Viele werden hin und her bewegt. Zu viele Christen dieser Tage sind so sanft eingeseift, dass sie meinen, es genügt, einer Gemeinde beizutreten, irgendwo ihren Namen in ein Buch schreiben zu lassen oder ein klein wenig auf und ab springen, zu jauchzen oder etwas Derartiges, und nennen es dann Christentum. Christentum ist ein tägliches, rauhes Leben für Gott in dieser gegenwärtigen Welt. Es ist ein fortwährendes Brennen des Feuers und der Liebe Gottes, das eure Herzen entflammt hat und euch unter die Menschen stellt, um sie zu Christus zu führen.
Verantwortung! Es ist einfach, den Weg zu gehen, den die Welt geht. Es ist einfach, mit dem Strom zu schwimmen. Geht mit eurem Boot auf den Fluß. Nehmt eure Ruder und beginnt gegen den Strom zu paddeln; ihr kommt nicht gut vorwärts und es ist schwer. Wenn ihr aber die Ruder verliert, dann seht, wie schnell ihr an den Bäumen vorbeisaust, doch seht, wohin geht ihr! Denkt daran! Wenn ihr so leicht dahersegelt, wie schnell mündet ihr in einen anderen Strom oder stürzt einen Wasserfall hinunter! Es wird nicht lange dauern, dass ihr euch diesem Wasserfall nähert und mit der Welt dahinsegelt. Das möchtet ihr nicht, nein niemals! Doch ihr müßt eure Verantwortung auf euch nehmen.
Es ist eine Verantwortung, die Gott uns in dieser Zeit gegeben hat, diese Botschaft zu bringen. Ich werde älter und weiß, dass meine Tage kürzer werden. Ich fühle eine noch größere Verantwortung als je zuvor. Ich dränge vorwärts. Wir müssen es tun. Wir müssen, wohin wir auch kommen, überall von dieser Botschaft erzählen und den Menschen sagen, dass Jesus Christus kommt, dass ER Gott ist und bald kommt. Es ist keine Hoffnung in dieser Welt als nur das Kommen des Herrn.
William Branham, Predigt «Ein Mann flieht aus der Gegenwart des Herrn»
https://de.branham.ru/sermons/65-0217