, genau vor unseren Augen erfüllt.
Er wandte Sich unverzüglich der Versammlung zu, den zehn, zwölf Leute oder wieviele dort auch waren - es ist nicht bekannt -, und tat genau dieselbe Sache, die Er in Sodom tat. An diesem Tag ist diese Schrift vor euch kundgetan worden. Es ist vor euch wahr geworden. Mein Bruder, meine Schwester, Abgeordnete, Prediger, was immer wir hier sind, Kinder Gottes.
Wie nahe sind dann wir Seinem Kommen? Wenn wir jetzt die Schriftstelle, die Er verhieß, betrachten, wo Er diesen Tag mit dem von damals verglich, kurz bevor das Feuer viel in Sodom, um es zu verbrennen und sehend diese Schrift gerade vor unseren Augen erfüllt, wie nahe sind wir dann dem Kommen des Sohnes Gottes? Wie nahe ist das Offenbarwerden der Schriften wie Er es durch Abraham tat. Er bringt die Gemeinde hervor in der Art, dass Er die Verheißung für die Gemeinde war. Nun finden wir heraus wie Abrahams natürlicher Same versagte aber der königliche Same Abrahams, welcher der Glaube ist in das verheißene Wort, wird heute auf der Erde kundgetan. Wir sind an der Endzeit, meine Brüder und Schwestern. Wir sind am Ende.
E-19 Wir haben keinen weiteren Typ.
Ich muss die Schrift in Typen bringen, denn ich habe nicht soviel Ausbildung um es in Worte und Dinge zu fassen. Ich mache einen Typ. Aber wenn ich die Schatten sehe... Wenn ich niemals meine Hand gesehen hätte und den Schatten sehe, dann wüßte ich, dass ich fünf Finger habe. Und das ist die Art, wie ihr die Typen des Alten Testaments beobachten müßt. Was bewirkt es? Es schattiert dieses vor. Jesus sagte, dass Sodom die Vorschattierung von der jetzigen Endzeit war. Und dieselben Schriftstellen die für Sodom verheißen waren, genau die Schriften die zu Sodom stattgefunden haben, von denen Jesus sagte, dass sie sich wiederholen würden an diesem Tag sind bekannt gemacht worden gerade vor uns heute.
Gott segne euch. Verpaßt es nicht. Und wenn ich euch nächstes Jahr hier nicht wiedersehe, wenn sie die goldenen Stufen hinaufsteigen, hoffe ich euch dort oben zu treffen. Gott segne euch. [Leere Stelle auf dem Band. - Verf.]
E-20 Vater, wir sind... [Leere Stelle auf dem Band. - Verf.] Gemäß der Schrift, die wir vor uns kundgetan gesehen haben, das letzte Zeichen und Typ. Die Worte Jusu Christi sagten, dass es so ist. Wir sehen die Welt und die Gemeinde in ihrer Verfassung, wir sehen wie die Erwählten aus allen Denominationen herausgerufen werden, genau so wie es zu Sodom war. Das Leben, das in solchen Plätzen ist, kommt jetzt heraus um die Gestalt des Samens anzunehmen.
Wir beten, Himmlischer Vater, dass wir schnell aufwachen mögen. Wie ein Bruder gerade sagte, er hätte vor seinem Gesicht Massen vorbeigehen gesehen, als er seine Augen geschlossen hatte. Oh Gott, wir fühlen, dass dort Massen sind, die noch unberührt sind. Hilf uns, Lieber Gott. Mögen wir von dieser Versammlung mit solch einer Warnung in unseren Herzen gehen, wissend, dass an diesem Tag die Schrift erfüllt ist. In Jesu Namen, Amen.
E-21 [Bruder Demos Shakarian sagt: „Halleluja. Unser Redakteur, Jerry Jensen, komm bitte hier herauf. Seine Schwiegermutter ist zur Zeit ohne Bewußtsein und er hörte gerade den neusten Stand. Und sie sind Prediger des Evangeliums, unnachgiebige Prediger. Möchten wir einfach... Er ist... Ich weiß, dass er sehr schwermütig ist und nun einfach...” - Verf.] Hast du es gerade jetzt erfahren? [„Ja.” - Verf.] Sind sie hier? [“Nein, sie sind in Los Angeles. In einem Koma.” - Verf.]
Entfernung ist keine Hürde für Gott. Er ist allgegenwärtig. Er muss es sein, um Gott zu sein. Einer der größten Dinge, von denen ich weiß, die in meinem eigenen demütigen Dienst getan worden sind, sind durch das Telefon oder irgend jemand, der angerufen hat [passiert]. Große Dinge haben stattgefunden. Laßt uns zusammen zustimmen, dass Gott die kranken Menschen heilen wird.
E-22 Lieber Himmlischer Vater, wir bringen sie durch Gebet in Deine Gegenwart. Wir wissen, dass eines Abends dort ein Apostel war, der von jeglicher Handlung damals abgeschnitten war; er war im Gefängnis und er sollte am nächsten Tag enthauptet werden. Im Haus des Johannes Markus unten hatten sie eine Gebetsversammlung und gerade dort in jenen inneren Zellen kam dieselbe Feuersäule, die den Kindern Israels folgte oder der die Kinder Israels durch die Wüste folgten, kam gerade wegen dieser Gebetsversammlung hinein und öffnete alle Türen und brachte den Apostel wieder hinaus auf die Straße, frei um zu dienen. Wir verstehen, dass diese Prediger, diese Missionare eingebunden sind, sie sind sogar in einem Koma. Herr, Du bist derselbe gestern, heute und für immer. Erhöre unsere Gebete heute Abend, oh Gott. Du sagtest: „Wenn ihr betet, glaubt, dass ihr empfanget um was ihr betet, so wird euch gegeben.” Herr, wir glauben und beten es in Jesu Namen, dass Du sie zu Deiner Ehre heilen mögest, Herr. Es ist gesagt und erbeten worden, nun laß es geschehen sein. Amen.
Gott segne dich, Ted. Glaubt ihr mit ihm.
Bruder Demos. [Leere Stelle auf dem Band. Dann sagt Bruder Demos Shakarian: „Erkennst du diesen Burschen?” - Verf.] Nein, Herr. Es hat sich vieles geändert seit jenen Tagen, Brüder. [“Komm her, Howard. Er war damals ein sehr ansehnlicher Bursche. Er ist immer noch ansehnlich, Bruder Branham. Ja, das ist ein hübsches Bild. Und wir hatte vor einigen Augenblicken auch deine Tante hier stehen. Und vielleicht möchtest du noch etwas sagen, Howard.” Leere Stelle auf dem Band. - Verf.]
...den Mann ließen sie aus; wir alle schätzen Bruder Shakarian, nicht wahr? Jeder von uns. Nun, könnte er vielleicht hierher kommen. [Die Versammlung applaudiert. - Verf.]
E-23 [Ende des Bandes]

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